21. Oktober 2007

Heizstrahler sind extrem klimaschädlich

Heizstrahler haben in der Vergangenheit immer mehr Strassencafe´s, Biergärten und Terrassen
erobert. Es ist ja auch sehr gemütlich wenn es kühler wird noch draussen zu sitzen, angenehm
gewärmt von einem Heizstrahler. Mir war auch nicht bewusst, dass Heizstrahler enorme Ressourcen verschwenden und extreme Klimakiller sind. Bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 36 Stunden in der Woche  setzt ein einziger Heizstrahler bis zu 4 Tonnen Kohlendioxid im Jahr frei - so viel wie ein Auto. In Berlin wird  aktuell wohl über ein Verbot debattiert.  Ich habe mir vorgenommen meine Kleidung einfach den Verhältnissen anzupassen und öfters mal eine dicke Jacke mit zunehmen. Ich glaube auf Heizstrahler können wir alle in Zukunft gut verzichten (eine Jacke tut´s auch). Fordern auch Sie von Wirten und Baumärkten auf die klimaschädlichen Strahler zu verzichten.

Katja Krohn

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21. Oktober 2007

Interview mit Martin Krohn Pluggit Chef und Lueftungsblogger

Klaus Eck (PR Blogger und Kommunikationsberater) hat "Nachgebloggt" . Lesen Sie das Interview von Klaus Eck mit Pluggit Chef und Lueftungsblogger Martin Krohn auf unserem Lueftungsblog oder unter www.prblogger.de

Neues rund um das Thema Frischluft, das bietet die Pluggit GmbH   in ihrem Lüftungsblog in dem Mitarbeiter aus den Bereichen Technik, Marketing und der Geschäftsleitung regelmäßig bloggen. Das mittelständische Unternehmen bietet Frischluftsysteme für Ein- und Mehrfamilienhäuser an, die eine effektive Frischluftversorgung in Verbindung mit hocheffizienter Wärmeübertragung und Energierückgewinnung ermöglichen. Aus diesem Grunde setzt sich Pluggit auch bloggend sehr stark mit dem LOHAS-Thema und vor allem Klimaschutz und Klimawandel auseinander. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Martin Krohn, erklärt nachfolgend, warum Pluggit auf eine offene Blogkommunikation setzt.



>> Welche Angebote macht Pluggit seinen Kunden?


Pluggit bietet als Hersteller mit langjähriger Erfahrung Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung und einer Quer- und Quelllüftung an. Das bedeutet den idealen Luftaustausch ohne Zug und Störgeräusche bei gleichzeitiger Energieeinsparung. Darüber hinaus liefert das Pluggit System dabei beste Raumluftqualität, Schutz vor Feuchteschäden und Schimmel, sowie die Linderung von Allergien. Wir planen und beraten vor Ort, unterstützen bei der Installation und Inbetriebnahme und bieten einen umfassenden Kundendienst.



>> Aus welchem Grunde haben Sie den Lueftungsblog gestartet? Wir wollen mit unserem Corporate Blog unsere Kunden sachlich informieren und die Vorteile und den Nutzen einer solchen Anlage verdeutlichen. Deshalb haben wir im Januar 2007 unseren Lueftungsblog gestartet. Es gibt sehr großes Interesse an ökologische Fragen und den Klimawandel. Dennoch wissen die wenigsten, was sie selbst sofort zur Energieeinsparung und CO2-Reduzierung beitragen können. So ist den wenigsten die Vorteile einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung bekannt. Dabei kann mit dem Einsatz eines solchen Systems eine sehr hohe Heizkostenersparnis bei gleichzeitiger Reduzierung des CO2 Ausstoßes sowie Verbesserung der Lebensbedingungen der Bewohner erzielt werden.



>> Wen wollen Sie mit den Bloginhalten ansprechen? Wer gehört überhaupt zu Ihrer Zielgruppe?


Unser Lüftungsblog richtet sich primär an den Bauherren, der auf der Suche nach Informationen rund um das Thema Lüftung ist. Allerdings gibt es auch eine Reihe an Fachbetrieben, die sich hier „weiterbilden“.



>> Welche Erfahrungen haben Sie bislang mit Ihrem Corporate Blog gesammelt?


Bis dato sind unsere Erfahrungen durchweg positiv. Auch von Wettbewerbern haben wir positives Feedback erhalten. Wir haben einen starken Informationsbedarf im Bereich Wohnraumlüftung festgestellt und bekommen zum Teil sehr gezielte Fragestellungen.



>> Wie gehen Sie mit dem Feedback von anderen Bloggern um?


Wir nehmen Feedback allgemein - aber auch insbesondere das von anderen Bloggern sehr ernst, denn sie sind eine Art Spiegel für uns. Für uns ist der Blog ein Anfang, ein Prozess und wir möchten uns weiterentwickeln für unsere Leser/Kunden und mit unseren Lesern/Kunden.



>> Die Hausbaublogger bilden anscheinend eine kleine Szene für sich. Was ist das Besondere an Hausbaubloggern?

Tatsache ist, dass die Fragestellungen und Interessen der Hausbaublogger sehr konkret sind und fundierte, detaillierte Informationen benötigt werden. Um diese Fragen fachgerecht zu beantworten, haben wir unser Bloggerteam aus verschiedenen Bereichen zusammengestellt. Insbesondere unsere Kategorien Technik und Werte & Normen bedarf dem Input von erfahrenen Technikern.



>> Welche Tipps können Sie anderen Corporate Bloggern geben?

Immer offen sein! Die Leser und andere Blogger als Spiegelbild sehen und als Korrektiv. Gegenseitiger Respekt, Achtung und Offenheit. Jede Frage ist für den Fragensteller von großer Bedeutung und sollte dementsprechend beantwortet werden.



>> Was planen Sie für die Zukunft des Lueftungsblog?

Wir planen derzeit die Begleitung eines Bauvorhabens - auf unserem demnächst erscheinenden Hausbaublog. Den Bereich Innenansichten möchten wir weiter ausbauen. Wir wünschen uns eine noch stärkere Nähe zu unserem Leser.



>> Welche Blogs lesen Sie regelmäßig?

Wir lesen natürlich regelmäßig die Seiten von unseren Verbänden und Umweltaktivisten. Auch das Umweltbundesamt spielt eine wichtige Rolle für uns. Neben verschiedenen Bautagebüchern, in welche wir ab und an reinschauen, lesen wir regelmäßig die Handelsblatt Weblogs, den  Handelsblatt Klima Blog , den  Passivhaus Blog

 

sowie den Energieblog.



(Disclaimer: Die Pluggit GmbH ist ein Kunde von mir, den ich berate.) Vielen Dank für das Gespräch, Klaus Eck



 

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15. Oktober 2007

Energiesparen im Haushalt - Informationen zur Auswahl geeigneter Haushaltsgeräte

Gut 67 Millionen Elektrogroßgeräte in deutschen Haushalten, das sind etwa 40 Prozent der Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Trockner oder Spülmaschinen, sind mindestens zehn Jahre alt. Damit sind sie ineffizient hinsichtlich ihres Energieverbrauchs und von der Technik und Ausstattung her meist veraltet. Hier bieten sich große Einsparpotenziale, denn
Elektrogroßgeräte sind für rund ein Drittel des Stromverbrauchs in privaten Haushalten verantwortlich. Wer sich also beim Neu- oder Ersatzkauf umfassend informiert und auf die Energieeffizienz achtete, leistet seinen ganz persönlichen Beitrag für den Umweltschutz und schont noch dazu seinen Haushaltsetat. Außerdem profitiert der Verbraucher mit einem technisch zeitgemäßem Gerät von zusätzlichem Komfort. Eine gute Unterstützung bei der Kaufentscheidung bieten die Checklisten der Initiative HAUSGERÄTE +.
Hier können informative Broschüren online unter www.hausgeraete-plus.de abgerufen werden.

Quelle: Hausgeraete-plus.de/Pressetext

Katja Krohn

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15. Oktober 2007

Wie funktionieren die Avent P Frischluftgeräte?

Das Frischluftgerät besteht im Wesentlichen aus zwei Ventilatoren, zwei Filtern und einem Wärmetauscher. Außenluft wird durch einen Ventilator über einen Filter und den Wärmetauscher angesaugt und als Zuluft in die Räume geführt.
Die feuchte und verbrauchte Luft aus Küche, Bad und WC (Abluft) wird ebenfalls gefiltert, über den Wärmetauscher geführt und durch den zweiten Ventilator aus dem Haus ins Freie abgeführt. Im Wärmetauscher gibt die Abluft fast ihre gesamte Wärmeenergie an die Zuluft ab. Dies geschieht über Metallplatten ohne direkten Kontakt der Luftströme, so dass keinerlei Gefahr der unerwünschten Übertragung von Gerüchen, Schadstoffen und Feuchte besteht. In der Zu- und Abluftleitung wird jeweils ein Schalldämpfer installiert, um die Ventilatorengeräusche zu dämpfen.
Für Allergiker besteht die Möglichkeit, zusätzlich zu den Gerätefiltern einen hochwirksamen Allergiefilter zu installieren.

Detailinformationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.pluggit.com

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13. Oktober 2007

Friedensnobelpreis für Klimaschützer Al Gore

Friedensnobelpreis für Al Gore (früherer US-Vizepräsident) und den Weltklima-Rat.
Al Gore und der Weltklima-Rat werden für ihren Einsatz zur weltweiten Mobilisierung gegen eine drohende Klimakatastrophe ausgezeichnet. Wir begrüßen diese bedeutende Auszeichnung für Al Gore für sein Engagement zum Klimaschutz durch seine Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“, sowie die Initiierung von Live Earth. Die Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“ zeigt deutlich den Zusammenhang zwischen menschlichen Aktivitäten und der globalen Erwärmung. Das Bewusstsein für die Klimaveränderung wurde durch seine Beiträge weltweit geschärft. Auch das Komitee erklärte mit dem Preis für Al Gore und dem Weltklima-Rat, wolle man die Aufmerksamkeit für das Thema weiter erhöhen.

Katja Krohn

inconvenient truth trailer (Eine unbequeme Wahrheit)

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11. Oktober 2007

Umweltsituation in Deutschland

Wussten Sie, dass aufgrund des Klimawandels, der Beginn der Apfelblüte pro Jahrzehnt 5 Tage früher eintritt. Das sich die Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen aufgrund des immer wärmer werdenden Sommers und des geringeren Niederschlags drastisch ändern werden. Sehr viele Informationen bezüglich unserer Umweltsituation in Deutschland können Sie im Umweltindikatorensystem des Umweltbundesamtes (UBA) finden. Das Internet- Angebot enthält eine Liste mit 50 Umweltindikatoren. Es werden vier Themenbereiche dargestellt: Klimaschutz, Biologische Vielfalt, Gesundheit und Ressourcenschonung.
Die Indikatoren liefern einen schnellen und aktuellen Überblick über die Umweltsituation in Deutschland und zeigen positive wie negative Trends. Hier kann man auch sehen,wo Umweltpolitik schon was bewegt hat und wo noch mehr zu tun ist.
Es ist wirklich sehr interessant!

Die Umweltindikatoren Deutschland finden Sie im Internet unter www.envi-it.de/umweltdaten oder unter www.umweltbundesamt.de

Katja Krohn



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10. Oktober 2007

Der grüne Punkt bleibt! Die gelbe Tonne soll ausgebaut werden!

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat Bestrebungen, den Grünen Punkt abzuschaffen, eine klare Absage erteilt. "Die getrennte Sammlung von Verpackungsabfällen und damit die Übertragung der Produktverantwortung auf Hersteller und Vertreiber hat sich bewährt. Die Verpackungsverordnung hat seit Beginn der 90er Jahre zum Schließen von Kreisläufen, zur Vermeidung, Wiederverwendung und Verwertung von Abfällen und somit auch zur Ressourcenschonung beigetragen. Und sie leistet erwiesenermaßen auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz", sagte Gabriel.
Aus Sicht des für dieses Thema zuständigen Bundesumweltministers gibt es deswegen auch keinen Anlass, über eine Abschaffung des Grünen Punkts zu diskutieren. "Erst recht nicht, weil wir erst vor knapp drei Wochen im Kabinett einvernehmlich, also auch mit Zustimmung des Bundeswirtschaftsministers, eine Novelle beschlossen haben, um die für Bürgerinnen und Bürger bequeme haushaltsnahe Erfassung in gelben Säcken und Tonnen sichern", sagte Gabriel.
Die Novelle eröffnet darüber hinaus die Möglichkeiten, die gelben Tonnen zu trockenen Wertstofftonnen auszubauen. Dann können in den gelben Tonnen, ähnlich wie bereits in den blauen Papiertonnen, nicht nur Verpackungen, sondern auch andere Abfälle aus den gleichen Materialien eingesammelt werden. "Von der Haushalts-Alufolie bis zu kaputtem Plastikspielzeug oder Fahrradersatzteilen, in solchen Tonnen können sinnvoll verwertbare Sekundärrohstoffe gesammelt werden. Ziel ist, ein bewährtes System nicht abzuschaffen, sondern darauf aufzubauen", so Gabriel.

Weitere Informationen:

www.bmu.de/abfallwirtschaft

Quelle: bmu.de/pressemitteilung

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10. Oktober 2007

Kinder brauchen bessere Luft zu Hause

Die vom Umweltbundesamt durchgeführte Studie "Kinder-Umwelt-Survey" macht deutlich, dass vorallem Kinder unter schlechter Luftqualität in Wohnbereichen leiden. Laut dieser Studie verbringen Kinder etwa 15 Stunden in der Wohnung der Eltern und da muss es doch klar sein, dass hier gute Luft herrschen muss!

Kinder nehmen im viel stärkerem Maße Schadstoffe auf, so ist es besonders wichtig, dass eine gesunde Raumluftqualität vorhanden ist um beispielsweise Schimmelbildung zu vermeiden. Zur Info: 8% der untersuchten Kinder sind bereits mit Wohnungsschimmel in Kontakt gekommen.

Da eine Fensterlüftung oftmals nicht den notwendigen Luftaustausch gewährleisten kann, empfiehlt das Fachinstitut Gebäude-Klima e.V. den Einsatz von mechanischen Wohnungslüftungssysteme.

Die Studie des Umweltbundesamtes finden Sie hier den Kontakt zum FGK hier

Ihre

Elke Triendl

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08. Oktober 2007

Recht auf saubere Luft

Es gibt ein Recht auf saubere Luft! Seit dem 27.09.2007 haben die von hohen Feinstaubbelastungen betroffenen Bürger ein vor Gericht einklagbares subjektives “Recht auf saubere Luft“. Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht Leipzig in letzter Instanz.
Betroffene können somit ihre Stadtverwaltungen zu Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität zwingen, sofern noch keine Aktionspläne zur Feinstaubreduzierung der jeweiligen Bundesländer in Kraft getreten sind. Der Entscheidung der Leipziger Bundesrichter, lag der Klage eines Münchner Bürgers zugrunde, der sich mit Unterstützung der DUH (Deutschen Umwelthilfe) seit mehr als zwei Jahre gegen die massive Überschreitung der EU-weit gültigen Feinstaubgrenzwerte in seiner Wohnstrasse – der Landshuter Allee in München – wehrt (die Landshuter Allee in München zählt nach den Veröffentlichungen des Umweltbundesamts zu den bundesweit am stärksten belasteten Strassen).

Katja Krohn

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05. Oktober 2007

Klimaschutz gehört in die Verfassung

Das finden wir auch!
Für den Klimaschutz entscheidend ist eine umweltverträgliche Energiepolitik, denn die Erzeugung von Strom und Heizwärme ist mit Abstand für den größten Teil der Treibhausgase verantwortlich. Klimaschutz muss ein Staatsziel sein und gehört in die Verfassungen aller Länder! Dann wären die Stromkonzerne auf eine nachhaltige Energieversorgung und Autohersteller auf den Bau sparsamer PKW verpflichtet. Greenpeace hat deshalb eine Unterschriftenaktion gestartet mit dem Ziel, Klimaschutz in den Grundgesetzen aller Staaten
und in der UN-Charta zu verankern. Greenpeace sammelt Unterschriften. Der Erfolg ist bisher gewaltig. Geben Sie ihre Stimme ab unter greenpeace/klimaschutz  

Quelle: Greenpeace Magazin Sept/Okt



Katja Krohn



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02. Oktober 2007

BDI Studie zum Klimaschutz

Laut der aktuellen Klimaschutzstudie, welche das Beratungsunternehmen Mc Kinsey im Auftrag des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI) durchgeführt hat, kann die Bundesepublik den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 30% reduzieren. Das Regierungsziel einer Treibhausgasreduktion um 40% ließe sich laut Studie, nur mit längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke erreichen. In der Studie wurden die Potenziale und Kosten von 300 Klimaschutzmaßnahmen untersucht. Die Studie beinhaltet die Sektoren Gebäude, Industrie, Energie und Transport. Im Gebäudebereich liegt lt. Studie das größte CO2-Einsparpotenzial. Knapp 90% der derzeit technisch möglichen Maßnahmen im Gebäudebereich rechnen sich für den Investor. BDI Präsident Jürgen Thumann wertet das Klimaschutzpaket der Bundesregierung als Chance für die Industrie.
Investitionen in den Klimaschutz rechnen sich und können einen wertvollen Beitrag
zu Wachstum, Wohlstand und neuen Arbeitsplätzen leisten.

Die gesamte Studie finden Sie unter www.bdi-online.de

Katja Krohn

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24. September 2007

Grundlagenkurs Passivhaus

Ein Passivhaus ist ein Haus, das "passiv" von der Sonne, von inneren Wärmequellen und von zurückgewonnener Wärme behaglich warm gehalten wird. Das Passivhaus Institut hat einen kurzen Einführungskurs zum Thema Passivhaus ins Internet gestellt. Dort werden alle wichtigen Gesichtspunkte von der Wärmedämmung über Luftdichtigkeit und Fensterqualität bis zur Wärmerückgewinnung behandelt.
Grundlagenkurs Passivhaus

Katja Krohn

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20. September 2007

Die große Herausforderung Energieeffizienz und Umwelt - Interview mit Henrik B. Pettersen CEO von Pluggit

Interview vom 05. September 2007 mit Henrik B. Pettersen – seit Juni 2006 CEO, zuvor Vorsitzender von Pluggit International (seit 2003) und seit 1997 Mitglied des Aufsichtsrats.

1.) Herr Pettersen, wie würden Sie sich beschreiben, damit unsere Leser sich ein Bild von Ihrer Persönlichkeit machen können?

Ich bin in Norwegen geboren, lebe dort und liebe dieses Land. Ich teile mein Privatleben mit drei wundervollen Frauen - meiner geliebten Ehefrau und meinen zwei Töchtern - auf die ich sehr stolz bin. Mein Geist ist eigentlich immer aktiv, daher begleitet mich neben meiner Eigenschaft offen für Innovatives und neue Ideen zu sein, eine Art Rastlosigkeit. Qualität und Design sind für mich in vielen Bereichen des Alltags von großer Bedeutung, ein Ausdruck von Lebensqualität! Pluggit nimmt mich sehr in Anspruch, da die Firma wächst und sehr gut gedeiht. Sollte ich zwischendurch doch mal Zeit für Privates haben, fahre ich gerne Ski oder gehe jagen – nur leider mangelt es oft an Zeit für Letzteres. Wenn ich genießen möchte, gönne ich mir einen richtig guten Rotwein, bevorzugt aus Italien, perfekt temperiert aus einem stilvollen Glas oder auch gerne einen trockenen Weißwein.

2.) Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an Pluggit?

Zuerst einmal ist es ein gutes Gefühl ein System entwickelt zu haben, welches den Menschen in verschiedenen Bereichen hilft.

  • Gesünder zu leben und damit die Lebensqualität zu steigern
  • Energie zu sparen und einen aktiven Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes zu leisten
  • Den Wert einer Immobilie/Investments zu steigern

Der USP von Pluggit im Speziellen ist aber die sehr leichte und effiziente Installation durch das patentierte Stecksystem. Zudem verfügen wir über eine neuartige Technologie - ServoFlow. Durch diese hervorragende Technologie erhält der Anwender eine höhere Flexibilität, denn die benötigte Frischluft kann via Funkfernbedienung, individuell und stufenlos reguliert werden. Das System verfügt über eine automatische Systemkalibrierung und kann sich demnach bei Inbetriebnahme selbst auf die Anforderungen im Haus einstellen.
Sie erhalten mit dem ServoFlow, neben einer akkuraten und kontinuierlichen Luftstromregulierung einen bis dato unübertroffenen Bedienungskomfort.
Ein weiteres herausragendes Pluggit Merkmal ist das hochwertige und ästhetische Design.
Für unseren PluggMar, haben wir eine Auswahl an stilvollen Blenden aus hochwertigem Sicherheitsglas, sowie individuelle Lösungen, welche auf die Inneneinrichtung abgestimmt werden können.

3.) Worin sehen Sie die große Herausforderung für das nächste Jahrzehnt allgemein und für die Haustechnik im Speziellen?

Ich denke es ist von großer Bedeutung eine Kontrolle über den Energieverbrauch zu haben,
um somit sinnlose Verluste weitmöglichst zu vermeiden. Es gibt so viele Möglichkeiten Energie effizienter zu nutzen und somit den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Diesbezüglich teile ich die Ansichten von Angela Merkel und hoffe auf rasche Umsetzung einiger Maßnahmen. Zudem finde ich, um auf die Haustechnik zurückzukommen, dass alle neu gebauten Gebäude zum Einsatz einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung verpflichtet werden sollten.
Dies würde nicht nur betreffend der Energieeinsparung, sondern auch aus gesundheitlichen
Aspekten Sinn machen. Ich glaube man könnte so neben der Reduktion des Energieverbrauchs ebenfalls die Kosten des Gesundheitswesen senken.

Ein Beispiel: Die meisten Menschen öffnen nachts die Fenster, da sie kalte Luft zum Schlafen möchten (wobei Kälte auch oft mit Frische gleichgesetzt wird). Das ist aber falsch, denn sie brauchen keine kalte, sondern frische Luft, das ist gesünder. So kommt es aufgrund eines „falschen“ Verständnisses von frischer Luft, oftmals zu unnötigen Erkältungskrankheiten.

Die ganz spezielle Herausforderung für den Bereich Haustechnik, ist die allumfassende Haustechnik aus einer Hand. Ein integriertes, intelligentes System. Stellen Sie sich vor, die gesamte Haustechnik über eine Fernbedienung steuern zu können. So sollte sie aussehen, die Zukunft der Haustechnik. Wir von Pluggit arbeiten bereits daran – denken Sie nur an unsere Innovation ServoFlow.

4.) Welche Rolle wird Pluggit in der Haustechnik spielen, wo sehen Sie Pluggit in den nächsten 10 Jahren?

Unser Ziel bei Pluggit ist ganz klar der Ausbau unseres Konzepts und die Investition in neue Technologien. Wir werden sehr aktiv sein, denn unser Ziel als globales Unternehmen ist ganz klar die Marktführerschaft im Bereich KWL mit Wärmerückgewinnung in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Energiekosten werden weiterhin steigen und irgendwann unbezahlbar für einen großen Teil der Bevölkerung sein. Intelligente und effiziente Alternativen sind gefragt. Wir haben die Lösung für ein effizienteren Umgang mit Energie und ein qualitativ besseres und gesünderes Leben.

Lassen Sie mich als Beispiel nehmen:
Mein eigenes Haus ist schlecht isoliert und verliert viel zuviel Energie. In spätestens 5 Jahren werde ich ein neues Haus bauen, ein gut isoliertes mit dem Pluggit 2Q-Frischluftsystem mit Wärmerückgewinnung, Wärmepumpe und PluggMar.
Ich gehe davon aus das die Energiekosten dann vielleicht noch 10% von dem betragen, was ich heute bezahle. Es ist doch so: Auf Dauer werden Häuser die heutzutage ohne Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung gebaut werden an Wert verlieren. Schon allein das Risiko einer geschädigten Bausubstanz mindert den Wert.

5) Bitte geben Sie ein kurzes Statement zum Thema Energieeffizienz/Umwelt

Ich denke wir haben langsam alle begriffen, dass wir etwas für unsere Umwelt und gegen Klimawandel aktiv unternehmen müssen. Ein sehr wichtiger Punkt ist aber auch, dass wir nicht genügend Erdöl haben. USA und insbesondere China wachsen enorm, aber unser Erdöl ist endlich. Auch 10 Jahre nach dem Kyoto Protokoll sind keine ausreichenden Energieeinsparungen erfolgt! Der Emissionshandel seit 2005, ein wichtiges Umweltschutz- Instrument zur Regulierung der Treibhausgasemissionen um den Klimaveränderungen entgegenzuwirken, wird derzeit nur für Industriebetriebe und Energieerzeuger betrieben.
Ich denke, dieses System sollte ausgeweitet und auf die Bevölkerung übertragen werden.
Der Gedanke einer „klimagerechten Welt“, wobei jedem die gleiche Menge an Treibhausgasemissionen zusteht, halte ich für dringend notwendig und realisierbar.
Jeder hat demnach ein bestimmtes Guthaben an Treibhausgasemissionen. Verbraucht man weniger, kann man seine Rechte an jemanden der etwas mehr benötigt verkaufen. Benötigt
man hingegen mehr als einem auf dem Guthaben-Konto zur Verfügung steht, muss man diese erwerben. In welcher Form jeder mit seinem CO2-Verbrauch umgeht, bleibt somit den Betroffenen selbst überlassen. Der eine benötigt seinen Geländewagen, spart dafür am Energieverbrauch des Hauses und fliegt weniger. Der andere möchte auf seine große Flugreise nicht verzichten, erledigt dafür zuhause alles mit dem Fahrrad (jeder nach seiner Fasson – aber letztendlich klimagerecht). Insbesondere in den Bereichen Fahrzeugindustrie, Bau– und Gebäudesanierung muss noch soviel passieren. Technisch ist bereits viel möglich (z.B. das 3 Liter Auto), doch die Autos sind oft einfach zu groß/zu schwer und verbrauchen daher viel zu viel. Auch ein besserer Verkehrsfluss könnte einiges bewirken.
Die Häuser – neu oder alt - müssten eigentlich alle auf Niedrigenergiestandard gebracht werden. Eine gute Isolierung, bessere Fenster und kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sollten Standard sein. 40% des CO2-Ausstoßes in Europa wird von Gebäuden verursacht. Mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung können Sie den von Gebäuden ausgehenden CO2-Ausstoß um die Hälfte reduzieren. Millionen Haushalte heizen derzeit zum Fenster heraus, dies ist nicht nur teuer, sondern auch absolut klimafeindlich und ungesund.
Uns allen muss bewusst werden, dass es in unserer Hand liegt und wir verantwortlich sind
für unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder auf diesem Planeten.

6.) Welche Unternehmensphilosophie verfolgt Pluggit?

Zunächst einmal leben wir bestimmte Werte innerhalb unseres Unternehmens. Wir arbeiten selbständig und streben nach immerwährender Verbesserung. Unsere Maxime sind innovative Technik, hoher Kundennutzen und hervorragende Energieeffizienz, sowie ein durchdachtes Design. Unsere Wettbewerbsvorteile untermauern wir durch Zuverlässigkeit, Schnelligkeit, Kompetenz und eine verbindliche Partnerschaft mit unseren Kunden.

Herr Pettersen, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Katja Krohn

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17. September 2007

Der europäische Emissionshandel

Der europäische Emissionshandel dient als Instrument der allg. Klimapolitik der EU und wird seit Januar 2005 durchgeführt. Durch diesen Handel werden dem Kohlendioxidausstoß der
energieintensiven Industriezweige Grenzen gesetzt. Das besondere daran: Nicht die versch. Staaten, sondern die Betreiber einzelner Anlagen, welche die Emissionen verursachen
handeln untereinander. Durch diesen Handel, also den Erwerb oder die Veräußerung von Emissionsrechten werden Unternehmen angehalten Emissionssenkungen dort vorzunehmen, wo diese am billigsten sind. Die Unternehmen müssen demnach mit den zugeteilten Zertifikaten „haushalten“. Ziel ist es, ihre Energieeffizienz zu steigern und dadurch ihre CO2- Emissionen zu senken, um mit den zugeteilten Zertifikaten auszukommen. Sie dürfen aber auch Zertifikate von anderen Unternehmen in Deutschland oder Europa dazukaufen. Den Wirtschaftssektoren und jeder betroffenen Anlage wurden konkrete Minderungsziele zugeordnet und in diesem Umfang Emissionszertifikate für die erste Handelsperiode zugeteilt, die es den EU-Mitgliedsstaaten ermöglicht , ihre Minderungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Emissionsberechtigungen werden jeweils für bestimmte Perioden ausgegeben. Die erste Periode begann im Jan. 2005 und endet im Dez. 2007. Im Anschluss werden jeweils 5-jährige Perioden folgen (Quelle: Fichtner)

Weitere und detaillierte Informationen finden Sie unter Fichtner Plattform für Emissionshandel

Katja Krohn

 





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14. September 2007

Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Gesicht der Welt verändern. (Afrikanisches Sprichwort)

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