Heizstrahler sind extrem klimaschädlich
Heizstrahler haben in der Vergangenheit immer mehr
Strassencafe´s, Biergärten und Terrassen
erobert. Es ist ja auch sehr gemütlich wenn es
kühler wird noch draussen zu sitzen, angenehm
gewärmt von einem Heizstrahler. Mir war auch nicht
bewusst, dass Heizstrahler enorme Ressourcen verschwenden und
extreme Klimakiller sind. Bei einer durchschnittlichen
Betriebsdauer von 36 Stunden in der Woche setzt ein einziger
Heizstrahler bis zu 4 Tonnen Kohlendioxid im Jahr frei - so viel
wie ein Auto. In Berlin wird aktuell wohl über ein
Verbot debattiert. Ich habe mir vorgenommen meine Kleidung
einfach den Verhältnissen anzupassen und öfters mal eine
dicke Jacke mit zunehmen. Ich glaube auf Heizstrahler können
wir alle in Zukunft gut verzichten (eine Jacke tut´s auch).
Fordern auch Sie von Wirten und Baumärkten auf die
klimaschädlichen Strahler zu verzichten.
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 01:24 in | Kommentare(0) | Dies & Das
Interview mit Martin Krohn Pluggit Chef und Lueftungsblogger
Klaus Eck (PR Blogger und Kommunikationsberater) hat "Nachgebloggt" . Lesen Sie das Interview von Klaus Eck mit Pluggit Chef und Lueftungsblogger Martin Krohn auf unserem Lueftungsblog oder unter www.prblogger.de
Neues rund um das Thema Frischluft, das bietet die Pluggit GmbH in ihrem Lüftungsblog in dem Mitarbeiter aus den Bereichen Technik, Marketing und der Geschäftsleitung regelmäßig bloggen. Das mittelständische Unternehmen bietet Frischluftsysteme für Ein- und Mehrfamilienhäuser an, die eine effektive Frischluftversorgung in Verbindung mit hocheffizienter Wärmeübertragung und Energierückgewinnung ermöglichen. Aus diesem Grunde setzt sich Pluggit auch bloggend sehr stark mit dem LOHAS-Thema und vor allem Klimaschutz und Klimawandel auseinander. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Martin Krohn, erklärt nachfolgend, warum Pluggit auf eine offene Blogkommunikation setzt.
>> Welche Angebote macht Pluggit seinen Kunden?
Pluggit bietet als Hersteller mit langjähriger Erfahrung Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung und einer Quer- und Quelllüftung an. Das bedeutet den idealen Luftaustausch ohne Zug und Störgeräusche bei gleichzeitiger Energieeinsparung. Darüber hinaus liefert das Pluggit System dabei beste Raumluftqualität, Schutz vor Feuchteschäden und Schimmel, sowie die Linderung von Allergien. Wir planen und beraten vor Ort, unterstützen bei der Installation und Inbetriebnahme und bieten einen umfassenden Kundendienst.
>> Aus welchem Grunde haben Sie den Lueftungsblog gestartet? Wir wollen mit unserem Corporate Blog unsere Kunden sachlich informieren und die Vorteile und den Nutzen einer solchen Anlage verdeutlichen. Deshalb haben wir im Januar 2007 unseren Lueftungsblog gestartet. Es gibt sehr großes Interesse an ökologische Fragen und den Klimawandel. Dennoch wissen die wenigsten, was sie selbst sofort zur Energieeinsparung und CO2-Reduzierung beitragen können. So ist den wenigsten die Vorteile einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung bekannt. Dabei kann mit dem Einsatz eines solchen Systems eine sehr hohe Heizkostenersparnis bei gleichzeitiger Reduzierung des CO2 Ausstoßes sowie Verbesserung der Lebensbedingungen der Bewohner erzielt werden.
>> Wen wollen Sie mit den Bloginhalten ansprechen? Wer gehört überhaupt zu Ihrer Zielgruppe?
Unser Lüftungsblog richtet sich primär an den Bauherren, der auf der Suche nach Informationen rund um das Thema Lüftung ist. Allerdings gibt es auch eine Reihe an Fachbetrieben, die sich hier „weiterbilden“.
>> Welche Erfahrungen haben Sie bislang mit Ihrem Corporate Blog gesammelt?
Bis dato sind unsere Erfahrungen durchweg positiv. Auch von Wettbewerbern haben wir positives Feedback erhalten. Wir haben einen starken Informationsbedarf im Bereich Wohnraumlüftung festgestellt und bekommen zum Teil sehr gezielte Fragestellungen.
>> Wie gehen Sie mit dem Feedback von anderen Bloggern um?
Wir nehmen Feedback allgemein - aber auch insbesondere das von anderen Bloggern sehr ernst, denn sie sind eine Art Spiegel für uns. Für uns ist der Blog ein Anfang, ein Prozess und wir möchten uns weiterentwickeln für unsere Leser/Kunden und mit unseren Lesern/Kunden.
>> Die Hausbaublogger bilden anscheinend eine kleine Szene für sich. Was ist das Besondere an Hausbaubloggern?
Tatsache ist, dass die Fragestellungen und Interessen der Hausbaublogger sehr konkret sind und fundierte, detaillierte Informationen benötigt werden. Um diese Fragen fachgerecht zu beantworten, haben wir unser Bloggerteam aus verschiedenen Bereichen zusammengestellt. Insbesondere unsere Kategorien Technik und Werte & Normen bedarf dem Input von erfahrenen Technikern.
>> Welche Tipps können Sie anderen Corporate Bloggern geben?
Immer offen sein! Die Leser und andere Blogger als Spiegelbild sehen und als Korrektiv. Gegenseitiger Respekt, Achtung und Offenheit. Jede Frage ist für den Fragensteller von großer Bedeutung und sollte dementsprechend beantwortet werden.
>> Was planen Sie für die Zukunft des Lueftungsblog?
Wir planen derzeit die Begleitung eines Bauvorhabens - auf unserem demnächst erscheinenden Hausbaublog. Den Bereich Innenansichten möchten wir weiter ausbauen. Wir wünschen uns eine noch stärkere Nähe zu unserem Leser.
>> Welche Blogs lesen Sie regelmäßig?
Wir lesen natürlich regelmäßig die Seiten von unseren Verbänden und Umweltaktivisten. Auch das Umweltbundesamt spielt eine wichtige Rolle für uns. Neben verschiedenen Bautagebüchern, in welche wir ab und an reinschauen, lesen wir regelmäßig die Handelsblatt Weblogs, den Handelsblatt Klima Blog , den Passivhaus Blog
sowie den Energieblog.
(Disclaimer: Die Pluggit GmbH ist ein Kunde von mir, den ich berate.) Vielen Dank für das Gespräch, Klaus Eck
Details
Verfasst um 01:02 in | Kommentare(0) | Interviews
Energiesparen im Haushalt - Informationen zur Auswahl geeigneter Haushaltsgeräte
Gut 67 Millionen Elektrogroßgeräte in deutschen
Haushalten, das sind etwa 40 Prozent der Kühl- und
Gefriergeräte, Waschmaschinen, Trockner oder
Spülmaschinen, sind mindestens zehn Jahre alt. Damit sind sie
ineffizient hinsichtlich ihres Energieverbrauchs und von der
Technik und Ausstattung her meist veraltet. Hier bieten sich
große Einsparpotenziale, denn
Elektrogroßgeräte sind für rund ein Drittel
des Stromverbrauchs in privaten Haushalten verantwortlich. Wer sich
also beim Neu- oder Ersatzkauf umfassend informiert und auf die
Energieeffizienz achtete, leistet seinen ganz persönlichen
Beitrag für den Umweltschutz und schont noch dazu seinen
Haushaltsetat. Außerdem profitiert der Verbraucher mit einem
technisch zeitgemäßem Gerät von zusätzlichem
Komfort. Eine gute Unterstützung bei der Kaufentscheidung
bieten die Checklisten der Initiative HAUSGERÄTE +.
Hier können informative Broschüren online unter
www.hausgeraete-plus.de
abgerufen werden.
Quelle: Hausgeraete-plus.de/Pressetext
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 12:03 in | Kommentare(0) | Energie sparen
Wie funktionieren die Avent P Frischluftgeräte?
Das Frischluftgerät besteht im Wesentlichen aus zwei
Ventilatoren, zwei Filtern und einem Wärmetauscher.
Außenluft wird durch einen Ventilator über einen Filter
und den Wärmetauscher angesaugt und als Zuluft in die
Räume geführt.
Die feuchte und verbrauchte Luft aus Küche, Bad und WC
(Abluft) wird ebenfalls gefiltert, über den Wärmetauscher
geführt und durch den zweiten Ventilator aus dem Haus ins
Freie abgeführt. Im Wärmetauscher gibt die Abluft fast
ihre gesamte Wärmeenergie an die Zuluft ab. Dies geschieht
über Metallplatten ohne direkten Kontakt der Luftströme,
so dass keinerlei Gefahr der unerwünschten Übertragung
von Gerüchen, Schadstoffen und Feuchte besteht. In der Zu- und
Abluftleitung wird jeweils ein Schalldämpfer installiert, um
die Ventilatorengeräusche zu dämpfen.
Für Allergiker besteht die Möglichkeit,
zusätzlich zu den Gerätefiltern einen hochwirksamen
Allergiefilter zu installieren.
Detailinformationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.pluggit.com
DetailsVerfasst um 11:11 in | Kommentare(0) | Technik
Friedensnobelpreis für Klimaschützer Al Gore
Friedensnobelpreis für Al Gore (früherer
US-Vizepräsident) und den Weltklima-Rat.
Al Gore und der Weltklima-Rat werden für ihren Einsatz
zur weltweiten Mobilisierung gegen eine drohende Klimakatastrophe
ausgezeichnet. Wir begrüßen diese bedeutende Auszeichnung
für Al Gore für sein Engagement zum Klimaschutz durch
seine Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“, sowie
die Initiierung von Live Earth. Die Dokumentation „Eine
unbequeme Wahrheit“ zeigt deutlich den Zusammenhang zwischen
menschlichen Aktivitäten und der globalen Erwärmung. Das
Bewusstsein für die Klimaveränderung wurde durch seine
Beiträge weltweit geschärft. Auch das Komitee
erklärte mit dem Preis für Al Gore und dem Weltklima-Rat,
wolle man die Aufmerksamkeit für das Thema weiter
erhöhen.
Katja Krohn
inconvenient truth trailer (Eine unbequeme Wahrheit)
DetailsVerfasst um 10:25 in | Kommentare(0) | Umwelt
Umweltsituation in Deutschland
Wussten Sie, dass aufgrund des Klimawandels, der Beginn der
Apfelblüte pro Jahrzehnt 5 Tage früher eintritt. Das sich
die Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen aufgrund des
immer wärmer werdenden Sommers und des geringeren
Niederschlags drastisch ändern werden. Sehr viele
Informationen bezüglich unserer Umweltsituation in Deutschland
können Sie im Umweltindikatorensystem des Umweltbundesamtes
(UBA) finden. Das Internet- Angebot enthält eine Liste mit 50
Umweltindikatoren. Es werden vier Themenbereiche dargestellt:
Klimaschutz, Biologische Vielfalt, Gesundheit und
Ressourcenschonung.
Die Indikatoren liefern einen schnellen und aktuellen
Überblick über die Umweltsituation in Deutschland und
zeigen positive wie negative Trends. Hier kann man auch sehen,wo
Umweltpolitik schon was bewegt hat und wo noch mehr zu tun ist.
Es ist wirklich sehr interessant!
Die Umweltindikatoren Deutschland finden Sie im Internet unter www.envi-it.de/umweltdaten oder unter www.umweltbundesamt.de
Katja Krohn
Verfasst um 12:30 in | Kommentare(0) | Umwelt
Der grüne Punkt bleibt! Die gelbe Tonne soll ausgebaut werden!
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat Bestrebungen, den
Grünen Punkt abzuschaffen, eine klare Absage erteilt. "Die
getrennte Sammlung von Verpackungsabfällen und damit die
Übertragung der Produktverantwortung auf Hersteller und
Vertreiber hat sich bewährt. Die Verpackungsverordnung hat
seit Beginn der 90er Jahre zum Schließen von Kreisläufen,
zur Vermeidung, Wiederverwendung und Verwertung von Abfällen
und somit auch zur Ressourcenschonung beigetragen. Und sie leistet
erwiesenermaßen auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz",
sagte Gabriel.
Aus Sicht des für dieses Thema zuständigen
Bundesumweltministers gibt es deswegen auch keinen Anlass,
über eine Abschaffung des Grünen Punkts zu diskutieren.
"Erst recht nicht, weil wir erst vor knapp drei Wochen im Kabinett
einvernehmlich, also auch mit Zustimmung des
Bundeswirtschaftsministers, eine Novelle beschlossen haben, um die
für Bürgerinnen und Bürger bequeme haushaltsnahe
Erfassung in gelben Säcken und Tonnen sichern", sagte Gabriel.
Die Novelle eröffnet darüber hinaus die
Möglichkeiten, die gelben Tonnen zu trockenen Wertstofftonnen
auszubauen. Dann können in den gelben Tonnen, ähnlich wie
bereits in den blauen Papiertonnen, nicht nur Verpackungen, sondern
auch andere Abfälle aus den gleichen Materialien eingesammelt
werden. "Von der Haushalts-Alufolie bis zu kaputtem
Plastikspielzeug oder Fahrradersatzteilen, in solchen Tonnen
können sinnvoll verwertbare Sekundärrohstoffe gesammelt
werden. Ziel ist, ein bewährtes System nicht abzuschaffen,
sondern darauf aufzubauen", so Gabriel.
Weitere Informationen:
Quelle: bmu.de/pressemitteilung
DetailsVerfasst um 10:25 in | Kommentare(0) | Dies & Das
Kinder brauchen bessere Luft zu Hause
Die vom Umweltbundesamt durchgeführte Studie "Kinder-Umwelt-Survey" macht deutlich, dass vorallem Kinder unter schlechter Luftqualität in Wohnbereichen leiden. Laut dieser Studie verbringen Kinder etwa 15 Stunden in der Wohnung der Eltern und da muss es doch klar sein, dass hier gute Luft herrschen muss!
Kinder nehmen im viel stärkerem Maße Schadstoffe auf, so ist es besonders wichtig, dass eine gesunde Raumluftqualität vorhanden ist um beispielsweise Schimmelbildung zu vermeiden. Zur Info: 8% der untersuchten Kinder sind bereits mit Wohnungsschimmel in Kontakt gekommen.
Da eine Fensterlüftung oftmals nicht den notwendigen Luftaustausch gewährleisten kann, empfiehlt das Fachinstitut Gebäude-Klima e.V. den Einsatz von mechanischen Wohnungslüftungssysteme.
Die Studie des Umweltbundesamtes finden Sie hier den Kontakt zum FGK hier
Ihre
Elke Triendl
DetailsVerfasst um 08:39 in | Kommentare(0) | Gesundes Wohnen
Recht auf saubere Luft
Es gibt ein Recht auf saubere Luft! Seit dem 27.09.2007 haben
die von hohen Feinstaubbelastungen betroffenen Bürger ein vor
Gericht einklagbares subjektives “Recht auf saubere
Luft“. Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht Leipzig in
letzter Instanz.
Betroffene können somit ihre Stadtverwaltungen zu
Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität
zwingen, sofern noch keine Aktionspläne zur
Feinstaubreduzierung der jeweiligen Bundesländer in Kraft
getreten sind. Der Entscheidung der Leipziger Bundesrichter, lag
der Klage eines Münchner Bürgers zugrunde, der sich mit
Unterstützung der DUH (Deutschen Umwelthilfe) seit mehr als
zwei Jahre gegen die massive Überschreitung der EU-weit
gültigen Feinstaubgrenzwerte in seiner Wohnstrasse – der
Landshuter Allee in München – wehrt (die Landshuter
Allee in München zählt nach den Veröffentlichungen
des Umweltbundesamts zu den bundesweit am stärksten belasteten
Strassen).
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 01:41 in | Kommentare(0) | Umwelt
Klimaschutz gehört in die Verfassung
Das finden wir auch!
Für den Klimaschutz entscheidend ist eine
umweltverträgliche Energiepolitik, denn die Erzeugung von
Strom und Heizwärme ist mit Abstand für den
größten Teil der Treibhausgase verantwortlich.
Klimaschutz muss ein Staatsziel sein und gehört in die
Verfassungen aller Länder! Dann wären die Stromkonzerne
auf eine nachhaltige Energieversorgung und Autohersteller auf den
Bau sparsamer PKW verpflichtet. Greenpeace hat deshalb eine
Unterschriftenaktion gestartet mit dem Ziel, Klimaschutz in den
Grundgesetzen aller Staaten
und in der UN-Charta zu verankern. Greenpeace sammelt
Unterschriften. Der Erfolg ist bisher gewaltig. Geben Sie ihre
Stimme ab unter
greenpeace/klimaschutz
Quelle: Greenpeace Magazin Sept/Okt
Katja Krohn
Verfasst um 11:51 in | Kommentare(0) | Umwelt
BDI Studie zum Klimaschutz
Laut der aktuellen Klimaschutzstudie, welche das
Beratungsunternehmen
Mc Kinsey im Auftrag des Bundesverbands der deutschen
Industrie (BDI) durchgeführt hat, kann die Bundesepublik den
CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 30% reduzieren. Das
Regierungsziel einer Treibhausgasreduktion um 40% ließe sich
laut Studie, nur mit längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke
erreichen. In der Studie wurden die Potenziale und Kosten von 300
Klimaschutzmaßnahmen untersucht. Die Studie beinhaltet die
Sektoren Gebäude, Industrie, Energie und Transport. Im
Gebäudebereich liegt lt. Studie das größte
CO2-Einsparpotenzial. Knapp 90% der derzeit technisch
möglichen Maßnahmen im Gebäudebereich rechnen sich
für den Investor. BDI Präsident Jürgen Thumann
wertet das Klimaschutzpaket der Bundesregierung als Chance für
die Industrie.
Investitionen in den Klimaschutz rechnen sich und können
einen wertvollen Beitrag
zu Wachstum, Wohlstand und neuen Arbeitsplätzen
leisten.
Die gesamte Studie finden Sie unter
www.bdi-online.de
Katja Krohn
Verfasst um 04:59 in | Kommentare(0) | Umwelt
Grundlagenkurs Passivhaus
Ein Passivhaus ist ein Haus, das "passiv" von der Sonne, von
inneren Wärmequellen und von zurückgewonnener Wärme
behaglich warm gehalten wird.
Das Passivhaus Institut hat einen kurzen Einführungskurs
zum Thema Passivhaus ins Internet gestellt.
Dort werden alle wichtigen Gesichtspunkte von der
Wärmedämmung über Luftdichtigkeit und
Fensterqualität bis zur Wärmerückgewinnung
behandelt.
Grundlagenkurs
Passivhaus
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 11:59 in | Kommentare(0) | Gesundes Wohnen
Die große Herausforderung Energieeffizienz und Umwelt - Interview mit Henrik B. Pettersen CEO von Pluggit
Interview vom 05. September 2007 mit Henrik B. Pettersen – seit Juni 2006 CEO, zuvor Vorsitzender von Pluggit International (seit 2003) und seit 1997 Mitglied des Aufsichtsrats.
1.) Herr Pettersen, wie würden Sie sich beschreiben, damit unsere Leser sich ein Bild von Ihrer Persönlichkeit machen können?
Ich bin in Norwegen geboren, lebe dort und liebe dieses Land. Ich teile mein Privatleben mit drei wundervollen Frauen - meiner geliebten Ehefrau und meinen zwei Töchtern - auf die ich sehr stolz bin. Mein Geist ist eigentlich immer aktiv, daher begleitet mich neben meiner Eigenschaft offen für Innovatives und neue Ideen zu sein, eine Art Rastlosigkeit. Qualität und Design sind für mich in vielen Bereichen des Alltags von großer Bedeutung, ein Ausdruck von Lebensqualität! Pluggit nimmt mich sehr in Anspruch, da die Firma wächst und sehr gut gedeiht. Sollte ich zwischendurch doch mal Zeit für Privates haben, fahre ich gerne Ski oder gehe jagen – nur leider mangelt es oft an Zeit für Letzteres. Wenn ich genießen möchte, gönne ich mir einen richtig guten Rotwein, bevorzugt aus Italien, perfekt temperiert aus einem stilvollen Glas oder auch gerne einen trockenen Weißwein.
2.) Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an Pluggit?
Zuerst einmal ist es ein gutes Gefühl ein System entwickelt zu haben, welches den Menschen in verschiedenen Bereichen hilft.
- Gesünder zu leben und damit die Lebensqualität zu steigern
- Energie zu sparen und einen aktiven Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes zu leisten
- Den Wert einer Immobilie/Investments zu steigern
Der USP von Pluggit im Speziellen ist
aber die sehr leichte und effiziente Installation durch das
patentierte Stecksystem. Zudem verfügen wir über eine
neuartige Technologie - ServoFlow. Durch diese hervorragende
Technologie erhält der Anwender eine höhere
Flexibilität, denn die benötigte Frischluft kann via
Funkfernbedienung, individuell und stufenlos reguliert werden. Das
System verfügt über eine automatische Systemkalibrierung
und kann sich demnach bei Inbetriebnahme selbst auf die
Anforderungen im Haus einstellen.
Sie erhalten mit dem ServoFlow, neben einer akkuraten und
kontinuierlichen Luftstromregulierung einen bis dato
unübertroffenen Bedienungskomfort.
Ein weiteres herausragendes Pluggit Merkmal ist das
hochwertige und ästhetische Design.
Für unseren PluggMar, haben wir eine Auswahl an
stilvollen Blenden aus hochwertigem Sicherheitsglas, sowie
individuelle Lösungen, welche auf die Inneneinrichtung
abgestimmt werden können.
3.) Worin sehen Sie die große Herausforderung für das nächste Jahrzehnt allgemein und für die Haustechnik im Speziellen?
Ich denke es ist von großer
Bedeutung eine Kontrolle über den Energieverbrauch zu haben,
um somit sinnlose Verluste weitmöglichst zu vermeiden.
Es gibt so viele Möglichkeiten Energie effizienter zu nutzen
und somit den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Diesbezüglich
teile ich die Ansichten von Angela Merkel und hoffe auf rasche
Umsetzung einiger Maßnahmen. Zudem finde ich, um auf die
Haustechnik zurückzukommen, dass alle neu gebauten
Gebäude zum Einsatz einer kontrollierten Wohnraumlüftung
mit Wärmerückgewinnung verpflichtet werden sollten.
Dies würde nicht nur betreffend der Energieeinsparung,
sondern auch aus gesundheitlichen
Aspekten Sinn machen. Ich glaube man könnte so neben der
Reduktion des Energieverbrauchs ebenfalls die Kosten des
Gesundheitswesen senken.
Ein Beispiel: Die meisten Menschen öffnen nachts die Fenster, da sie kalte Luft zum Schlafen möchten (wobei Kälte auch oft mit Frische gleichgesetzt wird). Das ist aber falsch, denn sie brauchen keine kalte, sondern frische Luft, das ist gesünder. So kommt es aufgrund eines „falschen“ Verständnisses von frischer Luft, oftmals zu unnötigen Erkältungskrankheiten.
Die ganz spezielle Herausforderung für den Bereich Haustechnik, ist die allumfassende Haustechnik aus einer Hand. Ein integriertes, intelligentes System. Stellen Sie sich vor, die gesamte Haustechnik über eine Fernbedienung steuern zu können. So sollte sie aussehen, die Zukunft der Haustechnik. Wir von Pluggit arbeiten bereits daran – denken Sie nur an unsere Innovation ServoFlow.
4.) Welche Rolle wird Pluggit in der Haustechnik spielen, wo sehen Sie Pluggit in den nächsten 10 Jahren?
Unser Ziel bei Pluggit ist ganz klar der Ausbau unseres Konzepts und die Investition in neue Technologien. Wir werden sehr aktiv sein, denn unser Ziel als globales Unternehmen ist ganz klar die Marktführerschaft im Bereich KWL mit Wärmerückgewinnung in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Energiekosten werden weiterhin steigen und irgendwann unbezahlbar für einen großen Teil der Bevölkerung sein. Intelligente und effiziente Alternativen sind gefragt. Wir haben die Lösung für ein effizienteren Umgang mit Energie und ein qualitativ besseres und gesünderes Leben.
Lassen Sie mich als Beispiel nehmen:
Mein eigenes Haus ist schlecht isoliert und verliert viel
zuviel Energie. In spätestens 5 Jahren werde ich ein neues
Haus bauen, ein gut isoliertes mit dem Pluggit 2Q-Frischluftsystem
mit Wärmerückgewinnung, Wärmepumpe und PluggMar.
Ich gehe davon aus das die Energiekosten dann vielleicht noch
10% von dem betragen, was ich heute bezahle. Es ist doch so: Auf
Dauer werden Häuser die heutzutage ohne Komfortlüftung
mit Wärmerückgewinnung gebaut werden an Wert verlieren.
Schon allein das Risiko einer geschädigten Bausubstanz mindert
den Wert.
5) Bitte geben Sie ein kurzes Statement zum Thema Energieeffizienz/Umwelt
Ich denke wir haben langsam alle
begriffen, dass wir etwas für unsere Umwelt und gegen
Klimawandel aktiv unternehmen müssen. Ein sehr wichtiger Punkt
ist aber auch, dass wir nicht genügend Erdöl haben. USA
und insbesondere China wachsen enorm, aber unser Erdöl ist
endlich. Auch 10 Jahre nach dem Kyoto Protokoll sind keine
ausreichenden Energieeinsparungen erfolgt! Der Emissionshandel seit
2005, ein wichtiges Umweltschutz- Instrument zur Regulierung der
Treibhausgasemissionen um den Klimaveränderungen
entgegenzuwirken, wird derzeit nur für Industriebetriebe und
Energieerzeuger betrieben.
Ich denke, dieses System sollte ausgeweitet und auf die
Bevölkerung übertragen werden.
Der Gedanke einer „klimagerechten Welt“, wobei
jedem die gleiche Menge an Treibhausgasemissionen zusteht, halte
ich für dringend notwendig und realisierbar.
Jeder hat demnach ein bestimmtes Guthaben an
Treibhausgasemissionen. Verbraucht man weniger, kann man seine
Rechte an jemanden der etwas mehr benötigt verkaufen.
Benötigt
man hingegen mehr als einem auf dem Guthaben-Konto zur
Verfügung steht, muss man diese erwerben. In welcher Form
jeder mit seinem CO2-Verbrauch umgeht, bleibt somit den Betroffenen
selbst überlassen. Der eine benötigt seinen
Geländewagen, spart dafür am Energieverbrauch des Hauses
und fliegt weniger. Der andere möchte auf seine große
Flugreise nicht verzichten, erledigt dafür zuhause alles mit
dem Fahrrad (jeder nach seiner Fasson – aber letztendlich
klimagerecht). Insbesondere in den Bereichen Fahrzeugindustrie,
Bau– und Gebäudesanierung muss noch soviel passieren.
Technisch ist bereits viel möglich (z.B. das 3 Liter Auto),
doch die Autos sind oft einfach zu groß/zu schwer und
verbrauchen daher viel zu viel. Auch ein besserer Verkehrsfluss
könnte einiges bewirken.
Die Häuser – neu oder alt - müssten
eigentlich alle auf Niedrigenergiestandard gebracht werden. Eine
gute Isolierung, bessere Fenster und kontrollierte
Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sollten
Standard sein. 40% des CO2-Ausstoßes in Europa wird von
Gebäuden verursacht. Mit einer Lüftungsanlage mit
Wärmerückgewinnung können Sie den von Gebäuden
ausgehenden CO2-Ausstoß um die Hälfte reduzieren.
Millionen Haushalte heizen derzeit zum Fenster heraus, dies ist
nicht nur teuer, sondern auch absolut klimafeindlich und ungesund.
Uns allen muss bewusst werden, dass es in unserer Hand liegt
und wir verantwortlich sind
für unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder auf
diesem Planeten.
6.) Welche Unternehmensphilosophie verfolgt Pluggit?
Zunächst einmal leben wir bestimmte Werte innerhalb unseres Unternehmens. Wir arbeiten selbständig und streben nach immerwährender Verbesserung. Unsere Maxime sind innovative Technik, hoher Kundennutzen und hervorragende Energieeffizienz, sowie ein durchdachtes Design. Unsere Wettbewerbsvorteile untermauern wir durch Zuverlässigkeit, Schnelligkeit, Kompetenz und eine verbindliche Partnerschaft mit unseren Kunden.
Herr Pettersen, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 11:20 in | Kommentare(0) | Interviews
Der europäische Emissionshandel
Der europäische Emissionshandel dient als
Instrument der allg. Klimapolitik der EU und wird seit Januar 2005
durchgeführt. Durch diesen Handel werden dem
Kohlendioxidausstoß der
energieintensiven Industriezweige Grenzen gesetzt. Das
besondere daran: Nicht die versch. Staaten, sondern die Betreiber
einzelner Anlagen, welche die Emissionen verursachen
handeln untereinander. Durch diesen Handel, also den Erwerb
oder die Veräußerung von Emissionsrechten werden
Unternehmen angehalten Emissionssenkungen dort vorzunehmen, wo
diese am billigsten sind. Die Unternehmen müssen demnach mit
den zugeteilten Zertifikaten „haushalten“. Ziel ist es,
ihre Energieeffizienz zu steigern und dadurch ihre CO2- Emissionen
zu senken, um mit den zugeteilten Zertifikaten auszukommen. Sie
dürfen aber auch Zertifikate von anderen Unternehmen in
Deutschland oder Europa dazukaufen. Den Wirtschaftssektoren und
jeder betroffenen Anlage wurden konkrete Minderungsziele zugeordnet
und in diesem Umfang Emissionszertifikate für die erste
Handelsperiode zugeteilt, die es den EU-Mitgliedsstaaten
ermöglicht , ihre Minderungsverpflichtungen zu
erfüllen. Die Emissionsberechtigungen werden jeweils
für bestimmte Perioden ausgegeben. Die erste Periode begann im
Jan. 2005 und endet im Dez. 2007. Im Anschluss werden jeweils
5-jährige Perioden folgen (Quelle: Fichtner)
Weitere und detaillierte Informationen finden Sie unter Fichtner Plattform für Emissionshandel
Katja Krohn
Verfasst um 05:03 in | Kommentare(0) | Umwelt
Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Gesicht der Welt verändern. (Afrikanisches Sprichwort)
DetailsVerfasst um 11:00 in | Kommentare(0) | Dies & Das
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