18. Juli 2007

Urteil

Außerordentlich fristlose Kündigung eines Mietverhältnisses über Wohnraum wegen erheblicher Gesundheitsgefährdung (Schimmel) --> Schimmel Urteil vom 18.04.2007
Weitere wichtige Urteile  bezüglich Schimmelbildung in  Wohnräumen finden  Sie unter  www.Lexetius  (unter Schimmel).

Katja Krohn

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10. Juli 2007

Innenansichten

 

Pluggit Company Culture

 

 

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09. Juli 2007

Richtig heizen und lüften

Mal angenommen Sie befinden sich nicht gerade beim Bau eines neuen Hauses, wo Sie eine
kontrollierte Wohnraumlüftung eingeplant haben. Natürlich ist eine kontrollierte  Wohnraumlüftung, eine gute Wärmedämmung Ihres Hauses und eine Solaranlage absolut empfehlenswert – keine Frage! Sie sind derzeit nicht in der Situation und möchten aber trotzdem Energie sparen und den CO2-Ausstoß in Ihrem Haushalt reduzieren. Dann gibt es zwei ganz wesentliche Punkte die Sie beachten sollten.
Wie heize ich richtig und wie lüfte ich am sinnvollsten.
Wussten Sie, dass Sie fünf bis zehn Prozent Heizenergie (und ca. 300 Kilogramm CO2 pro Haushalt und Jahr) sparen, wenn Sie die Raumtemperatur um einen Grad Celsius senken. Sie sollten Ihre Heizkörper mit Thermostatventilen ausstatten, damit Sie die Temperatur in jedem Zimmer individuell regeln können (kann man im Baumarkt kaufen!). Es gibt sogar programmierbare elektronische Thermostatventile, so kann während Ihrer Abwesenheit
die Temperatur automatisch gesenkt werden. Wichtig ist aber die Temperatur in ungenutzten Räumen nicht unter 15 Grad abzusenken, da die Wände sonst zu stark auskühlen und für das wieder aufheizen sehr viel Energie benötigt wird. Während der Nacht und bei Abwesenheit kann die Temperatur um drei Grad gesenkt werden (Sie würden so ca. 440 kg CO2 pro Jahr sparen). Sofern Sie über keine kontrollierte Wohnraumlüftung verfügen, empfiehlt sich das Stoßlüften (möglichst alle zwei bis drei Stunden bei weit geöffnetem Fenster und geschlossenem Thermostatventil). Wenige Minuten reichen zum Austausch der Raumluft aus.

Katja Krohn

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05. Juli 2007

Dem Klimawandel in den eigenen vier Wänden entgegenwirken

Wie sich der Klimawandel auf den Konsum auswirkt, wird in der GfK-Studie „Einfluss des Klimawandels auf den Konsum“ detailliert abgefragt und beschrieben. Darauf, wie die Bevölkerung dem Klimawandel innerhalb der eigenen vier Wände entgegenwirken kann (lt. Ergebnissen der GfK-Studie), möchte ich gerne eingehen. Zuerst einmal sind die deutschen Verbraucher sensibilisiert und 50% schätzen die Darstellung der weltweiten Folgen der globalen Erwärmung von den Klimaforschern als realistisch ein. 35% der Deutschen schätzen die tatsächliche Situation noch gravierender ein, während eine Minderheit von 13% die Diskussion für völlig übertrieben hält. Sehr positiv ist, dass die Mehrheit der Verbraucher mit eigenen Maßnahmen dem Klimawandel entgegenwirken und unter anderem in umweltfreundlichere Technik innerhalb der eigenen vier Wände investieren möchte. Vier von fünf Verbrauchern wollen Elektrogeräte nicht mehr im Stand-by-Betrieb eingeschaltet lassen und herkömmliche Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen. Auch die Anschaffung von Haushaltsgeräten mit einem geringeren Stromverbrauch (59%) und der Griff nach regionalen Produkten im Einkaufsregal (57%) hat bei den Konsumenten Vorrang, um den Energieverbrauch und den Kohlendioxidausstoß zu reduzieren.

Bessere Dämmung und Heizung für zu Hause

Ebenfalls knapp ein Drittel der deutschen Konsumenten sieht eine niedrigere Raumtemperatur als eine weitere Möglichkeit, den Energieverbrauch zu reduzieren. Jeder vierte Verbraucher möchte künftig die Wärmedämmung der Wohnung oder des Hauses verbessern. Mit dem Einbau einer neuen Heizungsanlage wollen 16% der Deutschen einen Beitrag leisten.
Gerade im diesem Bereich ist in Deutschland noch großes Potenzial vorhanden, da drei von vier Wohnungen vor 1980 gebaut wurden und diese zum Teil nach wie vor unzureichend gedämmt sind.

Auszüge aus der GfK-Studie “Einfluss des Klimawandels auf den Konsum“ vom März 2007 (Basis sind 2.075 befragte Verbraucher in Deutschland).

Katja Krohn

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03. Juli 2007

Sturm beim nationalen Energiegipfel

In Berlin findet heute der nationale Energiegipfel statt. Regierung, Wirtschaft und Verbraucherschützer sprechen dort über Wege und Lösungen sicherer und klimafreundlicherer Energieversorgung. Ziel ist es ein nationales Energiekonzept bis Ende des Jahres aufzustellen. Die Energieeffizienz soll um 3 Prozent erhöht werden und der Anteil erneuerbarer Energien soll 20 Prozent bis zum Jahr 2020 betragen.
Die Stimmung zwischen Industrie und Regierung ist sehr angespannt.
Die großen Stromkonzerne sollen mehr für den Klimaschutz tun und Ihnen drohen schärfere Regulierungen. Nach bisherigen Angaben will die Bundesregierung einzelne Maßnahmen
fördern, um den Stromverbrauch zu senken. Für Einsparungen beim Heizen ist ein Wärmegesetz in Vorbereitung.
Auch die Verbraucherzentralen halten schärfere Regelungen – gesetzliche Vorgaben – für mehr Klimaschutz für dringend notwendig. Einer Ihrer Vorschläge Stand-by-Betrieb und ineffiziente Elektrogeräte sollten verboten werden.

Wir sind auf die Ergebnisse gespannt – weiter so!!

Katja Krohn

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30. Juni 2007

Gute Gründe für eine kontrollierte Wohnraumlüftung

In der Regel kommt bei vielen Hausbauern die Frage auf: Welche Vorteile bietet mir eigentlich eine kontrollierte Wohnraumlüftung gegenüber der klassischen Fensterlüftung.

Als aller erstes möchte ich auf die unbezahlbare Wohnqualität, die mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung Einzug hält, hinweisen. Denn „sich wohl fühlen“ hängt viel mehr von der Qualität der Luft ab als man denkt. Ihr neues Heim wird heute nach der EnergieEinspar Verordnung EnEV gebaut und entsprechend dicht gedämmt. Für gute Raumluft und den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Mindestluftwechsel müssten Sie alle zwei Stunden gegenüberliegende Fenster komplett öffnen – tagsüber und nachts – auch wenn niemand zu Hause ist. Im Alltag nicht realisierbar und in der Heizperiode dazu noch sehr teuer.
Die kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt für eine geregelte Frischluftzufuhr und die zuverlässige Abfuhr verbrauchter und feuchter Luft.
Die haushohen Vorteile gegenüber der Fensterlüftung sind:

Sie schützen Ihre Gesundheit

  • kontinuierliche frische Luft/gesunde Raumluftqualität
  • keine Zugluft
  • Linderung von Allergieproblemen, da die Luft gefiltert wird (u.a. mit spez. Pollenfilter)
  • Schutz vor Feuchte und Schimmelgefahr
  • Lärmbelästigung, Schmutz und Insekten bleiben vor der Tür

Sie schonen Ihre Finanzen!

Am effektivsten tun Sie dies bei einem Frischluftsystem mit Wärmerückgewinnung, denn das größte Energie-Einsparpotential liegt im Bereich der so genannten Lüftungswärmeverluste. Das ist die Energie, die durch offene Fenster unkontrolliert nach außen verpufft.

  • Sie sparen bis zu 50% Heizkosten
  • Bieten bis zu 95% Wärmerückgewinnung
  • sparen Energie und schützen die Umwelt
  • KWL kann staatlich gefördert werden

Sie steigern den Mehrwert Ihres Hauses!

Der Substanzwert Ihres Hauses wird massiv und nachhaltig erhöht, einem drohenden
Wertverlust durch eventuelle Feuchtschäden wird zuverlässig vorgebeugt.

  • Sie garantieren die Einhaltung hygienisch erforderlicher Luftwechsel
  • Schutz der Bausubstanz vor Feuchte und Schimmelgefahr

Zudem besteht eine geringere Einbruchgefahr, da die Fenster geschlossen halten werden.

Elke Triendl

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29. Juni 2007

Wechseln Sie doch den Stromanbieter! Was ist eigentlich Ökostrom?

Ein heißes Thema – immer wieder – und zur Zeit ganz besonders.
Nächste Woche findet der Energiegipfel statt, gestern gab es Zwischenfälle in zwei Atomkraftwerken. Kernkraft ist und bleibt einfach gefährlich – wie man zwischendurch immer mal wieder sieht – aber viele Menschen dann auch schnell wieder vergessen. Eine Versorgungssicherheit durch Kernkraft gibt es nicht. Was macht die Industrie – Sie schimpft und droht aktuell mit Abwanderung. Als wenn die Umweltprobleme und der CO2-Ausstoß nur hier in Deutschland stattfinden würden?! Na, dann verschmutzen wir halt woanders die Umwelt – Hauptsache wir tun es billiger!
Seltsam finde ich diese Drohung und auch das Verhalten der großen Stromkonzerne.
Gerade diese sollten dem Klimaschutz doch besonders ernst nehmen und unterstützen.

Aufgrund dieser Situation möchte ich gerne auf das Thema Ökostrom eingehen und Sie auffordern – wechseln Sie doch einfach zum Ökostromanbieter, nutzen Sie Ihre Marktmacht.
Wir haben schon vor langer Zeit gewechselt, da wir den Ausbau regenerativer Energien
aktiv unterstützen möchten.

Als erneuerbare Energiequellen oder regenerative Energien werden verschiedene
Energieformen, die im Zeitverlauf unbegrenzt zur Verfügung stehen bezeichnet (Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Geothermie und verschiedene Arten von Biomasse). Ökostrom ist zwar teurer, aber es werden Investitionen für den weiteren Ausbau neuer regenerativer Anlagen getätigt. Es ist also eine nachhaltige Investition in unsere Zukunft.

Wie funktioniert das mit dem Ökostrom?
Am anschaulichsten ist hierbei das Stromsee-Modell. Stellen Sie sich einen See vor in dem alle verschiedenen Energiegewinnungsformen zusammenfließen (also regenerative Energien
plus Kernenergie und Kohlekraft). Wenn Sie sich für einen Ökostrom-Tarif entscheiden, erhalten Sie keinen reinen Ökostrom, aber Sie erhöhen dadurch den Anteil des Ökostroms der in den Stromsee eingespeist wird. Ihr Beitrag liegt darin, durch den teureren Ökostrom
Investitionen in neue regenerative Anlagen zu unterstützen und den Stromsee so langsam von fossilen und atomaren Energien zu befreien. Wichtig aber, achten Sie auf zertifizierte Angebote von Umweltorganisationen, da Ökostrom kein eindeutig definierter Begriff ist.

Weitere Informationen finden Sie z.B. unter greenpeace energy  (der einzige bundesweite Stromversorger der als Genossenschaft organisiert ist).

Unter verivox  gibt es viele Informationen und eine Auflistung der Ökostrom-Anbieter.

Katja Krohn

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28. Juni 2007

Der Blower-Door-Test

Mit einem Blower-Door-Test kann die Luftdichtigkeit bzw. die Undichtigkeiten einer Gebäudehülle festgestellt und gemessen werden. Zur Durchführung der Messung wird ein Gebläse luftdicht in die Öffnung einer Eingangs- oder Balkontür eingebaut. Durch den Gebläsebetrieb kann bei geschlossenen Türen und Fenstern ein Über- oder Unterdruck erzeugt werden. Die Höhe der Druckdifferenz ist über ein Drehzahlmesser einstellbar.
So kann die Luftmenge/der Luftvolumenstrom gemessen werden, der innerhalb einer Stunde durchungewollte Öffnungen nachströmt. Nach DIN 13829 darf ohne raumlufttechnische Anlagen ein dreifacher stündlicher Raumvolumenwechsel nicht überschritten werden. Mit Einsatz von raumlufttechnischen Anlagen darf der stündliche Raumluftwechsel max. das 1,5 fache betragen. Durch den Blower-Door-Test lassen sich kleinste Undichtigkeiten erkennen und aufspüren.

Warum ist eine möglichst luftdichte Gebäudehülle so wichtig?

  • Es können Bauschäden, Tauwasserschäden und Schimmelpilzbildung vermieden werden.
  • Heizkosten können eingespart werden, da weniger warme Luft entweicht.
  • Die erforderlichen Luftwechselraten bei KWL Nutzung können eingehalten werden.

Der Blower-Door-Test sollte möglichst noch vor der Fertigstellung des Gebäudes durchgeführt werden, da Nachbesserungen so wesentlich unkomplizierter – mit nicht so großem Aufwand - durchzuführen sind.
Es empfiehlt sich bereits im Bauvertrag einen Blower-Door-Test festzulegen um eventuelle Mängel der Ausführungen direkt beseitigen zu können.

Katja Krohn

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28. Juni 2007

Energiesparverordnung EnEV vom Bundeskabinett verabschiedet

Der Termin für die verbindliche Einführung der Energieausweise im Baubestand bei jedem Verkauf oder jeder Vermietung rückt in Sichtweite: Die Bunderegierung hat am 27. Juni 2007 die Energieeinsparverordnung verabschiedet. Die EnEV 2007 wird in Kürze im Bundesgesetzblatt verkündet werden und danach in Kraft treten.

Informationen bezüglich Energieberater und Aussteller von Energieausweisen finden Sie unter

service-enev-online



Katja Krohn

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21. Juni 2007

A Life stripped Bare - fast Nackt - Mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben von Leo Hickmann

Während meiner freien Tage habe ich nun endlich das Buch - fast Nackt - von Leo Hickmann gelesen. Da mir dieses doch wichtige Thema sehr am Herzen liegt und das Buch wirklich hervorragend, wahrhaftig und dabei auch noch lustig ist, empfehle ich es gerne weiter. Es ist ein sehr amüsantes und erfrischendes Buch über den Selbstversuch von Leo Hickmann (Journalist und leitender Redakteur des Guardian) ein Jahr lang ohne schlechtes Gewissen - ethisch korrekt - zu leben. Das bedeutet gesunde Ernährung, schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Versuch seine Kaufkraft bestimmten Großkonzernen zu entziehen. Voller Humor berichtet er davon wie er und seine Familie sich erfolgreich umgestellt haben - und ihr Leben auf den Kopf. Als solide Grundlage für sein Experiment holt Hickmann sich vorerst ethische Berater in sein Haus, welche alle Gewohnheiten analysieren und Empfehlungen ausprechen bzw. Anregungen geben.

Ich finde dieses Buch wirklich empfehlenswert, denn unabhängig von der ironisch lustigen Darstellung der Erlebnisse, regt es einen an eigene Gewohnheiten zu hinterfragen. Es bietet interessante Aspekte, neue Blickwinkel und die Möglichkeiten sein eigenes Leben zumindest etwas ethischer zu gestalten. Einige Dinge sprechen mir aus dem Herzen - wie vielen anderen bestimmt auch - und sind relativ leicht umsetzbar. Andere Dinge sind zwar ethisch zu befürworten aber zumindest für mich nicht umsetzbar. Aber wenn schon der Wurmkompost nix für mich persönlich ist, so habe ich nun doch den letzten Anstoß bekommen endlich die Regentonne aufzustellen, mein Obst und Gemüse über eine biologische Abo-Kiste zu beziehen (einheimisches Obst und Gemüse der Saison) - über die schlechte Ware im S-Markt ärgere ich mich schon lange. Ich werde in Zukunft mehr auf fair Trade Produkte achten und für die kurzen Strecken den Wagen stehenlassen und doch eben laufen oder Rad fahren - tut ja auch gut -.

Leo Hickmann - fast Nackt

Katja Krohn

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14. Juni 2007

Kann mit einer Lüftungsanlage im Sommer gekühlt werden?

Da dies eine sehr oft gestellte Frage ist, möchte ich gerne näher darauf eingehen.

Eine Kühlung durch die KWL erfolgt nur im geringen Maße (Nebeneffekt). Wichtig ist es bei dieser Fragestellung den Gesamtzusammenhang zu betrachten. In der Regel werden heutzutage KWL-Anlagen in Passivhäuser bzw. extrem gut gedämmte Häuser eingebaut. Diese Häuser verfügen zusätzlich über eine 3-fach Wärmeschutzverglasung.
Eine gute Dämmung und eine aktive Beschattung während des Tages zeichnen ein Passivhaus aus und tragen wesentlich zu angenehmen Temperaturen innerhalb des Hauses bei. Hierzulande benötigen Passivhäuser keine aktive Kühlung/Klimaanlage während des Sommers. Der Sinn und Zweck eines Passivhauses besteht ja im geringen Energiebedarf und der Umweltfreundlichkeit. Dies würde mit dem Einbau einer Klimaanlage ad absurdum geführt. Natürlich kann man bei Bedarf während der Nacht auch ein Passivhaus manuell durchlüften und somit für kühlere Luft im Haus sorgen.

Um noch einmal auf die Frage der Kühlung einzugehen - Eine Kühlung bzw. Klimatisierung von Räumen erfordert ein Vielfaches des Volumenstroms, der für eine reine Lüftung erforderlich ist. Neben größeren Leitungen, einem höherem Geräuschpegel und höherem Stromverbrauch, würde dies entweder einen Umluftbetrieb erfordern (Abluft wird wieder eingeblasen) oder eine Verringerung der Volumenströme im Winter, um die Raumluft nicht extrem auszutrocknen. Für Wohngebäude sind solche Anlagen nicht sinnvoll.
Sehr viel sinnvoller ist der Einbau eines Erdwärmetauschers, der einen begrenzten Kühleffekt
bietet. Es wird verhindert, dass die Räume bei hohen Außentemperaturen durch die Zugluft zusätzlich aufgeheizt werden. Pluggit bietet mit dem GTC Luft-Erdwärmetauschers eine
hervorragende Möglichkeit, diesen Effekt zu nutzen. Die Effektivität des Erdwärmetauschers hängt stark vom vorhandenen Untergrund und dessen Feuchte ab. Als Anhaltswert kann davon ausgegangen werden, dass die Zuluft in einem 30m langen Erdrohr um 5-10° gekühlt wird.

Sollten Sie weitere Fragen oder Anmerkungen hierzu haben – schreiben Sie uns!

Elke Triendl

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14. Juni 2007

Bundesratsbeschluss zur EnEV 2007 vom 08.06.2007

Gerne möchte ich auf die detaillierte Information der dena (Deutsche-Energie Agentur)
bezüglich der EnEV verweisen.
Der Bundesrat hat am 08.06.2007 der Kabinettsvorlage zur Novellierung der Energiesparverordnung (EnEV 2007) mit Maßnahmen zugestimmt.
Der durch den Bundesrat geänderten Fassung muss nun noch die Bundesregierung zustimmen. Die wichtigsten Punkte der Änderungen (u.a. die Verschiebung der Einführungsfristen) stehen für Sie bei der Deutschen-Energie Agentur  dena-energieausweis unter Dokumente zur EnEV 2007 zur Verfügung.



Katja Krohn 

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11. Juni 2007

Wer hat´s erfunden? Die Schweizer!?

Ob die Schweizer den Energieausweis für das Auto erfunden haben, weiss ich nicht. Auf alle Fälle fand ich es

sehr interessant und vor allem zielführend bei der Entscheidungsfindung. Am Wochenende war ich in einem schweizer Autohaus und habe gesehen, dass sie bei allen Modellen die sogenannte Energieeffizienz-Kategorie ausweisen. Diese Symbolik kenne ich von Elektrogeräten und wird ja auch beim Energiepass für Gebäude zum Einsatz kommen. Neben Treibstoffverbrauch und Energieeffizienz werden auch die CO2-Emissionen auswiesen und klar dargestellt. Finde ich gut!

Elke Triendl

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10. Juni 2007

G8 - Gipfel der Unverbindlichkeiten

Zu den von vielen Menschen geforderten und dringend notwendigen konkreten Beschlüssen und verbindlichen Zusagen ist es auf dem G8 Gipfel leider nicht gekommen. Vielmehr handelt es sich um Absichtserklärungen und das Anerkennen dessen was viele von uns schon lange wissen. Es fehlen dringend notwendige klare Ziele bei der Reduktion von CO2-Emissionen. Es wurde viel gesagt, aber wenig bewegt. Naja, schön das Herr Bush wenigstens erkannt hat das die globalen Emissionen reduziert werden müssen und das es einen Klimawandel gibt. Man mag es positiv sehen - für Herrn Bush einen Schritt nach vorn und für uns Jahre zurück - oder negativ. Es geht um den Ernst der Lage, der wie es aussieht noch nicht erkannt wurde – zumindest nicht von allen. Zuletzt bleibt die Hoffnung auf ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls mit konkreten, dringend notwenigen Klimaschutzzielen. Bis dahin – sollten wir im kleinen unseren Beitrag leisten und Gewissenhaft mit unserer Welt umgehen.

Katja Krohn

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29. Mai 2007

Klimaschutz - Wie können Sie Ihren Lebensstil klimafreundlicher gestalten?

Greenpeace bietet auf seiner Homepage einen CO2 Rechner an – das habe ich natürlich auch gleich ausprobiert. Ich war erstaunt über die Auswirkungen einzelner Verhaltensweisen im täglichen Leben und mit welchen zum Teil einfachen Maßnahmen ich meinen/unseren CO2 Ausstoß noch mehr reduzieren kann. Der Rechner liefert nicht nur Daten, sondern gibt auch interessante Hintergrundinformationen, in welchen Sektoren wieviel CO2 entsteht. Die persönlichen Daten werden dabei den Daten des durchschnittlichen Verbrauchs in Deutschland gegenübergestellt. Mit dem CO2 Rechner kann jeder seinen individuellen CO2 Ausstoß ermitteln und bekommt Vorschläge wie der CO2 Ausstoß deutlich reduziert werden kann. In einem Fragebogen werden u.a. die Lebensbereiche Wohnen, Mobilität, Essen und Einkaufsverhalten abgefragt und unter die Lupe genommen. Der CO2 Rechner ist leicht zu handeln, schnell und relativ unkompliziert.

Es ist ja so – wir reden alle was getan werden muss und es ist auch klar das jeder einen Beitrag zu leisten hat. Aber wie anfangen? Welche Auswirkungen die verschiedenen Verhaltenweisen haben, kann ein Großteil der Bevölkerung ja nicht wissen.

Das kann man durch den CO2 Rechner erfahren. Zudem ist es eine lehrreiche Spielerei, denn ich erfahre nicht nur wie viel CO2 ich persönlich derzeit erzeuge, sondern kann auch sofort sehen, wie viel CO2 ich bei einzelnen Verhaltensänderungen einspare (z.B.: Ernährungsumstellung, einen Kurzflug streichen und stattdessen mit dem Zug fahren, mal das Fahrrad nehmen, ......).

Möchten Sie Ihren Lebensstil auch klimafreundlicher gestalten?
Probieren Sie den CO2 Rechner aus  Greenpeace CO2 Rechner  oder gehen Sie über die Hompage und klicken Sie den Rechner Button www.greenpeace.de

Katja Krohn

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