Urteil
Außerordentlich fristlose Kündigung eines
Mietverhältnisses über Wohnraum wegen erheblicher
Gesundheitsgefährdung (Schimmel) -->
Schimmel Urteil vom
18.04.2007
Weitere wichtige Urteile bezüglich Schimmelbildung
in Wohnräumen finden Sie unter
www.Lexetius (unter
Schimmel).
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 10:38 in | Kommentare(0) | Gesundes Wohnen
Richtig heizen und lüften
Mal angenommen Sie befinden sich nicht gerade
beim Bau eines neuen Hauses, wo Sie eine
kontrollierte Wohnraumlüftung eingeplant haben.
Natürlich ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung,
eine gute Wärmedämmung Ihres Hauses und eine Solaranlage
absolut empfehlenswert – keine Frage! Sie sind derzeit nicht
in der Situation und möchten aber trotzdem Energie sparen und
den CO2-Ausstoß in Ihrem Haushalt reduzieren. Dann gibt es
zwei ganz wesentliche Punkte die Sie beachten sollten.
Wie heize ich richtig und wie lüfte ich am
sinnvollsten.
Wussten Sie, dass Sie fünf bis zehn Prozent Heizenergie
(und ca. 300 Kilogramm CO2 pro Haushalt und Jahr) sparen, wenn Sie
die Raumtemperatur um einen Grad Celsius senken. Sie sollten Ihre
Heizkörper mit Thermostatventilen ausstatten, damit Sie die
Temperatur in jedem Zimmer individuell regeln können (kann man
im Baumarkt kaufen!). Es gibt sogar programmierbare elektronische
Thermostatventile, so kann während Ihrer Abwesenheit
die Temperatur automatisch gesenkt werden. Wichtig ist aber
die Temperatur in ungenutzten Räumen nicht unter 15 Grad
abzusenken, da die Wände sonst zu stark auskühlen und
für das wieder aufheizen sehr viel Energie benötigt wird.
Während der Nacht und bei Abwesenheit kann die Temperatur um
drei Grad gesenkt werden (Sie würden so ca. 440 kg CO2 pro
Jahr sparen). Sofern Sie über keine kontrollierte
Wohnraumlüftung verfügen, empfiehlt sich das
Stoßlüften (möglichst alle zwei bis drei Stunden bei
weit geöffnetem Fenster und geschlossenem Thermostatventil).
Wenige Minuten reichen zum Austausch der Raumluft aus.
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 06:42 in | Kommentare(0) | Energie sparen
Dem Klimawandel in den eigenen vier Wänden entgegenwirken
Wie sich der Klimawandel auf den Konsum auswirkt, wird in der GfK-Studie „Einfluss des Klimawandels auf den Konsum“ detailliert abgefragt und beschrieben. Darauf, wie die Bevölkerung dem Klimawandel innerhalb der eigenen vier Wände entgegenwirken kann (lt. Ergebnissen der GfK-Studie), möchte ich gerne eingehen. Zuerst einmal sind die deutschen Verbraucher sensibilisiert und 50% schätzen die Darstellung der weltweiten Folgen der globalen Erwärmung von den Klimaforschern als realistisch ein. 35% der Deutschen schätzen die tatsächliche Situation noch gravierender ein, während eine Minderheit von 13% die Diskussion für völlig übertrieben hält. Sehr positiv ist, dass die Mehrheit der Verbraucher mit eigenen Maßnahmen dem Klimawandel entgegenwirken und unter anderem in umweltfreundlichere Technik innerhalb der eigenen vier Wände investieren möchte. Vier von fünf Verbrauchern wollen Elektrogeräte nicht mehr im Stand-by-Betrieb eingeschaltet lassen und herkömmliche Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen. Auch die Anschaffung von Haushaltsgeräten mit einem geringeren Stromverbrauch (59%) und der Griff nach regionalen Produkten im Einkaufsregal (57%) hat bei den Konsumenten Vorrang, um den Energieverbrauch und den Kohlendioxidausstoß zu reduzieren.
Bessere Dämmung und Heizung für zu Hause
Ebenfalls knapp ein Drittel der deutschen
Konsumenten sieht eine niedrigere Raumtemperatur als eine weitere
Möglichkeit, den Energieverbrauch zu reduzieren. Jeder vierte
Verbraucher möchte künftig die Wärmedämmung der
Wohnung oder des Hauses verbessern. Mit dem Einbau einer neuen
Heizungsanlage wollen 16% der Deutschen einen Beitrag leisten.
Gerade im diesem Bereich ist in Deutschland noch großes
Potenzial vorhanden, da drei von vier Wohnungen vor 1980 gebaut
wurden und diese zum Teil nach wie vor unzureichend gedämmt
sind.
Auszüge aus der GfK-Studie “Einfluss des Klimawandels auf den Konsum“ vom März 2007 (Basis sind 2.075 befragte Verbraucher in Deutschland).
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 06:25 in | Kommentare(0) | Energie sparen
Sturm beim nationalen Energiegipfel
In Berlin findet heute der nationale
Energiegipfel statt. Regierung, Wirtschaft und
Verbraucherschützer sprechen dort über Wege und
Lösungen sicherer und klimafreundlicherer Energieversorgung.
Ziel ist es ein nationales Energiekonzept bis Ende des Jahres
aufzustellen. Die Energieeffizienz soll um 3 Prozent erhöht
werden und der Anteil erneuerbarer Energien soll 20 Prozent bis zum
Jahr 2020 betragen.
Die Stimmung zwischen Industrie und Regierung ist sehr
angespannt.
Die großen Stromkonzerne sollen mehr für den
Klimaschutz tun und Ihnen drohen schärfere Regulierungen. Nach
bisherigen Angaben will die Bundesregierung einzelne Maßnahmen
fördern, um den Stromverbrauch zu senken. Für
Einsparungen beim Heizen ist ein Wärmegesetz in Vorbereitung.
Auch die Verbraucherzentralen halten schärfere
Regelungen – gesetzliche Vorgaben – für mehr
Klimaschutz für dringend notwendig. Einer Ihrer
Vorschläge Stand-by-Betrieb und ineffiziente
Elektrogeräte sollten verboten werden.
Wir sind auf die Ergebnisse gespannt – weiter so!!
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 01:08 in | Kommentare(0) | Umwelt
Gute Gründe für eine kontrollierte Wohnraumlüftung
In der Regel kommt bei vielen Hausbauern die Frage auf: Welche Vorteile bietet mir eigentlich eine kontrollierte Wohnraumlüftung gegenüber der klassischen Fensterlüftung.
Als aller erstes möchte ich auf die
unbezahlbare Wohnqualität, die mit einer kontrollierten
Wohnraumlüftung Einzug hält, hinweisen. Denn „sich
wohl fühlen“ hängt viel mehr von der Qualität
der Luft ab als man denkt. Ihr neues Heim wird heute nach der
EnergieEinspar Verordnung EnEV gebaut und entsprechend dicht
gedämmt. Für gute Raumluft und den vom Gesetzgeber
vorgeschriebenen Mindestluftwechsel müssten Sie alle zwei
Stunden gegenüberliegende Fenster komplett öffnen –
tagsüber und nachts – auch wenn niemand zu Hause ist. Im
Alltag nicht realisierbar und in der Heizperiode dazu noch sehr
teuer.
Die kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt für eine
geregelte Frischluftzufuhr und die zuverlässige Abfuhr
verbrauchter und feuchter Luft.
Die haushohen Vorteile gegenüber der Fensterlüftung
sind:
Sie schützen Ihre Gesundheit
- kontinuierliche frische Luft/gesunde Raumluftqualität
- keine Zugluft
- Linderung von Allergieproblemen, da die Luft gefiltert wird (u.a. mit spez. Pollenfilter)
- Schutz vor Feuchte und Schimmelgefahr
- Lärmbelästigung, Schmutz und Insekten bleiben vor der Tür
Sie schonen Ihre Finanzen!
Am effektivsten tun Sie dies bei einem Frischluftsystem mit Wärmerückgewinnung, denn das größte Energie-Einsparpotential liegt im Bereich der so genannten Lüftungswärmeverluste. Das ist die Energie, die durch offene Fenster unkontrolliert nach außen verpufft.
- Sie sparen bis zu 50% Heizkosten
- Bieten bis zu 95% Wärmerückgewinnung
- sparen Energie und schützen die Umwelt
- KWL kann staatlich gefördert werden
Sie steigern den Mehrwert Ihres Hauses!
Der Substanzwert Ihres Hauses wird
massiv und nachhaltig erhöht, einem drohenden
Wertverlust durch eventuelle Feuchtschäden wird
zuverlässig vorgebeugt.
- Sie garantieren die Einhaltung hygienisch erforderlicher Luftwechsel
- Schutz der Bausubstanz vor Feuchte und Schimmelgefahr
Zudem besteht eine geringere Einbruchgefahr, da die Fenster geschlossen halten werden.
Elke Triendl
DetailsVerfasst um 03:19 in | Kommentare(0) | Gesundes Wohnen
Wechseln Sie doch den Stromanbieter! Was ist eigentlich Ökostrom?
Ein heißes Thema – immer wieder
– und zur Zeit ganz besonders.
Nächste Woche findet der Energiegipfel statt, gestern
gab es Zwischenfälle in zwei Atomkraftwerken. Kernkraft ist
und bleibt einfach gefährlich – wie man zwischendurch
immer mal wieder sieht – aber viele Menschen dann auch
schnell wieder vergessen. Eine Versorgungssicherheit durch
Kernkraft gibt es nicht. Was macht die Industrie – Sie
schimpft und droht aktuell mit Abwanderung. Als wenn die
Umweltprobleme und der CO2-Ausstoß nur hier in Deutschland
stattfinden würden?! Na, dann verschmutzen wir halt woanders
die Umwelt – Hauptsache wir tun es billiger!
Seltsam finde ich diese Drohung und auch das Verhalten der
großen Stromkonzerne.
Gerade diese sollten dem Klimaschutz doch besonders ernst
nehmen und unterstützen.
Aufgrund dieser Situation möchte ich
gerne auf das Thema Ökostrom eingehen und Sie auffordern
– wechseln Sie doch einfach zum Ökostromanbieter, nutzen
Sie Ihre Marktmacht.
Wir haben schon vor langer Zeit gewechselt, da wir den Ausbau
regenerativer Energien
aktiv unterstützen möchten.
Als erneuerbare Energiequellen oder
regenerative Energien werden verschiedene
Energieformen, die im Zeitverlauf unbegrenzt zur
Verfügung stehen bezeichnet (Wasserkraft, Windenergie,
Sonnenenergie, Geothermie und verschiedene Arten von Biomasse).
Ökostrom ist zwar teurer, aber es werden Investitionen
für den weiteren Ausbau neuer regenerativer Anlagen
getätigt. Es ist also eine nachhaltige Investition in unsere
Zukunft.
Wie funktioniert das mit dem Ökostrom?
Am anschaulichsten ist hierbei das Stromsee-Modell. Stellen
Sie sich einen See vor in dem alle verschiedenen
Energiegewinnungsformen zusammenfließen (also regenerative
Energien
plus Kernenergie und Kohlekraft). Wenn Sie sich für
einen Ökostrom-Tarif entscheiden, erhalten Sie keinen reinen
Ökostrom, aber Sie erhöhen dadurch den Anteil des
Ökostroms der in den Stromsee eingespeist wird. Ihr Beitrag
liegt darin, durch den teureren Ökostrom
Investitionen in neue regenerative Anlagen zu
unterstützen und den Stromsee so langsam von fossilen und
atomaren Energien zu befreien. Wichtig aber, achten Sie auf
zertifizierte Angebote von Umweltorganisationen, da Ökostrom
kein eindeutig definierter Begriff ist.
Weitere Informationen finden Sie z.B. unter greenpeace energy (der einzige bundesweite Stromversorger der als Genossenschaft organisiert ist).
Unter verivox gibt es viele Informationen und eine Auflistung der Ökostrom-Anbieter.
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 05:28 in | Kommentare(0) | Umwelt
Der Blower-Door-Test
Mit einem Blower-Door-Test kann die
Luftdichtigkeit bzw. die Undichtigkeiten einer
Gebäudehülle festgestellt und gemessen werden. Zur
Durchführung der Messung wird ein Gebläse luftdicht in
die Öffnung einer Eingangs- oder Balkontür eingebaut.
Durch den Gebläsebetrieb kann bei geschlossenen Türen und
Fenstern ein Über- oder Unterdruck erzeugt werden. Die
Höhe der Druckdifferenz ist über ein Drehzahlmesser
einstellbar.
So kann die Luftmenge/der Luftvolumenstrom gemessen werden,
der innerhalb einer Stunde durchungewollte Öffnungen
nachströmt. Nach DIN 13829 darf ohne raumlufttechnische
Anlagen ein dreifacher stündlicher Raumvolumenwechsel nicht
überschritten werden. Mit Einsatz von raumlufttechnischen
Anlagen darf der stündliche Raumluftwechsel max. das 1,5 fache
betragen. Durch den Blower-Door-Test lassen sich kleinste
Undichtigkeiten erkennen und aufspüren.
Warum ist eine möglichst luftdichte Gebäudehülle so wichtig?
- Es können Bauschäden, Tauwasserschäden und Schimmelpilzbildung vermieden werden.
- Heizkosten können eingespart werden, da weniger warme Luft entweicht.
- Die erforderlichen Luftwechselraten bei KWL Nutzung können eingehalten werden.
Der Blower-Door-Test sollte
möglichst noch vor der Fertigstellung des Gebäudes
durchgeführt werden, da Nachbesserungen so wesentlich
unkomplizierter – mit nicht so großem Aufwand -
durchzuführen sind.
Es empfiehlt sich bereits im Bauvertrag einen
Blower-Door-Test festzulegen um eventuelle Mängel der
Ausführungen direkt beseitigen zu können.
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 08:27 in | Kommentare(0) | Technik
Energiesparverordnung EnEV vom Bundeskabinett verabschiedet
Der Termin für die verbindliche Einführung der Energieausweise im Baubestand bei jedem Verkauf oder jeder Vermietung rückt in Sichtweite: Die Bunderegierung hat am 27. Juni 2007 die Energieeinsparverordnung verabschiedet. Die EnEV 2007 wird in Kürze im Bundesgesetzblatt verkündet werden und danach in Kraft treten.
Informationen bezüglich Energieberater und Aussteller von Energieausweisen finden Sie unter
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 04:45 in | Kommentare(0) | Zu Normen & Richtlinien
A Life stripped Bare - fast Nackt - Mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben von Leo Hickmann
Während meiner freien Tage habe ich nun endlich das Buch - fast Nackt - von Leo Hickmann gelesen. Da mir dieses doch wichtige Thema sehr am Herzen liegt und das Buch wirklich hervorragend, wahrhaftig und dabei auch noch lustig ist, empfehle ich es gerne weiter. Es ist ein sehr amüsantes und erfrischendes Buch über den Selbstversuch von Leo Hickmann (Journalist und leitender Redakteur des Guardian) ein Jahr lang ohne schlechtes Gewissen - ethisch korrekt - zu leben. Das bedeutet gesunde Ernährung, schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Versuch seine Kaufkraft bestimmten Großkonzernen zu entziehen. Voller Humor berichtet er davon wie er und seine Familie sich erfolgreich umgestellt haben - und ihr Leben auf den Kopf. Als solide Grundlage für sein Experiment holt Hickmann sich vorerst ethische Berater in sein Haus, welche alle Gewohnheiten analysieren und Empfehlungen ausprechen bzw. Anregungen geben.
Ich finde dieses Buch wirklich empfehlenswert, denn unabhängig von der ironisch lustigen Darstellung der Erlebnisse, regt es einen an eigene Gewohnheiten zu hinterfragen. Es bietet interessante Aspekte, neue Blickwinkel und die Möglichkeiten sein eigenes Leben zumindest etwas ethischer zu gestalten. Einige Dinge sprechen mir aus dem Herzen - wie vielen anderen bestimmt auch - und sind relativ leicht umsetzbar. Andere Dinge sind zwar ethisch zu befürworten aber zumindest für mich nicht umsetzbar. Aber wenn schon der Wurmkompost nix für mich persönlich ist, so habe ich nun doch den letzten Anstoß bekommen endlich die Regentonne aufzustellen, mein Obst und Gemüse über eine biologische Abo-Kiste zu beziehen (einheimisches Obst und Gemüse der Saison) - über die schlechte Ware im S-Markt ärgere ich mich schon lange. Ich werde in Zukunft mehr auf fair Trade Produkte achten und für die kurzen Strecken den Wagen stehenlassen und doch eben laufen oder Rad fahren - tut ja auch gut -.
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 10:34 in | Kommentare(0) | Umwelt
Kann mit einer Lüftungsanlage im Sommer gekühlt werden?
Da dies eine sehr oft gestellte Frage ist, möchte ich gerne näher darauf eingehen.
Eine Kühlung durch die KWL erfolgt nur im
geringen Maße (Nebeneffekt). Wichtig ist es bei dieser
Fragestellung den Gesamtzusammenhang zu betrachten. In der Regel
werden heutzutage KWL-Anlagen in Passivhäuser bzw. extrem gut
gedämmte Häuser eingebaut. Diese Häuser
verfügen zusätzlich über eine 3-fach
Wärmeschutzverglasung.
Eine gute Dämmung und eine aktive Beschattung
während des Tages zeichnen ein Passivhaus aus und tragen
wesentlich zu angenehmen Temperaturen innerhalb des Hauses bei.
Hierzulande benötigen Passivhäuser keine aktive
Kühlung/Klimaanlage während des Sommers. Der Sinn und
Zweck eines Passivhauses besteht ja im geringen Energiebedarf und
der Umweltfreundlichkeit. Dies würde mit dem Einbau einer
Klimaanlage ad absurdum geführt. Natürlich kann man bei
Bedarf während der Nacht auch ein Passivhaus manuell
durchlüften und somit für kühlere Luft im Haus
sorgen.
Um noch einmal auf die Frage der Kühlung
einzugehen - Eine Kühlung bzw. Klimatisierung von Räumen
erfordert ein Vielfaches des Volumenstroms, der für eine reine
Lüftung erforderlich ist. Neben größeren Leitungen,
einem höherem Geräuschpegel und höherem
Stromverbrauch, würde dies entweder einen Umluftbetrieb
erfordern (Abluft wird wieder eingeblasen) oder eine Verringerung
der Volumenströme im Winter, um die Raumluft nicht extrem
auszutrocknen. Für Wohngebäude sind solche Anlagen nicht
sinnvoll.
Sehr viel sinnvoller ist der Einbau eines
Erdwärmetauschers, der einen begrenzten Kühleffekt
bietet. Es wird verhindert, dass die Räume bei hohen
Außentemperaturen durch die Zugluft zusätzlich aufgeheizt
werden. Pluggit bietet mit dem GTC Luft-Erdwärmetauschers eine
hervorragende Möglichkeit, diesen Effekt zu nutzen. Die
Effektivität des Erdwärmetauschers hängt stark vom
vorhandenen Untergrund und dessen Feuchte ab. Als Anhaltswert kann
davon ausgegangen werden, dass die Zuluft in einem 30m langen
Erdrohr um 5-10° gekühlt wird.
Sollten Sie weitere Fragen oder Anmerkungen hierzu haben – schreiben Sie uns!
Elke Triendl
DetailsVerfasst um 06:18 in | Kommentare(0) | Technik
Bundesratsbeschluss zur EnEV 2007 vom 08.06.2007
Gerne möchte ich auf die detaillierte
Information der dena (Deutsche-Energie Agentur)
bezüglich der EnEV verweisen.
Der Bundesrat hat am 08.06.2007 der Kabinettsvorlage zur
Novellierung der Energiesparverordnung (EnEV 2007) mit
Maßnahmen zugestimmt.
Der durch den Bundesrat geänderten Fassung muss nun noch
die Bundesregierung zustimmen. Die wichtigsten Punkte der
Änderungen (u.a. die Verschiebung der Einführungsfristen)
stehen für Sie bei der Deutschen-Energie Agentur
dena-energieausweis
unter Dokumente zur EnEV 2007 zur Verfügung.
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 11:50 in | Kommentare(0) | Energie sparen , Zu Normen & Richtlinien
Wer hat´s erfunden? Die Schweizer!?
Ob die Schweizer den Energieausweis für das Auto erfunden haben, weiss ich nicht. Auf alle Fälle fand ich es sehr interessant und vor allem zielführend bei der Entscheidungsfindung. Am Wochenende war ich in einem schweizer Autohaus und habe gesehen, dass sie bei allen Modellen die sogenannte Energieeffizienz-Kategorie ausweisen. Diese Symbolik kenne ich von Elektrogeräten und wird ja auch beim Energiepass für Gebäude zum Einsatz kommen. Neben Treibstoffverbrauch und Energieeffizienz werden auch die CO2-Emissionen auswiesen und klar dargestellt. Finde ich gut!
Elke Triendl
DetailsVerfasst um 07:57 in | Kommentare(0) | Energie sparen
G8 - Gipfel der Unverbindlichkeiten
Zu den von vielen Menschen geforderten und dringend notwendigen konkreten Beschlüssen und verbindlichen Zusagen ist es auf dem G8 Gipfel leider nicht gekommen. Vielmehr handelt es sich um Absichtserklärungen und das Anerkennen dessen was viele von uns schon lange wissen. Es fehlen dringend notwendige klare Ziele bei der Reduktion von CO2-Emissionen. Es wurde viel gesagt, aber wenig bewegt. Naja, schön das Herr Bush wenigstens erkannt hat das die globalen Emissionen reduziert werden müssen und das es einen Klimawandel gibt. Man mag es positiv sehen - für Herrn Bush einen Schritt nach vorn und für uns Jahre zurück - oder negativ. Es geht um den Ernst der Lage, der wie es aussieht noch nicht erkannt wurde – zumindest nicht von allen. Zuletzt bleibt die Hoffnung auf ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls mit konkreten, dringend notwenigen Klimaschutzzielen. Bis dahin – sollten wir im kleinen unseren Beitrag leisten und Gewissenhaft mit unserer Welt umgehen.
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 04:54 in | Kommentare(0) | Umwelt
Klimaschutz - Wie können Sie Ihren Lebensstil klimafreundlicher gestalten?
Greenpeace bietet auf seiner Homepage einen CO2 Rechner an – das habe ich natürlich auch gleich ausprobiert. Ich war erstaunt über die Auswirkungen einzelner Verhaltensweisen im täglichen Leben und mit welchen zum Teil einfachen Maßnahmen ich meinen/unseren CO2 Ausstoß noch mehr reduzieren kann. Der Rechner liefert nicht nur Daten, sondern gibt auch interessante Hintergrundinformationen, in welchen Sektoren wieviel CO2 entsteht. Die persönlichen Daten werden dabei den Daten des durchschnittlichen Verbrauchs in Deutschland gegenübergestellt. Mit dem CO2 Rechner kann jeder seinen individuellen CO2 Ausstoß ermitteln und bekommt Vorschläge wie der CO2 Ausstoß deutlich reduziert werden kann. In einem Fragebogen werden u.a. die Lebensbereiche Wohnen, Mobilität, Essen und Einkaufsverhalten abgefragt und unter die Lupe genommen. Der CO2 Rechner ist leicht zu handeln, schnell und relativ unkompliziert.
Es ist ja so – wir reden alle was getan werden muss und es ist auch klar das jeder einen Beitrag zu leisten hat. Aber wie anfangen? Welche Auswirkungen die verschiedenen Verhaltenweisen haben, kann ein Großteil der Bevölkerung ja nicht wissen.
Das kann man durch den CO2 Rechner erfahren. Zudem ist es eine lehrreiche Spielerei, denn ich erfahre nicht nur wie viel CO2 ich persönlich derzeit erzeuge, sondern kann auch sofort sehen, wie viel CO2 ich bei einzelnen Verhaltensänderungen einspare (z.B.: Ernährungsumstellung, einen Kurzflug streichen und stattdessen mit dem Zug fahren, mal das Fahrrad nehmen, ......).
Möchten Sie Ihren Lebensstil auch
klimafreundlicher gestalten?
Probieren Sie den CO2 Rechner aus
Greenpeace
CO2 Rechner oder gehen Sie über die Hompage und
klicken Sie den Rechner Button
www.greenpeace.de
Katja Krohn
DetailsVerfasst um 10:38 in | Kommentare(0) | Energie sparen
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