06. April 2010

Schützen Sie sich! Wohnraumlüftung contra Allergien

Liebe Blogger,

man glaubt es kaum - in Deutschland ist fast jeder Dritte Allergiker: Hausstaub, Milben und vor allem Pollen machen das Leben schwer. Allein 13 Millionen Deutsche leiden an Heuschnupfen, welcher im schlimmsten Fall eine Entzündung der Bronchien und Asthma hervor rufen kann.



Ein Komfortlüftungssystem von Pluggit hilft auf vielfache Weise Allergien vorzubeugen und die Symptome zu lindern. Bevor die Frischluft in das Haus gelangt und Sie diese einatmen, wird sie durch einen Filter im Lüftungsgerät geführt und von Schadstoffen gereinigt. Außerdem wird die schadstoffbe lastete Luft ständig und nutzerunabhängig aus dem Haus abgeführt.



 



Schon ein Standardfilter filtert zuverlässig einen Großteil Staub aus der Luft. Noch nachhaltiger agieren Feinfilter. Diese filtern einen höheren Anteil Schmutzpartikel und zusätzlich kleinere Partikel, wie Ruß oder Feinstaub, aus der Luft. Um einen reibungslosen Betrieb der Filter zu gewährleisten, sollten diese mehrmals jährlich gewechselt werden. Ein Austausch der Filter kann schnell und einfach ausgeführt werden.



 



Die zuverlässigste Lösung, um einen optimalen Allergikerschutz zu gewährleisten, ist der Einsatz des hochwirksamen 3-Stufen Allergiefilters. Der wiederverwendbare Filtereinsatz wird in die Zuluftverteilung eingesetzt, wobei der elektrostatische Filter die Luft auch von kleinsten Feinstaubpartikeln sowie Pollen reinigt und so Ihre Atemwege und Ihre Gesundheit schützt!



Dieser verlässliche Gesundheitsschutz kann sowohl im Neubau eingesetzt als auch in bestehenden Pluggit befresh Komfortlüftungen nachgerüstet werden. Weitere Infos zu den Filtern gibt es hier!


Viele Grüße und eine pollenfreie Zeit wünscht Ihnen

Maren Brandt




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31. März 2010

Grün, grüner - Green Heart

Liebe Blogger,

endlich bilden Naturverbundenheit und Handynutzung keinen störenden Kontrast mehr. Das neue Sony Ericsson Handy "Elm" macht es möglich. 


Das Handy wird umweltfreundlich aus Recycling-Kunststoff und ohne gefährliche Chemikalien hergestellt. Natürlich wurde die Leitlinie `gro green` auch bei Verpackung und Ausstattung umgesetzt: e-Bedienungsanleitung, minimale Verpackung und ein energiesparendes Ladegerät.

Weiterhin ist das Gehäuse so konzipiert, dass es beim joggen selbst im Aprilregen jede Runde problemlos mitmacht. Der ganz besondere Clou aber ist meiner Meinung der integrierte CO2-Zähler. Nach jeder Jogging-Runde wird berechnet wieviel CO2 Sie im Vergleich zum Auto eingespart haben - von den verbrannten Kalorien ganz zu schweigen.

Noch mehr über die Green Heart Kampagne und die weiteren grünen Handy-Angebote erhalten Sie unter http://www.sonyericsson.com/greenheart/home.php?cc=de&lc=de

Viele Grüße

Maren Brandt

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24. März 2010

Frankreich mottet CO2-Steuer ein

Sie sollte ein Herzstück der Präsidenten-Politik werden, bevor sie der Verfassungsrat stoppte. Nun hat auch Premierminister Fillon die französische Klimasteuer ausgesetzt. Frankreich verabschiedet sich vorerst von der geplanten Klimasteuer. Zwei Tage nach der Niederlage des Regierungslagers bei den Regionalwahlen kündigte Premierminister François Fillon an, die für Juli geplante CO2-Abgabe vorerst auszusetzen. Eine solche Steuer müsse auf europäischer Ebene eingeführt werden, damit sie nicht die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes einschränke, sagte Fillon am Dienstag vor Abgeordneten der Regierungspartei UMP. Präsident Nicolas Sarkozy hatte die CO2-Steuer im vergangenen Jahr zu einem Herzstück seiner Politik erklärt. Die Klimasteuer war im vergangenen Jahr rechtzeitig vor der Klimakonferenz in Kopenhagen verabschiedet worden. Laut Sarkozy sollte sie dazu beitragen, dass Frankreich auf internationaler Bühne bei Umweltfragen mehr Einfluss bekommt. Sowohl Unternehmen als auch private Haushalte sollten 17 Euro pro verursachter Tonne CO2 bezahlen. Das hätte eine Verteuerung von 4 Cent pro Liter Benzin bedeutet, die Gaspreise wären um sieben Prozent gestiegen. Haushalte wollte die Regierung im Gegenzug bei der Einkommenssteuer oder durch sogenannte "grüne Schecks" entlasten, Unternehmen durch den Wegfall der Gewerbesteuer. Hier geht es zum kompletten Artikel: FTD.de, 23.03.2010

via m.ftd.de

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18. März 2010

Keine Lust auf trockene Luft? Warum dann nicht schon heute an den nächsten Winter denken?

Liebe Blogger,

auch wenn heute die Sonnenstrahlen die Nase kitzeln - Sie sollten sich trotzdem rechtzeitig auf den nächsten Winter vorbereiten! Oder möchten Sie etwa trockene Luft im Wohnraum? Hier erläutern wir Ihnen die möglichen Gründe für trockene Luft:

Kalte Luft kann nur eine sehr begrenzte Masse an Wasser aufnehmen. Bei einer Erwärmung der Luft erhöht sich die maximal aufzunehmende Masse an Wasser. Dies hat zur Folge, dass eine kontinuierlich arbeitende Komfortlüftungsanlage eine frische frische Luft in das Haus fördert, deren gebundenen Wassermassen relativ gering sind. Die Luft wird durch den Wärmetauscher und der Heizungsanlage erwärmt, dabei kann diese nur mehr Wasser aufnehmen. Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt entsprechend ab. Als gute relative Luftfeuchte im Wohnbereich wird ein Wert zwischen 30 - 60 % angesehen, für Allergiker ein Wert von 30 - 50 %.



Diesem physikalischen Phänomen der Luft kann man entgegenwirken, indem die Luftwechselrate Ihrer Lüftungsanlage bedarfsgerecht angepasst wird. Dies kann automatisch über entsprechende Sensoren realisiert werden. Beispielsweise kann die Messgröße der CO 2-Wert oder die relative Luftfeuchte sein. Aber auch die manuelle Stufenschaltung ist möglich.

Ein Überheizen der Räume sollte ebenso vermieden werden, ein gutes thermisches Behaglichkeitsgefühl stellt sich bei einer Raumtemperatur von 19-21°C ein. Die Staubbelastung bzw. die Konzentration von Fremdkörpern in der Luft sollte möglichst gering gehalten werden, denn Partikel wie Kerzenrauch und Duftstoffe in der Luft reizen ebenso Netz- und Schleimhäute und erzeugen ein unbehagliches Gefühl.  



Sollte keine dieser Maßnahmen den gewünschten Erfolg bringen, besteht die Möglichkeit, dass mobile Befeuchter (Luftwäscher, Ultraschallvernebler, Kaltverdunster etc.) eingesetzt werden. Ihre Einsatzfähigkeit muss jedoch vorab überprüft werden! Denn sollten „Kältebrücken“ an einer Oberfläche vorhanden sein, besteht die Gefahr der Taupunktunterschreitung.

Das heißt, hat die Raumluft eine relative Luftfeuchte von 55% und eine Temperatur von 21°C, so darf keine Oberfläche eine geringere Temperatur als 12°C aufweisen. Treten geringere Temperaturen auf, scheidet die Luft Wasser aus. Auch bei einer relativen Luftfeuchte >60% wächst die Gefahr der Keim- und Schimmelbildung. Bei der Anschaffung von örtlichen Befeuchtern ist auf eine geringe elektrische Leistungsaufnahme und auf eine einfache Reinigung zu achten. Von zentralen Befeuchtern wird abgeraten, bei diesen Geräten ist der Wartungsaufwand (gemäß VDI6022) enorm. Desweiteren besteht die Gefahr bei einer Fehlfunktion die Verkeimung der gesamten Zuluftkanäle.



Mehr zu mobilen Luftbefeuchtern finden Sie bei Ihrem Fachhändler oder Fachhandwerker oder gleich hier.

Viele Grüße,

Christian Freundorfer



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11. März 2010

Rottweil ist "Energie-Kommune" des Monats Februar

Berlin, 1.03.2010. Die baden-württembergische Stadt Rottweil ist für ihr Engagement als "Energie-Kommune" des Monats Februar 2010 ausgezeichnet worden. Mit diesem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor. Seit Anfang 2008 produziert eine Biogasanlage Wärme und Strom für den Rottweiler Ortsteil Hausen. Dabei wird mehr Strom erzeugt, als die gut 1.000 Einwohner des Ortsteils verbrauchen. Die gewonnene Wärme wird in das lokale Nahwärmenetz eingespeist, das jeden zweiten Haushalt erreicht. Vorbildlich ist die Einbindung der Bevölkerung. Im Rahmen von Bürgerversammlungen erstellten die Anwohner ein Bürgergutachten und nahmen so aktiv an der Planung der Biogasanlage teil. "Durch die Einbindung der Bevölkerung während der Planungsphase ist die Akzeptanz auch zwei Jahre nach der Inbetriebnahme sehr hoch", betont Herbert Sauter, Ortsvorsteher des Stadtteils Hausen. Am Anfang stand die Frage nach der zukünftigen Strom- und Wärmeversorgung in Rottweil-Hausen. Im Laufe von sieben Monaten trafen sich die Anwohner zu mehreren Arbeitstreffen, Bürgerversammlungen und Besichtigungen. Der ganze Prozess war bis zur Entscheidung ergebnisoffen angelegt, denn Vertreter der ENRW Energieversorgung Rottweil waren nicht stimmberechtigt sondern nur als Experten gefragt. Beim Thema Biogas äußerten einige Bürger zunächst Vorbehalte gegen die Verwendung von Nahrungs- und Futtermitteln zur Energiegewinnung. Die geladenen Landwirte der Umgebung konnten diese Bedenken jedoch entkräften. Neben Reststoffen, wie beispielsweise Gülle, werden für die Biogasanlage ausschließlich Energiepflanzen auf ehemals stillgelegten Flächen angebaut. Alle Ergebnisse und Forderungen des Abstimmungspro-zesses flossen in ein gemeinsames Bürgergutachten ein, das beim Genehmigungsverfahren durch den Ortschaftsrat berücksichtigt wurde. "Bei der Planung von Erneuerbaren-Energien-Projekten ist die Kommunikation das A und O", betont Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, anlässlich der Bekanntgabe der "Energie-Kommune" des Monats. "Information und Beteiligung der Anwohner sind wichtige Vorbedingungen für die spätere Akzeptanz vor Ort. Dies wird an der erfolgreichen Umsetzung der Biogasanlage in Rottweil-Hausen exemplarisch deutlich. Hier war die Einbindung der Bevölkerung von Anfang an vorbildlich", so Mayer.Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien 

via www.energie-portal.info

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03. März 2010

KfW Mittel rollen wieder

Endlich stehen wieder Fördermittel bereit! Aufgrund der hohen Nachfrage werden die KfW-Mittel für das CO2  - Gebäudesanierungsprogramm wieder aufgestockt. Die geplante Erhöhung der Gelder beläuft sich auf 400 Millionen Euro. Insgesamt beträgt die Aufstockung der KfW-Mittel für energetische Gebäudesanierung 1,5 Mrd. Euro. Durchaus ein positives Signal für Unternehmen und Mitarbeiter der mittelständischen Bauwirtschaft!



Übrigens ist Deutschland einer der Vorreiter wenn es um Energieeinsparung im Gebäudebereich geht. Bis 2020 möchte Deutschland insgesamt 40% CO2 einsparen. Die Programme der KfW leisten somit einen wichtigen Beitrag für die privaten Förderrahmenbedingungen.



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02. Februar 2010

Was ist den Deutschen wichtig?

Liebe Blogger, hier eine interessante Umfrage, die ich dem aktuellen FGK-Report (447, Jan 2010) entnommen habe.     Hier ein kleiner Auszug: DAS HAUS-Umfrage: Was ist den Deutschen wichtig?

"Wenn ich tief und erholsam schlafen kann", antworten 93 Prozent der Deutschen auf die Frage, was für sie gesundes Wohnen bedeutet. Das ergab eine repräsentative Umfrage der in München erscheinenden Bau- und Wohnzeitschrift DAS HAUS (1-2/2010). Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos hat in ihrem Auftrag 1.000 Frauen und Männer ab 14 Jahren befragt (Befragungszeitraum: November 2009).  



  • 77 % umgeben sich am liebsten mit natürlichen Materialien, sie sagen "bloß keine Wohngifte".
  • Drei von fünf Befragten (61 %) wollen viel Holz und Wolle, dagegen wenig Kunststoff oder Beton.  
  • 42 % achten bereits beim Hausbau auf ökologische Baustoffe und greifen bevorzugt zu Materialien wie Lehm oder Holz.  
  • Viel Grün drinnen und draußen (72 %) und  
  • saubere, frische Luft in den Räumen (65 %) haben ebenso für viele Deutsche hohe Priorität. 
  • 77 % legen Wert auf Ruhe vor Außenlärm und Innenschall.  
  • Und fast ebenso viele (72 %) sind der Meinung, dass Allergiker Ruhe vor Erregern haben müssen.  
  • Jeder Zweite (52 %) achtet darauf, dass alle Räume frei von Elektrosmog sind.  
  • Ein eigener Wellness-Bereich mit Sauna & Co. gehört für jeden Fünften (20 %) zu gesundem Wohnen. 

Diese Umfrage wird veröffentlicht unter www.haus.de/umfrage und in der aktuellen Ausgabe von DAS HAUS 1-2/2010.




Viele Grüße, Steffen Gräbe



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29. Januar 2010

Und, sanieren Sie schon? KfW-Mitteln fließen wieder

Liebe Blogger,

die KfW-Mittel für Gebäudesanierung können endlich wieder fließen!

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am vergangenen Mittwoch beschlossen, die Programme zur CO2-Gebäudesanierung weiter zu bedienen. Damit kann die KfW wieder Anträge auf zinsverbilligte Kredite und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen/Sanieren genehmigen - auch vor dem Haushaltsabschluss 2010.

Das sind doch mal gute Nachrichten für Häuslebauer - und natürlich auch für unser Klima!

Bundesbauminister Peter Ramsauer erläuterte, dass für die Programme rund 1,1 Milliarden Euro eingestellt wurden. Seit 2006 konnten mittels dem Programm mehr als 1,4 Millionen Wohnungen energiesparend gebaut/saniert werden, sowie außerdem im öffentlichen Sektor mehr als 630 kommunale Einrichtungen. Und nicht zuletzt werden somit jährlich rund vier Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids eingespart.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende,

Maren Brandt

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13. Januar 2010

CO2

Liebe Blogger,

in der Anlage ein recht anschaulicher Ansatz zum Thema CO2. 

Klicken Sie auf den Link um mehr über CO2 zu erfahren: National Geographic_Dez09_CO2 herunterladen

Viele Grüße

Maren Brandt

Quelle: National Geographic, Ausgabe Dezember 2009

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04. Dezember 2009

Neues Gütesiegel

Liebe Blogger,

es gibt ein neues Gütesiegel: Effizienzhaus.

Hiermit sollen energieffiziente Wohnhäuser künftig auf den ersten Blick erkennbar sein. Betreiber ist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). Das Gütesiegel "Effizienzhaus" garantiert einen sehr niedrigen Energiebedarf. 


Wer das "Effizienzhaus"-Label der dena nutzen möchte, muss die energetische Qualität seines Gebäudes anhand eines Energieausweises mit dena-Gütesiegel nachweisen. Die dena prüft die Unterlagen und legt den Label-Standard zwischen 55 und 100 fest. Nach der Bestätigung erhält der Gebäudeeigentümer ein Zertifikat und eine Plakette, welche sichtbar am Gebäude angebracht werden kann. Eine Identifikationsnummer garantiert die Echtheit des Labels.

Mehr Infos gibt es hier.

Viele Grüße,
Maren Brandt

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13. November 2009

EnergieSparTage 2009

Vom 13. bis 15. November 2009 sind die Hannoveraner EnergieSparTage!

Haben Sie Schimmel in Ihrem Bestand?

Dann hören Sie sich den Vortrag mit interessanten Anregungen von Dietmar Menner an: "Schimmel im Altbau vermeiden, intelligente Lüftungssysteme für die Altbaupraxis"

Wann: 13.11.2009 um 15:15 Uhr

Veranstaltungsort:   Hannover Congress Centrum (HCC)

Zeit:                     täglich von 10 bis 18 Uhr

Preise:                   Eintrittspreise: Erwachsene 7 Euro; ermäßigt: 5 Euro;

                            Kinder bis 12 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen frei

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11. November 2009

Energiespartipps sind gefragt!

Hallo Blogger,

hier ein Tipp für ein neues Internetportal von RWE www.energiewelt.de

Das Portal informiert Verbraucher zum Thema Haus & Energie. Weiterhin finden Sie dort Ihren Handwerker um Ihre energetischen Modernisierungspläne umzusetzen. 

Viele Grüße

Maren Brandt

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06. November 2009

Heute

... und Deutschland feiert 18 Jahre Energieeffizienz!

Wohnen Sie in einem Passivhaus und könnnen Sie uns von Ihren Erlebnissen berichten?

Wir freuen uns auf spannende Berichte!


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01. Oktober 2009

EnEV 2009 ab heute in Kraft!

Welche Änderungen bringt die neue EnEV 2009 mit sich?

Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) tritt ab heute, 01. Oktober 2009, in Kraft. Gebäude müssen somit um 30 Prozent sparsamer gegenüber der alten Regelung von 2007 sein. Wie das realisiert werden soll, erfahren Sie hier:

Neubau: Wohngebäude oder Nichtwohngebäude

  • Senkung der Obergrenze für den zulässigen Jahres-Primärenenergiebedarf von Neubauten um 30 Prozent
  • Steigerung der Wärmedämmung der Gebäudehülle von Neubauten um 15 Prozent

Bestand: Modernisierung von Altbauten (zwei Alternativen)

  • Verstärkung der Anforderungen an Bauteile zur Modernisierung um 30 Prozent bei größeren baulichen Änderungen an der Gebäudehülle (Dach, Fenster etc.)
  • Senkung des Jahres-Primärenenergiebedarf des Gebäudes um 30 Prozent, Dämmung der Gebäudehülle um 15 Prozent besser als bisher

Bestand: Nachrüstpflichten in Altbauten

  • Dämmung des Daches oder Wärmedämmung oberster nicht begehbarer Geschossdecken: Verschärfung der Wärmedämmung (statt bisher 0,30 Watt/(m²K) künftig mindestens 0,24 Watt/(m²K) sowie oberster begehbarer Geschossdecke
  • Für Klimaanlagen wird eine Pflicht zum Nachrüsten von automatischen Einrichtungen der Befeuchtung und Entfeuchtung angedacht


Heizungserneuerung: Außerbetriebnahme von Nachtstromspeicherheizungen
Stufenweise ab 1.1.2020 einsetzende Pflicht zur Außerbetriebnahme von elektrischen Speicherheizungen (keine Fußbodenheizungen) mit einem Alter von mindestens 30 Jahren in größeren, ausschließlich mit solchen Heizungen beheizten Gebäuden (Wohngebäude mit mind. sechs Wohneinheiten, Nichtwohngebäude mit >500 qm Nutzfläche).

Die Pflicht entfällt, wenn

  • das Wärmedämmniveau nach der Wärmeschutzverordnung von 1995 erfüllt wird
  • öffentlich-rechtliche Pflichten entgegenstehen
  • erforderliche Aufwendungen auch bei Inanspruchnahme möglicher Fördermittel nicht innerhalb angemessener Frist durch die eintretenden Einsparungen erwirtschaftet werden können

Regelungen zur Verbesserung des Vollzugs

  • Einführung von Unternehmererklärungen
  • Pflicht zur Vorlage der Unternehmererklärung auf Verlangen der zuständigen Behörde; die Nichtausstellung einer Unternehmererklärung ist eine Ordnungswidrigkeit
  • Beauftragung der Bezirksschornsteinfegermeister mit der Durchführung von Sichtprüfungen an heizungstechnischen Anlagen
  • Einführung von Ordnungswidrigkeiten für vorsätzliche Verstöße gegen bestimmte Neubau- und Modernisierungsanforderungen der EnEV sowie bei Verwendung falscher Gebäudedaten bei Ausstellung von Energieausweisen

www.enev-online.org

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23. September 2009

UN-Klimagipfel 2009

A m 22. September 2009 fand der UN-Klimagipfel in Pittsburgh statt.

Auf Einladung der Vereinten Nationen waren mehr als 100 Länder vertreten, um über gemeinsame Maßnahmen zum Kapf gegen den Klimawandel zu beraten. Der einberufene Gipfel soll die Weichen für Kopenhagen stellen, wo ein Nachfolgeabkommen des auslaufenden Kyoto-Protokoll gefunden werden soll.

Hier die Ergebnisse:

China möchte den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 spürbar unter die Werte des Jahres 2005 drücken, dies jedoch in Abhängigkeit von der Wirtschaftsleistung des Landes. Rund 15% der Energie möchte das Land bis 2020 aus erneuerbaren Quellen gewinnen.

Die Europäer wollen ihren CO2-Ausstoß bis 2020 um bis zu 20% senken, Japan sogar um 25%.

Dagegen sind die US-Regierung und Kanada bisher nur bereit, ihre Treibhausgase bis 2020 auf das Niveau von 1990 zurückzuschrauben.

Zusammen sind die USA und China übrigens für den Ausstoß von etwa 40% der weltweiten Treibhausgase verantwortlich.

Es wurde in jedem Fall deutlich, dass wir etwas tun müssen.
"Die Geschichte dürfte uns keine bessere Chance mehr bieten", warnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. "Angesichts der ständig steigenden Treibhausgase werden wir den kritischen Grenzwert bald erreicht haben". Weiterhin forderte er die Industrieländer auf, den ersten Schritt zu tun um anschließend den ärmeren Ländern mit substanziellen Finanzspritzen und technischer Unterstützung zu helfen.

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