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01. September 2009

Stadtradeln für den Klimaschutz

Liebe Blogger,

vom heutigen Tage bis zum 21. September heißt es in Starnberg ordentlich strampeln und so dem Klimaschutz aktiv beisteuern! Gesucht wird nämlich die fahrradaktivste Stadt Deutschlands - und Sie können ganz einfach mitmachen. Es folgen noch viele weitere Städte, welche für einen Zeitraum von 3 Wochen das Radl dem Auto vorziehen. Bestimmt ist auch Ihre Stadt dabei!

Das Ziel ist es, den Radverkehr voranzubringen, CO² einzusparen und möglichst viele Menschen für die Vorteile des Alltagradelns zu begeistern.

Wie und wo das geht, erfahren Sie hier www.stadtradeln.de

Oder haben Sie vielleicht schon mitgemacht und möchten uns von Ihren Erlebnissen erzählen?

Viele Grüße
Maren Brandt

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01. September 2009

CO²-Gebäudesanierungsprogramme werden aufgestockt

Liebe Blogger,

es gibt gute Neuigkeiten von der Sanierungsfront!

Aufgrund gestiegener Anfragen von privaten Bauherren an Bundesbauminister Tiefensee wurden die staatlichen Förderungen für Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden im laufenden Jahr um 750 Mio. € aufgestockt.

Insgesamt wurden somit für den Neubau und die energetische Sanierung im privaten Bereich fast 6 Mill. € locker gemacht. Aber dafür gab es auch reichlich Belohnung:

Bekanntliches Ziel ist es, die CO² Emissionen drastisch zu verringern. Seit 2006 konnte der CO² Ausstoß in Deutschland um rund 3,2 Millionen Tonnen reduziert werden. In diesem Zeitraum wurden aber auch um 1,1 Millionen Wohnungen auf einen energetischen Standard gebracht oder neu gebaut. Und noch eine positive Folgerung: Durch die CO²-Gebäudesanierungsprogramme konnten an die 220.000 Arbeitsplätze beim Mittelstand und im Handwerk geschaffen oder gesichert werden!

Schöne Grüße
Maren Brandt

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25. August 2009

Wartung von Komfort-Wohnungslüftungsanlagen nach DIN 1946-6

Nachdem Planer, Prüfstellen, Gerätehersteller und Hygiene-Fachleute die neue DIN 1946 Teil 6 (Mai 2009) für Wohnungslüftungsanlagen in einem gemeinsamen Arbeitsausschuss überarbeitet und auch hinsichtlich der Hygieneanforderungen auf den neuesten Stand gebracht haben, beschreibt diese nun ausführlich, wie Wohnungslüftungsanlagen hygienisch korrekt geplant, installiert und betrieben werden.



Hierbei ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Wohnungslüftungsanlagen besonders wichtig, d.h. alle für die Wohnungslüftung maßgebenden Einflussgrößen müssen bewertet und berücksichtigt werden.






1. hygienische Gerätekomponenten



Im Rahmen der Geräteprüfung durch unabhängige Prüfstellen werden die hygienischen Eigenschaften der Anlagenkomponenten geprüft und durch die Kennzeichnung „H“ (= Hygiene) dokumentiert. Bei Planung, Ausschreibung und Installation der Anlage ist dadurch die Auswahl von geeigneten Komponenten einfach und für alle Beteiligten nachvollziehbar.



2. Installation von Wohnungslüftungssystemen



Der Fachbetrieb kann auf Grundlage der DIN 1946-6 eine hygienisch korrekte Wohnungslüftungsanlage liefern und installieren. Standardisierte Vorlagen für die Abnahme- und Übergabeprotokolle machen es dem Kunden einfach, den Anlagenzustand zusammen mit dem Fachbetrieb zu bewerten. Eine entsprechende „H“-Kennzeichnung der Anlage dokumentiert, dass die erweiterten hygienischen Anforderungen eingehalten wurden.



3. Wartung und Instandhaltung



Besonders wichtig für die dauerhafte Sicherstellung einer hygienischen Wohnungslüftungsanlage ist natürlich die regelmäßige Reinigung, Wartung und Instandhaltung der Anlage. In der DIN 1946 Teil 6 werden alle notwendigen Tätigkeiten und Perioden sowie die Anforderungen an die Anlagendokumentation und die Einweisung der zuständigen Personen beschrieben. Ein Wartungsvertrag mit einer Fachfirma auf Basis der DIN 1946 Teil 6 würde darüber hinaus sicherstellen, dass auch zukünftig alle Schritte, die für einen hygienisch einwandfreien Betrieb der Lüftungsanlage notwendig sind, beachtet werden.



4. Checkliste zur Sicherstellung der Hygiene in Wohnungslüftungsanlagen



Die Häufigkeit der regelmäßigen Reinigung, Wartung und Instandhaltung ist individuell unterschiedlich und hängt von verschiedenen Einflussgrößen ab. Zur Aufrechterhaltung von Hygiene, Funktion und Qualität der Komfort-Wohnungslüftungsanlage wird nach der DIN 1946-6 empfohlen, die folgenden Maßnahmen regelmäßig mindestens in den angegebenen Perioden durchzuführen, bzw. von einem Fachunternehmen durchführen zu lassen.



4.1. Gebäude



4.1.1. Zustand der Aussenluftdurchlässe                              alle 2 Jahre

4.2. Ventilatoren/Lüftungsgerät



4.2.1. Zustand, Reinigung der Komponenten                        alle 2 Jahre



4.2.2. Betriebsanzeigen funktionsfähig                                 alle 2 Jahre



4.2.3. Filter, Filterzustand, vorgeschriebene Filterklasse      2 mal jährlich



4.3. Zustand des Luftverteilsystems und der luftberührten Oberflächen, Dichtungen und



        Überströmeinrichtungen (auch Luft-Erdwärmetauscher)



4.3.1. Verschmutzungen                                                       alle 2 Jahre



4.3.2. Korrosionen                                                                 alle 2 Jahre



4.3.3. Beschädigung von Oberflächen / Beschichtungen      alle 2 Jahre



4.3.4. Dichtigkeiten                                                                 alle 2 Jahre



4.3.5. Zustand der Wärmedämmung                                     alle 2 Jahre



4.4. Luftfilter



4.4.1. Kennzeichnung                                                           alle 2 Jahre



4.4.2. Korrekter Einbau, Dichtigkeit                                       alle 2 Jahre



4.4.3. Funktion der Filterüberwachung                                alle 2 Jahre



4.5. Kondensatablauf



4.5.1. Funktionsfähigkeit Kondensatablauf des Gerätes     alle 2 Jahre



4.5.2. Funktionsfähigkeit Kondensatablauf EWT                  alle 2 Jahre



4.6. Frostschutz-Abtauvorrichtung



4.6.1. Funktionsfähigkeit                                                      alle 2 Jahre



4.6.2. Sollwerteinstellung                                                    alle 2 Jahre



Ergänzende und optionale Maßnahmen zur Sicherstellung der Hygiene und Energieeffizienz, die bei Bedarf

durchgeführt werden sollten:



 



4.7. Lüftungsgeräte



4.7.1. Messung der elektrischen Leistungsaufnahme         optional



4.7.2. Messung der Luftvolumenströme                              optional



4.7.3. Funktionsfähigkeit der Regelung und Sensoren        optional



4.7.4. Sicherheit der elektrischen Systeme                         optional



4.7.5. Befestigung, Körperschallübertragung                     optional



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21. August 2009

Änderungen in den Förderprogrammen der KfW

Z um 1. Oktober 2009 werden die Förderprogramme der KfW der neuen Energieeinsparverordnung 2009 angepasst:



  • Anpassung der Förderprogramme "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren"  Mit der Novelle der EnEV verschärfen sich zum 01.10.2009 die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden um durchschnittlich 30 %. Dadurch werden die Förderstufen für das KfW-Effizienzhaus geändert bzw. ergänzt. Beispielsweise wird das KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV 2007) ab Oktober zum KfW-Effizienzhaus 100 (EnEV 2009). Die Förderung erfolgt nach wie vor mit einem Tilgungszuschuss von 12,5 % oder alternativ mit einem direkten Zuschuss von 17,5 %.  Wie bisher gibt es zwei Anforderungskriterien zur Bestimmung der Energieeffizienz des Gebäudes: - Jahresprimärenergiebedarf (Qp) und Transmissionswärmeverlust (Ht)

Die dem Begriff "KfW-Effizienzhaus" angehängte Zahl gibt an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf  des Gebäudes in Relation zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der EnEV (Referenzgebäude) sein darf. Ausführliche Tabelle zu den neuen KfW-Effizienzhausstandards ab dem 01.10.2009 u.a.




  • D ie Förderstufen KfW-130 in der Sanierung sowie KfW-85 im Neubau werden voraussichtlich nur bis zum 30.06.2010 angeboten. Einzelmaßnahmen Die energetischen Anforderungen an die Förderung von Einzelmaßnahmen werden in Hinblick auf die EnEV 2009 zurzeit überprüft. Sofern erforderlich, erfolgt eine moderate Anpassung seitens der KfW. 

Übergangsregelung Anträge zu den neu eingeführten Förderstufen können ab dem 01.10.2009 nach den neuen Programmbestimmungen gestellt werden. Bis zum 30.12.2009 (Eingang KfW) ist es möglich, noch vollständige Anträge nach den auf Basis der EnEV 2007 gestellten Programmbedingungen zu stellen.





  • Änderungen in den KfW-Programmen "Energieeffizient Sanieren - Kommunen" und "Sozial Investieren - Energetische Gebäudesanierung" Bei diesen beiden Programmen werden die  energetischen Anforderungen ebenfalls neu definiert. Der Begriff KfW-Effizienzhaus mit einer entsprechenden Prozentzahl wird  auch für Nichtwohngebäude eingeführt. Dabei wird vorerst das bisher bestehende Anforderungsniveau als KfW-Effizienzhaus 130 (EnEV 2009) im Wesentlichen unverändert fortgeführt. Darüber hinaus soll es künftig eine zukunftsweisende Förderstufe mit erhöhten Anforderungen geben. Sobald Details vorliegen, informiere ich Euch darüber.  Die Übergangsregelungen entsprechen dem Verfahren in den wohnwirtschaftlichen Programmen. 

Quelle: www.bine.info








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30. Juli 2009

Eine weiße Weste?

Liebe Blogger,

wer bisher glaubte, eine weiße Weste bekommt nur der, der sich nichts zu schulden kommen lässt, hat ab sofort weit gefehlt. Denn dies geht auch viel einfacher - und zwar mit dem Malerpinsel!

Studien aus den USA haben ergeben, dass Häuser mit weißen bzw. auch hellen (dieser Kompromiss, um nicht ständig geblendet zu werden) Dächern viel weniger CO² Emissionen verursachen, als Häuser mit dunklen Dächern. Ganz klar - schwarz zieht Sonne an, weiß nicht. So lassen wir ja auch in den meisten Fällen im Sommer die schwarzen Klamotten weg und ziehen mit Vorliebe helle Farben an.

Aber wie kann diese Theorie helfen um den CO² Ausstoß zu verringern?

Der Vorteil liegt darin, dass zum einen deutliche Energie-Einspareffekte erzielt werden, da so weniger Energie für Klimaanlagen benötigt wird; zum anderen strahlt eine weiße Oberfläche bis zu 80% der Energie zurück in den Weltraum, dunkle Flächen nur um die 20%. 

Lt. den Wissenschaftlern Arthur H. Rosenfeld und Steven Chu konnte weiterhin berechnet werden, dass in den 100 größten Städten der Welt ca. 44 Milliarden Tonnen CO² eingespart werden könnten, wenn diese Theorie dort flächendeckend umgesetzt werden würde. Und es geht noch weiter - auch Straßen und Autos sollten laut den Experten bestenfalls weiß sein. Das Anpinseln von Dächern und Straßen mit weißer Farbe soll CO2-Einsparungen in Höhe des weltweiten Straßenverkehrs von elf Jahren mit sich bringen.

Schon ein interessanter Ansatz - aber lassen wir uns mal nicht blenden und schauen wir einfach ein wenig in Richtung Süden, wo die Farbgebung der Häuser schon seit je her üblich ist...

Viele Grüße
Maren Brandt        

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17. Juli 2009

Support für Sanierer

Liebe Blogger,

attraktive staatliche Förderungen, niedrige Zinsen, ein neues Heim, gute Beratung von zentralen Anlaufstellen - wer kann da schon nein sagen?

Die Bundesregierung tut ihr Bestes um die Bewohner von Bestandsbauten hinsichtlich einer energetischen Sanierung ihres Heimes zu unterstützen. Auch wenn es sonst heißt "weniger ist mehr" lautet hier klar die Devise "mehr ist mehr"! Denn für mehr Investitionen in eine energetische Sanierung gibt es auch mehr Fördergelder.

Hier geht`s lang zu den Fördermöglichkeiten:
- Energieeffizienz wird durch Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen, z.B. von der KfW Förderbank gefördert.

- Erneuerbare Energien werden ferner durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bereitgestellt.

- Aber auch die jeweiligen Länder bieten spezielle Förderprogramme an, z.B. Sachsen. Hier einfach beim Umwelt- oder Bauamt nachfragen.

TIPP: Einen ersten Überblick bekommen man auch hier www.energiefoerderung.info

Die dena - Deutsche Energie-Agentur GmbH - hat 5 anschauliche Sanierungskonzepte errechnet. Dies sind hier abrufbar.

Viele Grüße
Maren Brandt

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09. Juli 2009

G8 Gipfel

Die Süddeutsche Zeitung schreibt: "Die mächtigsten Staats- und Regierungschefs haben endlich ein gemeinsames Bekenntnis zum Klimaschutz formuliert. Das ist ein Durchbruch. Doch klammheimlich haben sich die Industrieländer von ihren konkreten Zielen verabschiedet....  

...Und das ist die schlechte Nachricht aus dem italienischen Tagungsort der G8. Klammheimlich haben sich die Industrieländer von ihren mittelfristigen Zielen verabschiedet - die ebenfalls auf einer Empfehlung der UN-Wissenschaftler basierten. Die reichen Länder, so regten die Forscher an, sollten bis 2020 ihre klimaschädlichen Emissionen um 25 bis 40 Prozent senken.

Die Staaten der Europäischen Union hatten sich bisher als weltweit einzige Industrieländer verpflichtet, dieser Empfehlung zu folgen. Doch nun pocht auch die Union nicht mehr auf diese Ziele. Stattdessen folgt sie dem amerikanischen Vorschlag, sich erst 2050 zur konkreten Umsetzung des Zwei-Grad-Bekenntnisses zu verpflichten. Bis dahin sind es mehr als 40 Jahre..."

 

Den Kommentar von Cerstin Gammelin, L'Aquila in voller Länge auf  sueddeutsche.de

 

 

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03. Juli 2009

Staatliche Zuschüsse für Baubegleitung und Energieberatung

Liebe Blogger,

kurz vor dem Wochenende noch ein paar gute News:

Im Rahmen neuer Förderprogramme können Bauherren Zuschüsse für die Baubegleitung und Energieberatung beantragen! Bei der Energieberatung vor Ort werden zum Beispiel bis zu 360,00 € bezuschusst. Und für die Baubegleitung durch einen zugelassenen Energieberater werden ca. 50 % der Kosten bewilligt (Höchstgrenze 2.000 €).

Diese Zuschüsse sollen Bauherren helfen, energieeffizient zu sanieren - bei Gebäuden, welche vor 1995 errichtet wurden.

Möglich macht`s das KfW-Infocenter - hier einfach Anträge und weiter Infos beantragen.
www.kfw.de und www.bafa.de

Schöne Grüße und ein schönes Wochenende,
Maren Brandt

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