Einbruchschutz

Gestern haben wir den ganzen Tag im Garten verbracht und ich denke viele Menschen werden jetzt bei den zum Teil sommerlichen Temperaturen wieder viel Zeit draußen verbringen im Garten, auf dem Balkon oder im Park. Wir öffnen unsere Terrassentüren und lassen unsere Fenster länger offen um den Frühling hereinzulassen und uns an ihm zu erfreuen. Sobald es wärmer wird lasse ich unsere Tür häufig offen stehen, damit die Kinder rein und raus flitzen können. Die Zeit der Leichtigkeit, der offenen Türen und gekippten Fenster, sowie eigene Erfahrungen veranlassen mich zum Thema Einbruchsicherheit zu schreiben. Denn leider erweckt diese Zeit der gekippten Fenster auch das Interesse der Einbrecher relativ leicht und unkompliziert in fremdes Eigentum einzudringen. Die Hochsaison für Einsteiger ist zwar die dunklere Jahreszeit, doch die Verlockung in kurzer Zeit durch ungesicherte Fenster oder Türen leichte Beute zu ergattern ist groß. Eine Einbruchsicherheit gibt es nicht, aber einige wichtige Maßnahmen zum Einbruchschutz. Wenn man bedenkt das man davon ausgehen kann das der Einbrecher nach ca. 5 Minuten aufgibt, wenn er sein Ziel bis dahin nicht erreicht hat, dann sollte unser oberstes Ziel sein alle Einstiegsmöglichkeiten zu erschweren. Sperrangelweit geöffnete Haus –oder Terrassentüren außerhalb der Sichtweite gehen also überhaupt nicht. Laut Statistik steigen Diebe in 8 von 10 Fällen durch Terrassentüren –oder Balkontüren und Fenster in Häuser und Wohnungen ein.
Daher sollten Fenster und Terrassen –oder Balkontüren mit Zusatzschlössern oder Sicherheitsbeschlägen versehen werden. Kellerfenster zum Beispiel mit einem Gitter gesichert und Haustüren idealerweise mit einem Querriegelschloss gesichert werden (ein Bügel aus Metall wird waagerecht innen vor der Tür angebracht). Wer sich zusätzlich absichern möchte, sollte über eine elektrische Alarmanlage nachdenken. Für den Fall eines Einbruchs während man zu Hause ist und schläft, finde ich persönlich einen Paniklichtschalter im Schlafzimmer beruhigend - da kann man mit einem Schalter das komplette Haus (jeden Raum) auf einmal beleuchten. Im Garten und vor dem Haus können Bewegungsmelder die gefährdeten Bereiche hell erleuchten und potentielle Eindringlinge abschrecken. Einen Schutzeffekt zumindest bietet auch die kontrollierte Wohnraumlüftung, denn die Fenster können verschlossen bleiben (der Bedarf Fenster zu kippen besteht gar nicht erst) und man hat trotzdem gute Luft im Haus. Wer sich beraten lassen möchte, kann sich bei kriminalpolizeilichen Beratungsstellen professionellen Rat holen.--> Polizei Beratungsstelle
Mein persönlicher Tipp: Ein großer Hund im Haus steigert das Sicherheitsempfinden enorm und hat ein hohes Abschreckungspotential. Leider bin ich selbst schon Einbruchsopfer gewesen und weiß man denkt so etwas passiert nur anderen oder im Fernsehen, bis man es evtl. selbst erlebt. Der psychische Schaden und die Folgen sind enorm und es lohnt sich in Einbruchschutz zu investieren.

Katja Krohn

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