17. Februar 2010

Richtiges Lüften und Heizen vermeidet Schimmel

Liebe Blogger,

gerade jetzt wo es so kalt ist tendiert man dazu nicht richtig zu lüften, da eben eiskalte Luft in die Wohnung kommt, die "teuer" aufgeheizte Raumluft nach außen entweicht und man die Heizung nach der Fensterlüftung wieder hoch aufdrehen muss, damit sich die Luft wieder erwärmt und man nicht sogar in den eigenen vier Wänden friert.


Empfohlen wird ja täglich (tagsüber und nachts) alle zwei Stunden alle Fenster für zehn Minuten zu öffnen und zu lüften. Das ist meines Erachtens Wahnsinn bzw. nicht möglich - wie soll ich alle zwei Stunden die Fenster öffnen, wenn ich z.B. nicht zu Hause bin oder schlafe?? Von den eingangs erwähnten Punkten mal ganz abgesehen.


Ich kenne eine Untersuchung, die auch noch besagt, dass viele Mieter aus Sorge vor hohen Nebenkosten beim Heizen sparen: Tagsüber wird die Heizung stark gedrosselt oder sogar komplett ausgestellt. Abends wird dann die Heizung entsprechend hochgestellt, denn man möchte ja eine kuschlig-warme Wohnung haben wenn man zu Hause ist. Brunata-Metrona sagt, dass es gerade bei Minusgraden wichtig ist die Wohnung gleichmässig zu temperieren und regelmässig zu lüften, denn sonst kann Schimmel entstehen! An den ausgekühlten Wänden schlägt sich Feuchtigkeit nieder, die z.B. durch Kochen, Duschen, Atmen etc. entsteht - übrigens können das bei einem 4-Personen-Haushalt mehr als 10 Liter pro Tag sein! Das ist ein ganzer Putzeimer voll Wasser, der raus muss! - wird nicht ausreichend geheizt und gelüftet hat der Schimmelpilz beste Voraussetzungen! Gerade in Wohnungen mit stark wechselnden Temperaturen finden die Sporen einen optimalen Nährboden.

Für häufig genutzte Räume wie das Wohnzimmer empfiehlt Metrona-Brunata eine Temperatur von 19 bis 22 Grad; für Schlafzimmer hingegen sind bereits 16 bis Grad Celsius ausreichend.

Falsches Lüften kann ebenfalls zu Schimmelbefall führen. Gekippte Fenster bieten keinen Luftaustausch im Raum, sondern verschlimmern die Situation nur. Entweder händische Stoß-Fensterlüftung alle zwei Stunden oder besser eine mechanische Lüftungsanlage. Bei einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung wird die Wohnung und die Bewohner nicht nur immer und ohne Zutun mit guter und gesunder Luft versorgt, es geht keine Heizenergie durch die Fenster verloren und durch die Wärmerückgewinnung wird auch noch der verbrauchten, warmen Abluft Wärme entnommen und der neuen, gesunden Zuluft zugefügt.


Also bitte daran denken, immer gut lüften und heizen!

Viele Grüße

elke triendl

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12. November 2009

Kalte Jahreszeit = Heizungszeit?

Liebe Blogger,

kaum kommt die vorweihnachtliche Zeit, so heizt man auch ordentlich zu Hause ein, um ein angenehmes Wohnklima zu erzeugen.

Resultat eines Heizspiegels 2009 von der co2online GmbH um dem DMB (Deutschen Mieterbund) in welchem 52.000 Gebäudedaten ausgewertet wurden: 2008 sind die Heizkosten um durchschnittlich 17 % gestiegen; Wohnungen mit einer Ölheizung bis zu 30 % teurer geworden. 

Im Schnitt kostete in einer 70qm großen Wohnung das Heizen 880 € mit Heizöl. Dies sind beachtliche 180 € mehr als im Vorjahr! Mieter mit einer Erdgasheizung hingegen konnten profitieren, denn sie zahlten durchschnittlich nur 65 € mehr. Im Mittel lagen die Fernwärmenutzer mit 130 € Anstieg. Nicht zu vergessen bleibt allerdings, dass der vergangene Winter kälter war als der 2007er Winter.

Da auch für 2009 keine Besserung in Sicht ist, bleibt gerade deshalb die energetische Modernisierung so wichtig. Austausch der Fenster, wärmegedämmte Dächer und am besten eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wirken präventiv gegen Heizwärmeverluste durch Infiltration. Übrigens ist interessant, dass sich die Modernisierung regional beobachten lässt: im Osten Deutschlands ist fast jede vierte Häuserfassade gedämmt; im Westen Deutschlandd bisher nur jedes zehnte Haus. 

Dabei können bei Gebäuden mit energetischem, schlechten Zustand durch Modernisierungsmaßnahmen die umweltschädlichen CO2-Werte und der Heizenergieverbrauch stark gesenkt werden. Durch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung können Sie beispielsweise bis zu 50 % der Heizkosten reduzieren und Sie haben nebenbei den positivem Effekt von frischer, schadstofffreier Luft.

Die aktuelle Heizspiegel-Broschüre und ein Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten können Sie sich hier herunterladen: www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de

Viele Grüße,

Maren Brandt

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06. November 2009

Heute

... und Deutschland feiert 18 Jahre Energieeffizienz!

Wohnen Sie in einem Passivhaus und könnnen Sie uns von Ihren Erlebnissen berichten?

Wir freuen uns auf spannende Berichte!


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24. Oktober 2009

Ein autarkes Dorf mitten in Bayern

Hallo Blogger,

mitten in Niederbayern hat sich die Gemeinde Ascha bei Straubing ein tolles Ziel gesetzt: sie möchten sich zu 100% alleine mit Energie versorgen und dabei sind sie auf dem besten Weg. 

Und dabei kann sich Ascha als Vorreiter sehen - denn, nicht erst seit dem Energieboom der letzten Jahre, sondern schon seit fast 20 Jahren kommt die Gemeinde ihrem Ziel jedes Jahr ein Stückchen näher. Dabei soll die Energie entweder selbst produziert oder von regionalen Kleinanietern bezogen werden und zu 100% aus regenerativen Quellen stammen.

in Ascha gibt es z.B. eine Biomasseheizanlage, eine Solarstromanlage und weiterhin haben viele Bürger neben Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung eine private Photovoltaikanalage zur Stromerzeugung auf dem Dach.

Aber von nix kommt nix. Die Gemeinde tut viel, um Anreize zu schaffen - für Investitionen ebenso wie für Sparer. 1.000 € Bonus für den, der am meisten Strom spart. Im Neubaugebiet Deglholz fördert die Gemeinde das Umweltbewusstsein der Bauherren durch ein Zehn-Punkte-Programm. Für jeden eingehaltenen Punkt - wie gute Wärmedämmung, Solarkollektoren, Fotovoltaikanlagen, Regenwasserrückgewinnung oder auch Neubepflanzung - bekommt der Häuslebauer einen Zuschuss zum Grundstückspreis.

Kurzum wird in Ascha mehr Strom produziert als verbraucht. Nur bei der Wärmeversorgung ist noch knapp die Hälfte der Anwohner auf Gas, Öl und Atomstrom angewiesen. Doch auch hier ist die Gemeinde am Zuge: Das Nahwärmenetz soll ausgebaut, private Holzpellets-Anlagen gefördert und Erdwärme genutzt werden. Auch Windturbinen zur weiteren Stromerzeugung hat Ascha im Visier.

Da kann man nur sagen: Weiter so!

Beste Grüße,

Maren Brandt

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22. Oktober 2009

Das Leben in der Thermoskanne

Liebe Blogger,

hier ein wissenswerter Bericht für alle die sich für das Leben in einem Passiv

haus interessieren.

Wie funktioniert ein Passivhaus, ist es wirklich billiger und umweltfreundlicher? Um der Sache auf den Grund zu gehen, hat eine BR Moderatorin die Koffer gepackt und mit ihrer Familie den ultimative n Passivhaus-Test gemacht. In dem Bericht erzählt sie von ihren Erlebnissen.

Mehr zum Thema Energie auch unter www.dena.de

Viele Grüße, 

Maren Brandt

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31. August 2009

Stoßlüften & Dauerlüften will gekonnt sein

Liebe Blogger,

hier ein schöner Artikel zur Lüftung!

Einen schönen Wochenstart wünscht Ihnen
Maren Brandt

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26. August 2009

Saubere Luft = gesundes Wohnklima! Messen Sie selbst!

Liebe Blogger,

Max von Pettenkofer hat schon Mitte des 19. Jahrhunderts den   CO 2-Gehalt (Kohlendioxid-Gehalt) als Maßstab für die Qualität der Raumluft erkannt. Steigt die Konzentration von Kohlendioxid in einem Zimmer an, werden wir müde und unsere Konzentration leidet. Steigt der Kohlendioxidgehalt noch weiter kann es zu Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit kommen. Aus seinen Untersuchungen leitete Pettenkofer ab, dass eine maximale Kohlendioxidkonzentration von 0,1 Vol. % bzw. 1000 ppm CO 2 nicht überschritten werden soll. Die in Deutschland gültige Norm für die Wohnungslüftung erlaubt eine maximale Konzentration von 0,15 Vol. % bzw. 1500 ppm CO 2.



Mit einem CO 2-Messgerät können Sie selbst überprüfen wie es um die Qualität der Luft in Ihren Wohnräumen steht. Nicht selten können in Schlafzimmern bei geschlossenen Fenstern Werte gemessen werden, die 5 Mal so hoch sind wie der Grenzwert nach Pettenkofer. Auch für Schulklassen sind solche Werte leider ganz typisch.



Bestellen Sie hier noch heute Ihren eigenen CO 2-Sensor:

Bestellformular_CO2-Sensor_06052009 herunterladen

Über konventionelle Fensterlüftung kann der CO 2-Gehalt nie auf einem konstanten und gesundheitlich unbedenklichen Wert gehalten werden, es entstehen schon nach kurzer Zeit CO 2-Konzentrationsspitzen und es müssen erneut die Fenster geöffnet werden. Zudem ist die Fensterlüftung eine „Zufallslüftung“, je nach Windströmung gelangt entweder sehr viel oder gar keine frische Luft in die Wohnräume, im Winter aber auf jeden Fall unangenehme Kälte! Hier hilft nur eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung die kontinuierlich 24 Stunden pro Tag die erforderliche Frischluftmenge in die Wohnräume führt!





Bild: Messbedingungen Wohnzimmer 20m², 3 Personen, keine Raucher



Viele Grüße,
Ihre Astrid Rührig

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22. August 2009

Sonnenzeit = Saniererzeit?

Liebe Blogger,

anstatt es sich beim entspannten Sonnenbaden gut gehen zu lassen, nutzen viele die schöne Jahreszeit um in schweißtreibender Arbeit ihre Bestandsbauten zu sanieren. Der Sommer eignet sich für die Sanierungsmaßnahmen ganz besonders, da er relativ beständig, meist trocken und einer warmen Witterung ausgesetzt ist. Gerade wenn es an das Dach des Hauses, einer neuen Dämmung, neuen Fenstern oder auch einer Heizanlage geht, ist dies eine optimale Voraussetzung.

Richtig saniert kann der Besitzer sehr viel Geld durch sinkende Nebenkosten einsparen. Der Schlüssel des Erfolges liegt in der Gebäudehülle, dies beinhaltet nicht nur die Fassaden, sondern auch Fenster, Türen etc. So reduziert sich der Heizbedarf praktisch von alleine und die neue Heizanlage kann sogar kleiner ausfallen.

Ein resultierendes Problem, welches entstehen kann wenn alle Fugen dicht sind, sind leider Schimmelbefall, Feuchteschäden, Schadstoffanreicherungen in der Raumluft. Heutzutage hat fast jeder 4. Haushalt mit diesem unliebsamen Problem Schimmel zu kämpfen. Die zumeist in Ecken oder hinter Schränken etc. abgesetzte Fäulnis ist nicht nur unschön anzusehen, sondern bringt auch erhebliche gesundheitliche Probleme mit sich, welche man auf keinen Fall missachten sollte.

Der erforderliche Mindestluftwechsel, um dem o.g. Problem präventiv vorzubeugen, lässt sich nur durch Fensterlüftung meist gar nicht realisieren. Abhilfe schafft hier eine Lüftungsanlage, welche die verbrauchte Luft abführt und neue, frische Luft in die Räumlichkeiten bringt.

Die DIN 1946-6 verlangt jetzt in ihrer Neufassung von Mai 2009 die Erstellung eines Lüftungskonzeptes für Neubauten und Renovierungen. Für letztere ist ein Lüftungskonzept notwendig, wenn im Ein- und Mehrfamilienhaus mehr als 1/3 der vorhandenen Fenster ausgetauscht bzw. im Einfamilienhaus mehr als 1/3 der Dachfläche neu abgedichtet werden.

Ist das System der kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet, sparen Sie sogar doppelt!

Viele Grüße
Maren Brandt

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12. August 2009

Neue Mitbewohner

Liebe Blogger,

Sie haben sich endlich für Ihr langersehntes Eigenheim mit einer kontrollierten Wohnraumlüftungsanlage entschieden und haben nun Angst, dass durch die Außenöffnung ständig Staub in Ihrem Zuhause herrscht?

Keine Angst, denn durch die speziellen Filter in der Komfortlüftungsanlage werden selbst kleinste Partikel, wie Staub, Pollen etc., direkt aus der Luft herausgefiltert. Es gibt sogar spezielle Allergiefilter, welche noch mehr Präventition bieten. So kann es zu keiner Verunreinigung der Luft kommen.

Bei geöffnetem Fenster kann theoretisch sogar mehr Staub durch die Fenster gelangen. Natürlich fällt Staub, der auch sonst in der Wohnung ensteht, weiterhin an - eine Lüftungsanlage ist kein Garant dafür, dass Sie ab sofort staubfrei leben können.

Viele Grüße
Maren Brandt




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11. August 2009

Haben Sie Zugerscheinungen?

Liebe Blogger,

es hält sich immer noch der Mythos, dass eine kontrollierte Wohnraumlüftung zwangsläufig und automatisch zu Zugerscheinungen führt. Aber wir können Sie beruhigen - dem ist nicht so!

Denn wenn die Luftwechselrate richtig eingestellt ist (ca. 0,4-facher Wechsel pro Stunde) und die Ventile richtig einjustiert sind, dann sollte es zu keinen Zugerscheinungen im ganzen Haus kommen. Der Luftstrom selber sollte nur leicht am Ventil bzw. den Auslässen spürbar sein.

Und mal ehrlich, wer hat schon Zeit, alle 1-2 Stunden für 10 Minuten das Fenster zu öffnen; dies regelt die kontrollierte Wohnraumlüftung nämlich von alleine und macht das Fenster öffnen - wo es dann wirklich mal ziehen könnte - überflüssig.

Haben Sie eine andere Erfahrung gemacht? Dann bloggen Sie mit uns.

Viele Grüße
Maren Brandt

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24. Juli 2009

Fertighaus mit befresh Lüftungsanlage

Liebe Blogger,

der Massivhaushersteller Heinz von Heiden GmbH (www.heinzvonheiden.de) bietet ein neues Energiesparhaus nach KfW 60 Standard an. Der neue Haustyp Ecostar 4 wird standardmäßig mit einer Pluggit befresh Lüftungsanlage ausgestattet sein.   Dies ergänzt die gute Dämmung des Hauses optimal, so dass die berechnete Heizlast bei 3,6 KW liegt. Ein hervorragendes Ergebnis für ein Haus mit 165 qm.

Ein ausreichender Luftwechsel ist in modernen, gut gedämmten Neubauten nicht mehr allein über die Fenster möglich. Mit befresh bietet die Pluggit GmbH Bauherren eine komfortable Lösung, welche nun im Ecostar 4 Haus ihren Einsatz findet: Die unsichtbar im Fußbodenaufbau integrierte Lüftungsanlage verteilt vorgewärmte Frischluft im ganzen Haus und führt verbrauchte Luft, Feuchtigkeit und unangenehme Gerüche kontinuierlich ab – die Fenster bleiben geschlossen. Dies hilft Heizenergie einzusparen, sorgt für eine positive Bewertung im Energiepass und schützt zuverlässig vor Schimmelbildung. Zusätzlich werden Pollen und Schadstoffe aus der Zuluft gefiltert. Die befresh Lüftungsanlage ist mit dem Passivhauszertifikat und der DIBt Zulassung ausgezeichnet.




So haben Sie immer frische Luft!



Viele Grüße und ein schönes Wochenende,





Maren Brandt







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30. Juni 2009

Nichts als heißer Sand?

...das mag man vielleicht vermuten, wenn man an den Nahen Osten denkt. Aber nein, es entsteht gerade eine höchst wirtschaftliche und zukunftsorientierte CO²-Ökostadt inmitten der Wüste. Kein Abfall, kein Kohlendioxid-Ausstoß, vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien und nur Elektroautos? Klingt ja alles ganz fortschrittlich – aber ist die Zukunft wirklich schon so nah?

30 Kilometer östlich der arabischen Stadt Abu Dhabi, mit einer Gesamtfläche von rund 6 km², entsteht gerade solch eine neuartige Generation des Wohnens! Masdar City – dieser Name klingt nicht nur wunderbar orientalisch sondern wird auch die erste Ökostadt der Welt. Die „CO²-neutrale Wissenschaftsstadt“ soll vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt werden und bereits in 2016 bezugsbereit sein (Baubeginn war im Februar 2008). Eine grüne Polis inmitten der Wüste also.

Der Energieaufwand pro Kopf soll sich in Masdar City nur noch auf 25 % - verglichen mit dem heutigen Verbrauch – belaufen. Die gesamte Stadt lebt ferner nach einer strengen Nachhaltigkeitsrichtlinie, so dass diese beinahe CO²-emissionslos und durch konsequentes Recycling auch nahezu abfallfrei sein wird. Des Weiteren wird die Wasserversorgung mit speziell solarangetriebenen Entsalzungsanlagen getätigt. Aber das war noch nicht alles – es sollen auch Firmen in Masdar ansässig und eine Universität in der grünen Stadt errichtet werden. Natürlich werden auch einige der Studenten der Masdar Institute of Science and Technology die Stadt als ihr Zuhause bezeichnen können und sind so praktisch im Rahmen ihres Studiums gleich mit in das Projekt eingebunden.

Doch werden sich die rund 50.000 Einwohner von Masdar City vielleicht etwas umgewöhnen müssen. Zur Vermeidung von CO² müssen die Anwohner ihre Autos natürlich vor den Stadtmauern parken – aber es gibt in der Planstadt ein sehr ausgereiftes Verkehrsnetz. Die Projektleiter möchten hiermit einen Beweis darbieten, dass der Einsatz sauberer Energien und das Leben inmitten einer Öko-Welt nicht gleichzusetzen ist mit einer Reduktion des Lebensstandards.

Die Initiative zu der ersten Öko-Stadt kam übrigens von der Abu Dhabi Future Energy Company (ADFEC) und Scheich Muhammad ibn Zayid Al Nahyan. Englischsprachige Homepage zum Projekt www.masdarue.com

Was meinen Sie, liebe Blogger? Wäre die Errichtung solch einer Stadt auch in Deutschland wünschenswert - oder überhaupt machbar? Und könnten Sie sich vorstellen in Masdar City zu leben?

Viele Grüße,
Maren Brandt

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15. Juni 2009

Wasserdampf contra Lüftung

Wasserdampf – der wahre Feind in unseren Wohnräumen? Unglaublich, aber wahr: in einem 4-Personen-Haushalt entsteht täglich 8 bis 15 kg Wasserdampf! Bei schlafenden Personen macht Wasserdampf pro Stunde 40-50 g aus. Da überlegen Sie doch einmal, was alleine ein Duschbad verursacht: 1.700 g/Bad.

Wasserdampf ist natürlich alles andere als gefährlich, dennoch kann dieser in der Raumluft bei unzureichender Lüftung ein Gesundheitsrisiko darstellen. Zu feuchte Luft kann sich an kühleren Außenwänden niederschlagen und zu feuchten Stellen führen. Dieses bildet einen optimalen Nährboden für Schimmelpilze, welche bei einigen Menschen sogar Allergien und Infektionen hervorrufen können.

Andersherum kann zu trockene Luft aber die Schleimhäute austrocknen – eine wahre Wonne für Bakterien und Viren um sich auszubreiten.

Tipp: Eine kontrollierte Wohnraumlüftung beugt diesen Gefahren permanent vor!

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11. Juni 2009

Energiesparhaus nach neustem Standard

Liebe Blogger,



eine attraktive, ökologische Wohnanlage mit 15 Eigentumswohnungen entstand in der schwäbischen Alb. Besonders prägnant ist nicht nur die einzigartige Topographie des Baugrundstücks mit der Terassenförmigen Bauweise und die schöne Aussicht, sondern im Besonderen die energieeffiziente Bauweise.



Die Außenwände des Komplexes bestehen aus Porenbeton mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,08 W/mK. Wohnungstrennwände und die tragenden Innenwände sind aus Kalksandstein. Des Weiteren bestehen die Fensterfronten aus einer Dreifachverglasung, das Dach wurde mit einer Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung ausgestattet und eine moderne Pellet-Heizanlage integriert. Und der besondere Clou: in jeder Wohnung wurde eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut.



So lässt es sich doch leben!




Einen schönen Feiertag an alle "Begünstigten" wünscht Maren Brandt

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10. Juni 2009

4 Lüftungsstufen

1. Lüftungsstufe

Minimalanforderung. Lüftung zur Vermeidung von Schimmel und Feuchteschäden.

2. Mindestlüftung

Soll die Mindestanforderungen an die Raumluftqualität erfüllen

3. Grundlüftung

Notwendige Lüftung zur Gewährleistung des Bautenschutzes sowie der Beachtung von hygienischen und gesundheitlichen Erfordernissen.

4. Intensivlüftung

Zeitweilig notwendige Lüftung zum Abbau von Lastspitzen.

... oder eben doch auf kontrollierte Wohnraumlüftung zurück greifen und die Vorteile von immer frischer Luft genießen!

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