Luft, die den Raum verlässt.
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Einrichtung zur Übertragung von thermischer Energie vom Erdreich auf einen leitungsgebundenen Luftmassestrom.
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Passivhaus - kontrollierte Wohnraumlüftung

Das Passivhaus wird wie im vorherigen Teil unserer Serie beschrieben extrem gut gedämmt und luftdicht gebaut. Für eine Raumluft und den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Mindestluftwechsel ist bei Passivhäusern eine kontrollierte Wohnraumlüftung vorgesehen. Und selbst bei Häusern in “normaler Bauweise“ wäre dies empfehlenswert, da es den wenigsten Menschen möglich ist alle zwei Stunden gegenüberliegende Fenster komplett zu öffnen (tagsüber und nachts) um den Mindestluftwechsel zu erzielen.

Wie funktioniert die KWL (kontrollierte Wohnraumlüftung)? Im Grunde ganz einfach: Die frische Außenluft wird vom Frischluftgerät angesaugt, entweder direkt oder über einen Erdwärmetauscher. Nach Filterung und Erwärmung wird die Luft den Wohn-, Arbeits- und Schlafräumen zugeführt. Anschließend strömt die Luft zu Flur, Diele und zu den Ablufträumen Küche, Bad und WC. Die feuchte und verbrauchte Luft wird zuverlässig z.B. über die Außenwand aus dem Haus geführt. Durch eine Einzelanbindung für jeden Raum wird die Schallübertragung zwischen den Räumen verhindert.

Was sind die zusätzlichen Vorteile einer KWL: Sie sparen Energie und schonen die Umwelt, Sie sparen  ca. 50% Heizkosten, reduzieren den Co 2-Ausstoß des Hauses und zudem können Sie staatlich gefördert werden (dazu mehr im nächsten Teil der Serie) und ein gutes Raumklima bedeutet natürlich auch eine höhere Lebensqualität.

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich auf unserer Homepage Detailinformationen bezüglich der Pluggit  Lüftungssysteme ansehen.

Katja Krohn

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