16. Juli 2012

Hier wird Geld verschenkt – Fördermittel für Neubau und Sanierung individuell abfragen

Wer neu baut oder saniert, sollte sich bereits im Vorfeld über Fördermöglichkeiten informieren, die für die geplanten Maßnahmen abrufbar sind. Denn hier wird quasi Geld verschenkt.

Aber woher bekommt man eine solche Auskunft? Denn aufgrund der Vielzahl an bundesweiten, aber auch regional total unterschiedlichen Förderprogrammen, verliert man doch leicht den Überblick.

Wir zeigen Euch jetzt, wo Geld verschenkt wird. Denn seit kurzem könnt Ihr Euch direkt auf der Pluggit-Website über Fördermöglichkeiten im Rahmen von Neubau und Sanierung informieren - ganz individuell auf Euer Bauvorhaben und Eure Region abgestimmt.

Einfach ein paar Rahmendaten wie Postleitzahl, Gebäudetyp, Energieversorger usw. eingeben, und schon erhaltet Ihr eine Auflistung passender Förderprogramme, die Ihr als Gesamt-PDF downloaden oder auch einzeln ausdrucken könnt - inklusive Beschreibung und Ansprechpartner.

Na, das ist doch was, oder?

Hier geht's zur Fördermittelsuche.


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25. Juni 2012

Pluggit Webinare sind ein voller Erfolg – schnell für heutigen Montag sowie Mittwoch anmelden

Pluggit setzt Zeichen – auch im Netz. Denn nach einer gelungenen Online-Premiere und weiteren Folgeterminen lässt sich bereits jetzt sagen, dass die kostenlosen Webinare regen Zuspruch erfahren und ein voller Erfolg sind. Wir freuen uns darüber!

Unser Online-Kursangebot bietet Fachbetrieben, Planern, Ingenieuren und Architekten die Möglichkeit, effektiv und direkt ihre Kompetenz in Sachen Wohnraumlüftung auszubauen.

Mit dem neuen Webinar-Angebot wollen wir auch die Marktpartner erreichen, denen es bisher aus Zeitgründen nicht möglich war, an einer Weiterbildungsmaßnahme der Pluggit Academy teilzunehmen. Denn Webinare haben den Vorteil, dass der Nutzer nur einen Computer mit Internetzugang braucht. Er kann sich von überall her einloggen, das Seminar verfolgen und online Fragen stellen, ohne dabei seinen Arbeitsplatz zu verlassen. Webinare trumpfen also neben der direkten Informationsübermittlung mit enormer Zeit-, Kosten- und Ressourcenersparnis auf.

Schnell Termine für die nächsten Pluggit Webinare vormerken und anmelden:

Montag, 25. Juni 2012, 17 Uhr & Mittwoch, 27. Juni 2012, 16 Uhr.

Den Webinar-Teilnehmern wird in 60 Minuten ein Überblick zum Thema „Einführung in die Wohnraumlüftung – Lüftungstechnik ein Muss in Wohngebäuden“ vermittelt. Anschließend besteht 30 Minuten lang die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder gemeinsam zu diskutieren. Das geschieht über eine einfache Chat-Funktion.

Mehr Infos zur Registrierung & Anmeldung findet Ihr auf unserer Webseite.


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22. Mai 2012

Neu bei Pluggit: Webinare zum Thema Wohnraumlüftung

Ab sofort bieten wir unseren Fachpartnern eine einfache und effektive Möglichkeit, aktiv neue Chancen im Markt zu erschließen. Die geschieht mit Hilfe der unabhängigen, web-basierten Plattform XClima Europe, die ein Treffpunkt für den Austausch von aktuellem Know-how zu den Themen Energie, erneuerbare Energie und Energieeinsparung in Gebäuden ist.

Erleben Sie live Pluggit Webinare - der einfachste und effektivste Weg, um sich in unserer schnelllebigen Zeit auf den aktuellsten Stand zum Thema Wohnraumlüftung für Neubau und Sanierung zu bringen.

Das erste Webinar startet am 23. Mai 2012 um 16.30 Uhr. Weitere Termine sowie Hinweise zur Anmeldung und Registrierung findet Ihr auf der Webseite von Pluggit.


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23. April 2012

Tipp für unsere Fachpartner – das Pluggit Extranet

Im Zuge unserer Homepagegestaltung haben wir auch das Angebot im Pluggit Extranet optimiert.

Nach einmaliger Registrierung und Anmeldung stehen dort für unsere Fachpartner, wie Großhändler, Architekten/Planer oder Fachbetriebe, 24 Stunden am Tag Planungshilfen, Preisliste, das Technische Handbuch, Zulassungen und vieles mehr bereit.

Ganz schön praktisch!

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11. April 2012

Oft unterschätzt – die Wohnraumlüftung

Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung – braucht man das überhaupt? Wo liegen die Vorteile, und auf was muss man achten?

Wir haben für Euch Fragen und Antworten rund um dieses Thema zusammengetragen. Alles dazu findet Ihr auf unserer Homepage.

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27. März 2012

Infos einfach & schnell als Download – der neuen Website sei Dank!

Und, habt Ihr schon mal einen Blick auf unsere neue Homepage geworfen? Habt Ihr Anregungen oder Tipps für uns? Was gefällt Euch besonders, und was vielleicht nicht so?

Also wir freuen uns auf jeden Fall über unseren übersichtlichen Downloadbereich – denn hier findet Ihr all unsere Broschüren und Anleitungen, von allgemein bis fachspezifisch – und das ohne langes Suchen!

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20. März 2012

Pluggit mit neuer Internetpräsenz

Es ist soweit – heute sind wir mit unserer neuen Webseite online gegangen!

Der Pluggit Internetauftritt präsentiert sich ab sofort in neuem, frischem Design, mit vielen innovativen Funktionen und vor allem einer einfachen Handhabung.

Einfach mal vorbeischauen unter www.pluggit.com.

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09. März 2012

Pluggit sucht Verstärkung!

Wir suchen ab sofort einen PLANER/ eine PLANERIN im Raum Hannover.

Mehr Infos hierzu auf unserer Website: Stellenangebot Planer

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10. Februar 2012

Aktuelle Umfrage: Neun von zehn deutschen Immobilienkäufern legen Wert auf gute Energiebilanz

Die Kaufentscheidung von Immobilieninteressenten wird zunehmend vom energetischen Zustand einer Immobilie beeinflusst. Das ergab eine Umfrage im Rahmen des aktuellen Immobilienbarometers von Interhyp und Immobilienscout24. Zwar nimmt der Energieausweis an sich bei der Einschätzung des Objekts noch keine tragende Rolle ein, die energetischen Eigenschaften einer Immobilie werden jedoch immer bedeutender für eine Kaufentscheidung.

Ganze 61 Prozent der befragten Käufer achten auf ein vernünftiges Verhältnis zwischen energetischen Eigenschaften und Preis von Haus oder Wohnung. Nur einem Zehntel ist der energetische Zustand weniger wichtig und lediglich 3 Prozent ist er gänzlich egal.

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27. Januar 2012

Pluggit auf der Klimahouse

Anbei ein paar Impressionen unseres Messestands auf der Klimahouse in Bozen.

Wie Ihr sehen könnt, haben wir die Schnappschüsse noch während des Aufbaus gemacht.



Die Messe läuft!

Aber darf der obligatorische Blick „von oben“, während des laufenden Messegeschehens, nicht fehlen.

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22. Dezember 2011

Finaler Bericht zum Thema „Wohnungslüftung ist selbstverständlicher Bestandteil eines zeitgemäßen Sanierungskonzeptes“



Nachrüstung einer Anlage am Beispiel des Lüftungssystems refresh von Pluggit: Anschluss, fertig, Frischluft!  



Das Lüftungssystem refresh ist innerhalb von einem Tag komplett installiert und betriebsbereit. Durch geringste Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz, ohne Deckenabhängungen, mit nur wenigen kleinen Mauerdurchbrüchen und einer einzigen Kernbohrung durch die Außenwand ist der Einbau auch in bewohntem Zustand der Wohnung möglich.



Herzstück der Anlage ist das Lüftungsgerät Avent R100, es hat eine maximale Luftleistung von 100 m³/h (bei 100 Pa). Damit können, je nach Raumhöhe und Wohnungsgeometrie, Wohnungen bis zu einer Fläche von ca. 75 m² belüftet werden. In größeren Wohnungen können alternativ auch Lüftungsgeräte der Serie Avent P eingesetzt werden. Das Lüftungsgerät wird z.B. in der Küche über den Hängeschränken platziert und mittels IsoPlugg Compact, dem dampfdichten Dämmrohr außen- und fortluftseitig angeschlossen. Alternativ kann das Gerät auch gedreht werden sodass der Außen- und Fortluftanschluss links erfolgen kann. Bei beengten Platzverhältnissen steht als weitere Alternative ein Gerät für den senkrechten Einbau zur Verfügung (Typ Avent R100U).







Für die Außenluftansaugung und den Fortluftauslass muss nur ein Durchbruch in der Außenwand erstellt werden. Hier wird eine wärmegedämmte und dampfdichte Teleskop-

Wanddurchführung (Durchmesser 25 cm) eingeschoben und ein Kombi-Außenwandgitter aus Edelstahl angeschlossen.

Bildbeispiel: Außenwandgitter im Strömungslabor (Zuluft wird oben angesaugt, Abluft nach unten ausgeblasen)

 

Zur Verteilung der Zu- und Abluft werden im Flur an der Decke ringförmig Flachkanäle befestigt und mit Systemabdeckungen verkleidet, ein Abhängen der Decke ist nicht erforderlich. Zudem können weitere Leitungen (Netzwerk, Telefon usw.) in das Verkleidungssystem integriert und versteckt werden.



Die PluggFlex-Luftkanäle werden schon seit 15 Jahren erfolgreich im Neubau eingesetzt, mit den gewohnten Vorteilen höchster Flexibilität, Reinigungsmöglichkeit und Luftdichtheit erobern sie jetzt auch den Gebäudebestand. Ausgehend vom Zuluftverteilerring wird vorgewärmte Luft über kleine Durchbrüche (2 Bohrungen á 60 mm Durchmesser) in die Aufenthaltsräume verteilt bzw. wird die Abluft aus Küche/Bad/WC in einem zweiten Ring gesammelt. Abgelegene Räume können gegebenenfalls über Stichleitungen angeschlossen werden.



 



 

Für die Zulufteinbringung wurde ein spezieller Auslass konstruiert der den so genannten Coanda-Effekt bestmöglich ausnutzt. Die Luft strömt zuerst an der Decke entlang um sich dann langsam und gleichmäßig im ganzen Raum zu verteilen, ohne dabei einen störenden Luftzug zu erzeugen.



 

Bildbeispiele: Unauffällige Integration von Lüftungskanälen und Ablufteinlass





Weitere Besonderheiten des Systems sind z.B.:

  • Gesicherte Luftfilterung und Filterkontrolle durch das Lüftungsgerät
  • Wärmerückgewinnung > 85 % zur Reduzierung des Gesamtheizwärmebedarfs
  • Intelligentes Luftverteilsystem zur Vermeidung von Schallübertragungen
  • Individuelle Einstellmöglichkeit des Volumenstroms für jeden Raum
  • Formschöne Designauslässe für Zu- und Abluft 
  • Reinigbarkeit des kompletten Systems durch integrierte Reinigungsöffnungen und das zertifizierte und bewährte Reingungskonzept „CleanSafe“

 

Planung der Anlage - Von Experten für Experten




Nach dem Ausfüllen einer Planungs-Checkliste erstellt die Pluggit GmbH anhand des Wohnungsgrundrisses innerhalb weniger Tage eine Kalkulation der Anlage. Bei Auftragserteilung erstellen die Experten der Pluggit GmbH einen detaillierten, individuellen Planungsvorschlag mit Stückliste. Diese Dienstleistungen sind, inklusive einer Überarbeitung, kostenfrei und unverbindlich.



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20. Dezember 2011

Wohnungslüftung ist selbstverständlicher Bestandteil eines zeitgemäßen Sanierungskonzeptes...

...wie versprochen folgt nun die Fortsetzung.

So wird ein Lüftungskonzept erstellt

Beim Lüftungskonzept wird zuerst festgestellt, ob z.B. aufgrund von innen liegenden Bädern oder Toiletten, ein Außenluftvolumenstrom zur Belüftung dieser Räume und damit eine lüftungstechnische Maßnahme (LTM) erforderlich ist. Danach erfolgt eine Abfrage der Notwendigkeit von LTM aufgrund der Gegebenheiten des Gebäudes, wie Gebäudetyp, Lage, Dichtheit, Wärmedämmstandard usw. , dies erfolgt in drei Schritten:

1.Schritt: Berechnung des erforderlichen Luftvolumenstroms zum Feuchteschutz q v,ges,NE,FL, unter Berücksichtigung des Wärmeschutzstandards des Gebäudes

q v,ges,NE,FL = f WS * (-0,001 * A NE² + 1,15 * A NE +20)

mit
f WS … Faktor zur Berücksichtigung des Wärmeschutzes des Gebäudes
0,3 für „Wärmeschutz hoch“ (Gebäude mit einer Wärmedämmung mindestens nach WSchV 95)
0,4 für „Wärmeschutz gering“ (alle anderen Gebäude)
A NE … Fläche der Nutzungseinheit in m²

2. Schritt: Berechnung des der Außenluftvolumenstromes über die Gebäudehülle ohne Nutzerunterstützung (Infiltration) q v,Inf, wirk, unter Berücksichtigung der Höhe, Lage (windschwach/windstark) des Gebäudes

q v,Inf, wirk = f wirk, Komp * A NE * H R * n 50 * (f wirk, Lage * p/50) n

mit
f wirk, Komp… 0,5 (Vorgabe lt. Norm)
A NE … Fläche der Nutzungseinheit in m²
H R … 2,5 m (Vorgabe lt. Norm)
f wirk, Lage … 1,0 (Vorgabe lt. Norm)
p … Auslegungs-Differenzdruck
für eingeschossige Nutzungseinheiten: für windschwache Gebiete = 2 Pa und für windstarke Gebiete = 4 Pa
für mehrgeschossige Nutzungseinheiten: für windschwache Gebiete = 5 Pa und für windstarke Gebiete = 7 Pa
n… Druckexponent = 2/3 (Vorgabe lt. Norm oder Messwert)

3. Schritt: Vergleich der beiden Werte
Immer dann, wenn der Luftvolumenstrom durch Infiltration q v,Inf, wirk geringer ist als der Luftvolumenstrom zum Feuchteschutz q v,ges,NE,FL müssen zwingend LTM eingesetzt werden. Das kann z.B. eine Abluftanlage in Kombination mit Außenwandluftdurchlässen sein oder aber - energetisch effizient - über Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung erfolgen.

Im zweiten Teil des Lüftungskonzeptes wird dann ermittelt, welche Lüftungssysteme jeweils geeignet sind, die lüftungstechnischen Aufgaben zu erfüllen. Die Pluggit GmbH bietet ihren Kunden ein Planungstool an, mit dem für Neubauten und in der Sanierung auf einfache Art und Weise die Notwendigkeit von lüftungstechnischen Maßnahmen berechnet werden kann. Zu finden ist das Pluggit-Planungstool auf der Homepage. 

Auch auf den Internetseiten des Bundesverbandes für Wohnungslüftung e.V. steht kostenfrei ein Planungstool für das Lüftungskonzept zum Download, siehe http://www.wohnungslueftung-ev.de.

 

 

 

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15. Dezember 2011

Wohnungslüftung als selbstverständlicher Bestandteil eines zeitgemäßen Sanierungskonzeptes

Sanierung - Ganz oder gar nicht!

Wegen der heute vorgeschriebenen energiesparenden Bauweise, werden Gebäudehüllen bei der Sanierung praktisch komplett luftdicht gemacht. Dadurch reduzieren sich Energieverluste auf ein Minimum, es entsteht jedoch gleichzeitig ein neues Problem: Die Gebäude werden so dicht, dass bei üblichem Lüftungsverhalten nicht genügend frische Luft nachströmt. Die Folgen können Feuchteschäden, Schimmel- und Milbenbefall und Schadstoffanreicherungen in der Raumluft sein.

 

Nach der Sanierung - Luftdicht abgeschlossene Gebäude

 

 

Mit Ausgabedatum Mai 2009 wurde nach mehrjähriger Überarbeitung die aktualisierte Lüftungsnorm DIN 1946-6 veröffentlicht. Damit ist sie für alle am Bau Beteiligten verbindlich. Sobald bei der Sanierung von Gebäuden mehr als 1/3 der vorhandenen Fenster ausgetauscht werden, muss jetzt ein so genanntes Lüftungskonzept erstellt werden. Mit anderen Worten, der Architekt, Planer oder Fachhandwerker muss einen rechnerischen Nachweis darüber führen, wie nach dem Einbau luftdichter Fenster weiterhin eine nutzerunabhängige Lüftung zum Feuchteschutz sichergestellt wird.

Dazu ein kleines Zahlenspiel:

Die Dichtheit eines Fensters wird durch den Fugendurchlasskoeffizient (a-Wert) beschrieben. Je kleiner der Wert, umso dichter schließt das Fenster. Genauer gesagt gibt der a-Wert an, wie viel Kubikmeter Luft in einer Stunde durch eine 1 Meter lange Fuge bei einer definierten Druckdifferenz (Prüfdruck) strömen. Der genormte Prüfdruck von 10 Pa entspricht dabei einem leichten Luftzug.

Wie Untersuchungen im Rahmen von Forschungsvorhaben ergaben, betrugen die a-Werte früher für z.B.  Kastenfenster bis zu 5,0 m³/h*m. Bei einem Fenster mit etwa 1,20 m Breite und 1,40 m Höhe entspricht dies einem natürlichen Luftdurchgang von 26 m³/h.

Moderne Fensterkonstruktionen weisen a-Werte von nur noch 0,05 m³/h*m auf. Das heißt, durch so ein Fenster gleicher Größe strömen auf natürliche Weise nur noch 0,26 m³/h Luft. Oder anders ausgedrückt: Neue Fenster sind bis um den Faktor 50 dichter als alte Fenster im Bestand!

Die Konsequenzen

Das Lüftungsverhalten der Bewohner müsste sich nach der Sanierung schlagartig und massiv ändern, anderenfalls kann die in der Wohnung entstehende Feuchte nicht mehr abtransportiert werden. Wo kein Kläger, da kein Richter! Aber sobald ein Feuchteschaden auftritt, werden die Fachleute die an der Sanierung des Gebäudes beteiligt waren in die Verantwortung genommen. Wer bei einer Sanierung keine  Überlegungen zur Sicherstellung des Mindestluftwechsels anstellt bzw. kein Lüftungskonzept erstellt, der wird im Schadensfall den Kürzeren ziehen. Wohnungslüftung ist heute selbstverständlicher Bestandteil eines zeitgemäßen Sanierungskonzeptes.

Feuchteschäden und Schimmelpilze

Wie groß die Schimmelgefahr in Deutschland ist, zeigte eine Erhebung der Arbeitsgruppe Raumklimatologie der Uni-Klinik Jena bereits im Jahr 2003. In der repräsentativen Untersuchung in bundesweit 5.530 Wohnungen wurden in 21,9 % aller untersuchten Wohnungen sichtbare Feuchtigkeitsschäden (Feuchtefleck, Stockfleck, Schimmel) gefunden. Die Ursachen für die Schäden sind vielfältig z.B. aufsteigende Erdfeuchte, Regenwasser, Rohrschäden usw. Die Studie weist aber auch im Einzelnen nach, dass bei unzureichender Lüftung die Feuchteschäden signifikant steigen.

Die Anzahl der Arten von Schimmelpilz wird auf etwa 250.000 geschätzt, zirka 100.000 davon sind bisher erfasst. Etliche können unter entsprechenden Umständen Gifte, so

genannte Mykotoxine, herstellen, die je nach Menge ein Gesundheitsrisiko darstellen. Unter den Mykotoxinen gibt es die Aflatoxine, die zu den giftigsten Stoffen zählen, die in der Natur vorkommen. Generell kann man sagen, dass Feuchteschäden aller Art das Risiko, an Asthma zu erkranken, um 50% erhöhen.

 

....Daten und Fakten zur Erstellung eines Lüftungskonzepts folgen demnächst!

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