13. Juli 2011

Warum eine Wohnraumlüftung? ....... Argument 5

Pluggit Wohnraumlüftungssysteme sorgen selbständig für einen regelmäßigen Austausch der Luft. Fenster können geschlossen bleiben.

So werden auf effiziente Weise nicht nur Heizkosten minimiert, es dringt auch weniger Lärm, z. B. durch Flug-, Bahn- oder Autoverkehr, ins Hausinnere. Ein weiterer positiver Effekt ist der Schutz vor Einbrechern – sie können sich nicht durch offene  oder gekippte Fenster leichten Zutritt verschaffen.

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11. Juli 2011

Warum eine Wohnraumlüftung? .............. Argument 4

In 4-Personen-Haushalten fallen täglich bis zu 15 Liter Wasser in der Raumluft an. Durch  Kochen, Baden, Pflanzen und vor allem durch Atmung entsteht Feuchtigkeit, die heutzutage 

wegen der immer dichteren Bauweise nicht aus den Zimmern entweichen kann.

Eine Pluggit Wohnraumlüftung sichert den ständigen Abtransport feuchter Luft und beugt daher wirksam und dauerhaft der Entstehung von Schimmel vor.

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07. Juni 2011

"Reise in die Welt der Wohnraumlüftung"

Hier seht Ihr unseren neu gestalteten Academy-Bereich an unserem Firmensitz in München...

natürlich mit kompletten, funktionsfähigen Pluggit-Lüftungssystemen:

  • befresh für den Neubau
  • refresh für die Sanierung und
  • PluggMar – die Kombination aus frischer Luft & sanfter Wärme

 

 

 

Unser Seminarprogramm findet Ihr unter

http://www.pluggit.com/de/unternehmen/academy/intensivseminare-der-wohnraumlueftung-mit-waermerueckgewinnung-fuer-neubau-und-sanierung.html

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03. Juni 2011

Passivhaustagung in Innsbruck gut besucht

Letztes Wochenende öffnete die Passivhaustagung, der weltweit größte Kongress rund um das Thema „energieeffizientes Bauen“, ihre Pforten. Über 1.200 Teilnehmer nutzten in Innsbruck die Möglichkeit, sich bei einer Vielzahl an Ausstellern zu informieren und Vorträge zu besuchen.

Natürlich waren auch wir, die Pluggits, mit einem großen Mannschaftsaufgebot vor Ort. Neben einem Vortrag zu unseren Wohnraumlüftungssystemen konnten wir viele Interessenten informieren - Erfahrungsaustausch und Networking standen im Mittelpunkt.

Unser Fazit: Rundum ein erfolgreicher Event!

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28. April 2010

Energy Globe Award

Deadline ist schon der 15. Juni 2010 - sollte sich also sputen der, der den Energy Globe Award bekommen möchte. Es werden innovative Projekte mit Fokus auf Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Ressourcenschonung gesucht.

Firmen, Institutionen, Universitäten, Schulen und Privatpersonen können ihre Ideen kostenlos in den Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend einreichen. Den Siegern winkt pro Kategorie ein Preisgeld von 10.000 Euro - und ein Pokal.

Jedes Jahr werden aus über 100 Ländern rund 800 Projekte aus den Kategorien: Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend eingereicht. Der renommierte Umweltpreis gilt als wertvolles Gütesiegel.

Der ENERGY GLOBE Award hat folgende Struktur:

  • Regional: z. B. ENERGY GLOBE Award Oberösterreich
  • National: in über 100 Ländern, z.B. ENERGY GLOBE Award Austria
  • International: World ENERGY GLOBE Award for Sustainability

Mehr unter: www.energyglobe.com

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31. März 2010

Grün, grüner - Green Heart

Liebe Blogger,

endlich bilden Naturverbundenheit und Handynutzung keinen störenden Kontrast mehr. Das neue Sony Ericsson Handy "Elm" macht es möglich. 


Das Handy wird umweltfreundlich aus Recycling-Kunststoff und ohne gefährliche Chemikalien hergestellt. Natürlich wurde die Leitlinie `gro green` auch bei Verpackung und Ausstattung umgesetzt: e-Bedienungsanleitung, minimale Verpackung und ein energiesparendes Ladegerät.

Weiterhin ist das Gehäuse so konzipiert, dass es beim joggen selbst im Aprilregen jede Runde problemlos mitmacht. Der ganz besondere Clou aber ist meiner Meinung der integrierte CO2-Zähler. Nach jeder Jogging-Runde wird berechnet wieviel CO2 Sie im Vergleich zum Auto eingespart haben - von den verbrannten Kalorien ganz zu schweigen.

Noch mehr über die Green Heart Kampagne und die weiteren grünen Handy-Angebote erhalten Sie unter http://www.sonyericsson.com/greenheart/home.php?cc=de&lc=de

Viele Grüße

Maren Brandt

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24. Oktober 2008

Wartungs und Reinigungshinweise für Lüftungsanlagen

Die regelmäßige Wartung von Lüftungsanlagen ist notwendig, um übermäßige Schmutzansammlungen oder Feuchtigkeit, welche das ganze System beeinträchtigt und hygienische Probleme verursachen kann, zu verhindern. Neben der Hygiene und dem sparsamen Energieverbrauch sind die Wartungsarbeiten darüberhinaus aus Gründen der Funktions- und Werterhaltung erforderlich.

 Detail Informationen und Hinweise zur Reinigung von Lüftungsanlagen können Sie sich hier als pdf Datei runterladen: Reinigung_Lüftungsanlage

Pluggit Technik

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16. September 2008

Serie Teil 7 - Die Verteilung der Luft (Einbau der Lüftungsleitungen)

Grundsätzlich sollen Lüftungsleitungen und -kanäle strömungstechnisch günstig geformt, abriebfest, korrosionsbeständig, leicht reinigbar und beständig gegen Hitze, Kälte und Dehnung sein. Diese Anforderungen erfüllen sowohl Rohrleitungen aus verzinktem Stahlblech (Wickelfalzrohr) oder Blechkanäle als auch Kunststoffkanäle.

1. Wickelfalzrohre



Diese runden Kanäle aus Blech sind die am längsten erhältlichen Rohrleitungen für Lüftungsanlagen. Es sind in der Regel alle Rohrführungen realisierbar, jedoch sind vielfältige Formstücke, Muffen, Übergänge, Abzweige, Verjüngungen usw. erforderlich. Befestigungsmaterialien wie schallgedämmte Schellen und der Einbau von Rohrschalldämpfern sind üblich.

Nachteil: In Zwischendecken reicht der Platz für Wickelfalzrohre oft nicht aus.

2. Blechkanäle



Blechkanäle als Rechteckkanäle haben ähnliche Eigenschaften wie die runden Wickelfalzrohre. Auch hier sind genormte Kanäle in verschiedensten Abmessungen verfügbar. Rechteckkanäle können z.B. günstiger und platzsparender in abgehängten Zwischendecken oder im Fußbodenaufbau verlegt werden. Bei Verlegung im Fußboden ist allerdings die Druckbelastung durch den Estrich zu berücksichtigen.

3. Flexible Kunststoffkanäle und -schläuche



Seit vielen Jahren haben sich speziell entwickelte flexible Kunststoffkanäle und -schläuche bewährt. Die Vorteile der Kunststoffkanäle gegenüber den Blechkanälen liegen in deren geringerem Gewicht und somit der leichteren Montage und der leichteren Verarbeitung. Auch hier sind wieder runde oder rechteckige Querschnitte verfügbar. Weitere Vorteile liegen in der hohen Flexibilität (geringe Biegeradien, wenige Formteile) bei gleichzeitig sehr hoher statischer Belastbarkeit (Kanäle sind teilweise begehbar) und dem geringen Platzbedarf. Kanäle mit innen gewellter Oberfläche haben zudem stark schalldämmende Eigenschaften, auf den bei Wickelfalzrohren üblichen Einbau von Rohrschalldämpfern kann verzichtet werden.

Um eine Vorstellung vom Aufbau einer Anlage zu bekommen, möchte ich die Luftführung am Beispiel einer Installation mit Kunststoffkanälen und -schläuchen näher beschreiben:

Meistens wird ein Zuluftverteiler in jedem Geschoss eingebaut, der durch einen Schlauch mit dem Lüftungsgerät verbunden ist. Für die Zuluftverteiler gibt es passende Unterputz-Einbauschränke (ähnlich wie bei Fußbodenheizungsverteilern), der Schlauch wird am besten im vertikalen Installationsschacht verlegt in dem auch die Heizungs- bzw. Wasser-und Abwasserleitungen liegen. Vom Verteiler ausgehend wird die frische Luft dann horizontal über Bodenkanäle zu den Zuluftauslässen geführt. Die flachen und sehr flexiblen Kanäle verschwinden später unsichtbar unter dem Estrich. Der große Vorteil dieses Systems ist, dass mithilfe einstellbarer Klappen im Verteiler die Luftmenge für jeden Raum einzeln einreguliert werden kann.



Die Abluft wird über eine Designblende durch einen Schlauch zum Abluftsammler gesaugt. Bei guten Systemen kann am Ablufteinlass ein Filter platziert und dadurch das angeschlossene Rohrleitungssystem vor Verunreinigungen geschützt werden. Idealerweise befinden sich auch im Abluftsammler so genannte Drosselklappen zur Einstellung der einzelnen Abluftmengen. Vom Abluftsammler wird die Luft in einer Hauptleitung (Schlauch) zum Lüftungsgerät geführt.



Generell gilt: Gute Systeme sind einfach reinigbar und verfügen über ein Reinigungszertifikat!

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Astrid Rührig







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27. August 2008

Serie Teil 6 - Filterung und Schalldämpfer

Heute möchte ich zwei Bereiche der Lüftungstechnik ansprechen, die unmittelbar mit dem Wohnkomfort zu tun haben: Es geht um die Luftfilterung und die Schalldämpfung von Geräuschen.



Wer eine Lüftungsanlage hat, wünscht sich sauber gefilterte Frischluft, idealerweise auch ohne Pollen und andere Allergene. Außerdem soll die Lüftungsanlage natürlich ohne störende Geräuschübertragung arbeiten.



Daher ist Luftfilterung und Schalldämpfung für ein zufriedenstellendes Lüftungssystem fast ebenso wichtig wie die Lüftungsleistung der Ventilatoren.



  Filter



Mit einer intelligent eingesetzten Filterung wird nicht nur die Frischluft gereinigt, sondern auch das Lüftungssystem vor Verschleiß geschützt. So sollten die Filter z.B. jeweils vor Ventilatoren und Wärmetauscher platziert sein. Ein wichtiges Kriterium ist auch die gute Zugänglichkeit der Filter, damit diese leicht gewechselt werden können. Es gibt unterschiedliche Filterklassen, die sich auf die Filterfeinheit und damit auf die Filterqualität beziehen. Es gilt: Je höher die Filterklasse, desto feiner der Filter und desto mehr wird herausgefiltert. Allerdings bedeutet eine höhere Filterklasse auch, dass der Filter schneller verschmutzt und sich „zusetzt“ und deshalb auch öfter gewechselt werden muss. Zudem sind feinere Filter wesentlich teurer.



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18. Juli 2008

Serie Teil 5 - Die Ventilatoren

Die Ventilatoren (von ventulus, lat. für „schwacher Wind“, „Lüftchen“)



Ohne Ventilator keine Luftbewegung – das Problem kennen wir vor allem von heißen Sommertagen! Aber auch im Winter ist es enorm wichtig in allen Wohnräumen eine gleichmäßige Belüftung zu erreichen. In den Frischluftgeräten sitzen zwei Ventilatoren die normalerweise das ganze Jahr hindurch in Betrieb sind. Ein Ventilator saugt die Frischluft an und befördert sie als Zuluft in die Wohnräume (Zuluftventilator), der zweite Ventilator führt die Abluft nach draußen (Fortluftventilator).

Die bekanntesten Ventilatoren sind Axialventilatoren, wie man sie als Tisch- oder Standventilator kaufen kann. In Wohnungslüftungsgeräten kommen aber überwiegend so genannte Radialventilatoren zum Einsatz. Diese haben im Vergleich zu Axialventilatoren wesentlich höhere Wirkungsgrade und erreichen bei gleicher Luftmenge eine größere Druckerhöhung. Aber auch Radialventilator ist nicht gleich Radialventilator. Man muss weiter unterscheiden in solche mit rückwärts gekrümmten Schaufeln und solche mit vorwärts gekrümmten Schaufeln. Ventilatoren mit rückwärts gekrümmten Schaufeln verschmutzen langsamer und haben noch höhere Wirkungsgrade bei gleichzeitig sehr niedrigen Schallpegeln.

Gute Wohnungslüftungsgeräte zeichnen sich unter anderem durch hoch effiziente Ventilatoren aus. Ein hoher Wärmebereitstellungsgrad alleine sagt noch nichts über die Gesamteffizienz des Gerätes aus, so kann sich beispielsweise bei einem Lüftungsgerät der Wärmebereitstellungsgrad auch dadurch erhöhen, dass durch Ventilatoren mit niedrigem Wirkungsgrad mehr Wärme von den Ventilatoren an den Luftstrom abgegeben wird. Vergleichen Sie deshalb auch den Strombedarf der verschiedenen Geräte, er wird ganz wesentlich von der Art des Ventilatorantriebes bestimmt. Der Trend moderner Geräte geht dahin, energiesparende Gleichstromventilatoren einzusetzen. Damit kann der gesamte Stromverbrauch für das Lüftungsgerät auf Werte unter 40 Watt begrenzt werden (für beide Ventilatoren bei 150 m³/h und 100 Pa). Bei Wechselstrom-Ventilatoren muss mindestens mit dem doppelten Stromverbrauch gerechnet werden

Die Ventilatoren sollten bei der jährlichen Wartung durch den Fachbetrieb mit einem Pinsel oder mit Druckluft gereinigt werden. Saubere Ventilatoren sind der Garant für gleichbleibenden niedrige Stromverbräuche und geringe Geräuschentwicklung.



Astrid Rührig

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10. Juli 2008

Serie Teil 4 - Lüftungsanlagen (Wärmetauscher)

Das Herzstück des Lüftungsgerätes – der Wärmetauscher!

Der Haupteffekt der Energieeinsparung beim Einbau einer Komfortlüftungsanlage besteht darin, dass die Wärmeenergie aus der Abluft auf die Zuluft übertragen wird. Diese Wärmeübertragung passiert im Wärmetauscher. Je effizienter der Wärmetauscher ist, desto weniger Zusatzenergie müssen Sie für die Erwärmung der hygienisch notwendigen Luftmenge aufwenden. Für alle Varianten von Lüftungsgeräten gilt: Vergleichen Sie nur Messwerte, die von unabhängigen Prüfinstituten nach gleichen Prüfgrundlagen ermittelt wurden (z.B. die Werte aus der bauaufsichtlichen Zulassung des DIBt). Andere Angaben weichen oft erheblich ab, weil verschiedenste Messverfahren zur Anwendung kommen können.

In der Vergangenheit wurde zum Effizienzvergleich verschiedener Lüftungsgeräte nur der Wärmerückgewinnungsgrad in % herangezogen, also jene Energie die aus dem Abluftstrom entzogen und auf den Zuluftstrom übertragen wird. Je höher dieser Wert ist, desto besser. Aus technischer Sicht muss aber auch die Energie die elektrisch aufgewendet werden muss (für Ventilatoren, Regelung etc.) mit bilanziert werden. Man spricht dabei vom so genannten „Elektrischen Wirkverhältnis“ (Verhältnis der Heizenergieeinsparung zur eingesetzten elektrischen Energie, jeweils in kWh). Hoch effiziente Lüftungsgeräte erreichen ein elektrisches Wirkverhältnis von über 15, es gibt jedoch auch Geräte die nicht mal einen Wert von 10 erreichen.

Die gängigsten Wärmetauscherbauarten im Überblick:

Kreuzstromwärmetauscher:

Die Abluft und die Außenluft werden über Kreuz durch ein Paket aus parallelen, dünnen Platten (Metall oder Kunststoff) geleitet, immer abwechselnd eine Schicht Außenluft und eine Schicht Abluft. Die Wärme wird von der Abluft über die wärmeleitenden PIatten auf die Außenluft übertragen und dann als vorgewärmte Zuluft den Aufenthaltsräumen zugeführt. (Wärmerückgewinnung: mind. 60 %)

Variante Kreuz-Gegenstrom-Wärmetauscher:

Der Kreuz-Gegenstrom-Wärmetauscher verbindet die Vorzüge des Kreuzstromwärmetauschers (geringer Platzbedarf) mit den guten wärmetechnischen Eigenschaften eines so genannten Gegenstromwärmetauschers, bei dem die Luftströme parallel, mit entgegengesetzter Strömungsrichtung geführt werden. Die Luftströme bleiben räumlich getrennt, es findet also keine Vermischung von frischer Luft mit verbrauchter Luft statt. (Wärmerückgewinnung: mind. 80 %)

Rotationswärmetauscher:

Bei dieser Technik dreht sich ein Rotor, der aus zahlreichen Kanälen parallel zur Drehachse besteht. Eine Hälfte des Rotors wird von der Abluft durchströmt, die andere Hälfte wird in umgekehrter Richtung von der Zuluft durchströmt. Eine Hälfte des Rotors wird also von der warmen Abluft "aufgeladen" und dreht sich dann in die kalte Zuluft um dort die Wärme eine halbe Umdrehung lang wieder abzugeben. Bei diesem Prinzip wird auch die Feuchte aus der Abluft (Küche, Bad) auf die Zuluft übertragen. Dies wirkt sich möglicherweise positiv auf die Raumluftfeuchte aus, Langzeiterfahrungen (insbesondere aus hygienischer Sicht) gibt es bei diesem Verfahren aber noch nicht. Theoretisch können auch Verkeimungen des Rotors, Luftvermischungen bzw. Geruchsübertragungen auftreten.

Astrid Rührig

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12. Juni 2008

Serie Teil 3 - Lüftungsanlagen (Luftqualität und Luftverteilung)

Jeder Mensch verbringt täglich durchschnittlich 21 Stunden und 36 Minuten in Innenräumen. Unsere Wohnqualität ist deshalb in hohem Maße abhängig von gutem, gesundem Raumklima. Besonders die Qualität der Luft beeinflusst unser Wohlbefinden und auch unsere Gesundheit.


Innenräume sind immer stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Eine Studie von Pettenkofer beweist, dass sich Personen in Räumen mit CO 2 -Konzentrationen unter 0,1% (1.000 ppm) behaglich fühlen, über 0,2% (2.000 ppm) jedoch deutlich unbehaglich. Er setzte daraufhin den akzeptablen CO 2 -Grenzwert als Kriterium für gute Innenluftqualität auf 0,1 Prozent CO 2. Für die kontinuierliche Abfuhr des Kohlendioxids wird nach Pettenkofer pro Bewohner eines Hauses/einer Wohnung ein notwendiger Frischluftvolumenstrom von 30 m³/h angesetzt. In der Außenluft liegt die CO 2–Konzentration übrigens je nach Jahreszeit und lokalen Verhältnissen zwischen 0,03 und 0,06% (300-600 ppm).



Eine Lüftungsanlage muss bei jedem Wetter und zu jeder Jahres- und Tageszeit flächendeckend in allen Räumen beste Luftqualität, gewährleisten. Störende Geräusche und Zugerscheinungen werden durch den Einsatz qualitativ hochwertiger Produkte sowie die professionelle Planung und Ausführung der Anlagen sicher vermieden.











 



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09. Juni 2008

Interview mit Vicente Prellezo - Serviceleiter Pluggit

Herr Prellezo – Sie leiten bei Pluggit die Abteilung Service-Technik. Ihre bundesweite Servicemannschaft wurde innerhalb der letzten Monate stark ausgebaut. Wie sind Sie aufgestellt?

Insgesamt arbeiten 22 Servicetechniker für unsere Kunden – an 22 verschiedenen Standorten. Mit dieser Aufteilung sind wir in der Lage schnell zu reagieren, um zügige Hilfe bei eventuellen Störungen zu gewährleisten. Die Serviceeinsätze können zeitnah und effizient durchgeführt werden.

Was bedeutet Service für Sie, welche Ansprüche haben Sie als Serviceleiter an ihre Techniker?

Service ist nicht nur das Beheben von Reklamationen oder Störungen, sondern auch die Unterstützung von unserem Vertrieb in dem wir Planungen, Projektbesprechungen vor Ort, Baustelleneinweisung und Inbetriebnahmen durchführen. Der Techniker muss auf der Baustelle Kompetenz zeigen und dementsprechend schnell, effektiv und kundenorientiert arbeiten.  

Was macht einen guten Servicetechniker für Sie aus?

Ein Servicetechniker muss absolut dienstleistungsorientiert sein, um unseren Kunden zu verstehen. Die Arbeiten müssen zur vollsten Zufriedenheit des Kunden durchgeführt werden. Für einen guten Servicetechniker darf es keine unlösbaren Probleme geben. Unser Bestreben ist es, immer gute und wirtschaftlich vertretbare Lösungen für unsere Kunden zu finden.

Wie werden Ihre Servicetechniker geschult?

Unser Produktmanagement führt regelmäßige Produktschulungen durch.
Bei diesen Schulungen werden die neuesten Produkte inkl. sämtlicher Dokumentationen detailliert vorgestellt. Mögliche auftretende Störungen und Reparaturen werden besprochen und simuliert, um Überraschungen beim Kunden zu vermeiden. Eine Ersatzteilliste wird ebenfalls übergeben.

Planen Sie einen weiteren Ausbau des Teams? Was sind Ihre Ziele für dieses Jahr in punkto Service?

Erst im vergangenen Jahr (Ende 2007) haben wir unser Technik-Team ausgebaut und einige neue Techniker eingestellt. Momentan liegt unser Schwerpunkt auf der Optimierung der schnellen Erfassung der Störung/des Auftrags, um nach einer kurzen Responsezeit eine noch schnellere Reaktionszeit des zuständigen Technikers zu gewährleisten. Unser Gesamtziel ist natürlich eine lückenlose Kundenzufriedenheit, unter Einbezug des wirtschaftlichen Aspekts.

Vielen Dank für dieses Gespräch!

Katja Krohn

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31. Mai 2008

Serie Teil 2 - Lüftungsanlagen (Erdwärmetauscher; Luft-Erdwärmetauscher; Sole-Erdwärmetauscher; Vorheizregister)

Immer häufiger werden in Deutschland Häuser mit kontrollierter Wohnraumlüftung gebaut. Einer der Vorteile bei kontrollierten Wohnraumlüftungssystemen ist die Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung in den Übergangszeiten und Wintermonaten. Damit hier der größtmögliche Nutzen erzielt wird, sollte bereits bei der Planung über eine entsprechende Frostschutzsicherung nachgedacht werden, die einen kontinuierlichen Betrieb des Lüftungssystems auch bei Temperaturen unter 0°C gewährleistet. Nachfolgend möchten wir beispielhaft die Funktion von verschiedenen Vorheizvarianten vorstellen, welche erfolgreich und energieeffizient als Frostschutz eingesetzt werden:





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14. Mai 2008

Serie Teil 1 - Lüftungsanlagen

Sehr gute Wärmedämmung und moderne Fenster führen zu immer luftdichterer Bauweise von Wohngebäuden. Um genug frische Luft zu bekommen und die Gebäude vor Feuchteschäden (Schimmel) zu schützen müsste ca. sechs Mal täglich gelüftet werden. Das lassen die Lebensgewohnheiten der Bewohner jedoch meistens nicht zu. Lüftung alleine über die Fenster ist zudem immer abhängig von Wetter, Wind- und Temperaturverhältnissen. Im Gegensatz dazu ermöglichen Lüftungsanlagen die Bereitstellung eines hygienisch und energetisch immer optimalen Luftaustausches, welcher zudem je nach individuellen Bedürfnissen automatisch geregelt werden kann. Eine Lüftungsanlage führt zu einem erhöhten Wohlbefinden durch immer frische Luft in den Räumen.
Es gibt verschieden Arten von Lüftungsanlagen. Zentrale Lüftungsanlagen versorgen mehrere Räume oder ein gesamtes Einfamilienhaus mit frischer Luft. Dezentrale Lüftungsgeräte dagegen lüften nur einzelne Räume, für jedes Gerät wird eine Zuluft- und eine Abluftöffnung in der Fassade benötigt.

Wir konzentrieren uns in unserer Serie auf zentrale Lüftungsanlagen.
Bei zentralen Lüftungsanlagen werden die Außenluft (Frischluft) und die Abluft mit je einem Ventilator gefördert, die Ventilatoren sitzen im Lüftungsgerät (z.B. im Keller).
Das Funktionsprinzip ist folgendes: Verbrauchte Luft wird aus Badezimmer, WC und Küche abgesaugt und gleichzeitig wird gefilterte, frische Luft in die Wohn- und Schlafräume eingebracht. Um eine optimale Raumluftqualität zu erreichen ist dabei die Anordnung der Ablufteinlässe (z.B. in der Decke/in Deckennähe) und der Zuluftauslässe (z.B. im Boden/in Bodennähe) wichtig. Die Lüftungsleitungen werden oftmals nicht sichtbar im Fußboden oder in Installationsschächten verlegt. Bei zentralen Lüftungsanlagen sollte unbedingt die in der Abluft enthaltene Wärme genutzt werden um in der kalten Jahreszeit die Außenluft (Frischluft) vorzuwärmen. Dies geschieht mithilfe des so genannten Wärmetauschers im Lüftungsgerät. Für die Aufheizung der Frischluft wird damit weder Öl, Gas noch Strom verbraucht, Fachleute sprechen von „Wärmerückgewinnungssystemen“. Die Wärmerückgewinnungsgrade insbesondere moderner Hochleistungswärmetauscher betragen bis zu 95%, der Strombedarf für die Ventilatoren ist bei modernen Geräten nicht höher als der einer Glühbirne.

Astrid Rührig

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