06. Mai 2008

Interview zum Thema Lüftungssysteme

Zum Auftakt für unsere neue Serie “Komponenten eines Lüftungssystems“, habe ich ein Interview mit einem unabhängigen Fachbetrieb geführt.

Mein Gesprächspartner war Dipl.-Ing. Michael Filser vom Fachbetrieb Fa. Elmar Filser Heizung-Sanitär-Spenglerei e.K. ( www.filser-weiler.de).


  • Welche verschiedenen Systeme der kontrollierten Wohnraumlüftung gibt es?

Die wichtigsten Systeme sind reine Abluftanlagen oder Zu- und Abluftanlagen (dezentral für einen einzelnen Raum oder zentral für eine ganze Wohneinheit).



  • Welche Anlagen sind die meist verkauften?

Das richtet sich nach Größe, Baujahr und Nutzung der Gebäude.


In Ein- und Zweifamilienhäusern werden heutzutage überwiegend zentrale Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung eingebaut, während im Geschosswohnungsbau noch überwiegend reine Abluftanlagen zum Einsatz kommen.



  • Welches System empfehlen Sie (für einen Neubau ca. 140qm)?

Ich empfehle meinen Kunden für Neubauten generell eine kontrollierte Zu- und Abluftanlage (Komfortlüftungsanlage). Diese Anlagen bieten den höchsten Komfort und auch die höchste Energieeffizienz.



  • Wer macht die Planung für mein Haus?

Wenn mir die Grundrisse und Schnitte des Hauses zur Verfügung gestellt werden und für jeden einzelnen Raum die Nutzung (Wohnraum, Hobbyraum, Gästezimmer usw.) feststeht, dann kann ich die Planung der Lüftungsanlage ganz einfach durchführen. Sofern ich produktbezogene Informationen benötige, frage ich direkt bei den Herstellern nach.



  • Was kostet mich die kontrollierte Wohnraumlüftung (Neubau ca. 140qm)?

Je nach den persönlichen Ansprüchen jedes Einzelnen (Komfort, Design usw.) variieren die Gesamtkosten für Material und Einbau meistens zwischen 7.000 und 10.000 Euro.



  • Wie hoch schätzen Sie die Energieeinsparung?

In modernen Gebäuden werden bereits bis zu 65 % des Gesamtwärmebedarfs für die Aufheizung der notwendigen Frischluftversorgung benötigt! Die tatsächliche Energieeinsparung ist ganz stark abhängig vom Lüftungsverhalten der Bauherren. Sehr viele Menschen haben z.B. im Schlafzimmer fast den ganzen Tag das Fenster gekippt stehen. Hier ist das Einsparpotenzial natürlich am größten. Andere lüften praktisch nie. Im Durchschnitt lassen sich bestimmt 500 bis 1000 Euro pro Jahr an Heizkosten einsparen und mit noch weiter steigenden Energiepreisen wird die Einsparung noch größer.



  • Wo wird das Gerät aufgestellt? Gibt es evtl. Strömungsgeräusche/hört man die Anlage?

Wichtig ist, dass die Geräte frostfrei und für Wartungsarbeiten gut zugänglich aufgestellt werden, am besten dort wo auch die Heizungsanlage steht. Die Geräte werden mit Schalldämpfern ausgestattet sodass im Wohnbereich garantiert keine störenden Geräusche auftreten.



  • Kann es zu Problemen mit der Raumluftfeuchte kommen?

Fakt ist dass wir auch und gerade im Winter frische Luft in unseren Gebäude brauchen. Durch die Aufheizung der Außenluft auf Raumlufttemperatur sinkt die relative Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen im Winter generell ab. Besonders empfindlichen Menschen betreiben dann an manchen Wintertagen im Wohnzimmer einen Luftbefeuchter, aber auch feuchtespeichernde Materialien (z.B. Lehmputz) oder Grünpflanzen helfen die Raumluftfeuchte im Winter gut zu regulieren.



  • Bezüglich Pollen/Schadstoffe gibt es spezielle Filter – wie viel Sinn machen diese?

Da fragen Sie am besten einen betroffenen Allergiker! Grundsätzlich ist der Schutz vor Staub und Pollen einer der größten Vorteile einer Lüftungsanlage gegenüber der Fensterlüftung. Für Allergiker ist eine Lüftungsanlage mit Pollenfilter die beste Möglichkeit sich in den Wohnräumen vor Pollen zu schützen.



  • Sind die Filter hygienisch?

Die Filter sind das A und O einer hygienischen Anlage! Wichtig ist, dass sie regelmäßig gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Wir empfehlen die Filter im Lüftungsgerät einmal pro Jahr zu erneuern, ein Pollenfilter muss im Sommer ca. alle 4 bis 8 Wochen sauber gemacht werden.

  • Welche Lebensdauer hat so ein Gerät?



So ein Lüftungsgerät besteht aus wenigen Einzelteilen. Damit gibt es auch nicht viel, das kaputt gehen kann. Wir bauen seit fünf Jahren Wohnraumlüftungsanlagen ein. An diesen Anlagen gab es noch keine Probleme, sie laufen einwandfrei!



  • Gibt es Garantiezeiten?

Die meisten Hersteller geben für die Lüftungsgeräte eine Gewährleistung von 2 Jahren, wir gewähren insgesamt 5 Jahre für unsere handwerkliche Leistung (korrekter Einbau).



  • Wer ist mein Ansprechpartner wenn es Probleme/Fragen gibt?

Natürlich stehen wir unseren Kunden jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Aber auch die Webseiten von Herstellern oder beispielsweise dieser Lüftungsblog sind ideale Informationsquellen.



Herr Filser, ich danke Ihnen für dieses Gespräch.



Astrid Rührig





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01. Mai 2008

Neue Serie - Komponenten eines Lüftungssystems

Liebe Blog-Leser,
in kürze werden wir unter der Kategorie Technik unsere neue Serie zum Thema Lüftung starten. In 10 Folgen möchten wir Ihnen einen Überblick über die Komponenten eines Lüftungssystems geben. Wir werden neben einem Systemvergleich auch über Vorheizvarianten, Luftarten, den Aufbau eines Lüftungsgeräts (Wärmetauscher, Ventilatoren, Filterung und Schalldämpfer), sowie über die Verteilung und Regulierung der Luftmengen, Raumdurchströmung, Hygiene und Reinigungsarten berichten.

Welche Erfahrungen haben Sie mit kontrollierter Wohnraumlüftung gemacht?
Planen Sie eine Lüftungsanlage einzubauen und haben spezielle Fragen?
Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen.

Katja Krohn

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01. April 2008

Avent P - Einfacher Einbau und konstante Leistung durch moderne Sensortechnik

Zuverlässige Messung des tatsächlichen Volumenstroms und exaktes Einhalten des voreingestellten Werts – diese am deutschen Markt einzigartige Komfortleistungen bieten die Avent P Lüftungsgeräte der Münchener Frischluftexperten Pluggit. Über die integrierte intelligente Sensortechnik ServoFlow erfassen die Komfortlüftungsgeräte den Druckverlust des erzeugten Luftstroms. Dadurch beeinflussen weder Bautoleranzen noch Verschmutzungen der Ventilatoren die Messwerte. Sie sind so genau, dass ein einfaches Einstellen des benötigten Volumenstroms am Lüftungsgerät ausreicht, um dauerhaft eine bedarfsgerechte Lüftung zu garantieren. Aufwändige Messungen nach dem Einbau entfallen. Jedes Avent P Lüftungsgerät ist mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet und erreicht so eine hohe Energieeffizienz.



Nutzergerecht in Komfort und Wartung



Für optimale Funktionsfähigkeit und einen konstanten Volumenstrom gleichen die Avent P Lüftungsgeräte Abweichungen im Betrieb selbsttätig aus. Auf notwendige Wartungsarbeiten, beispielsweise verschmutzte Filter oder Betriebsstörungen, weist die Fernbedienung mit einer Klartextanzeige eindeutig und bedienerfreundlich hin. Darüber hinaus sind auch weitere Informationen wie die Temperatur der Außenluft leicht abfragbar. Was bei Unterhaltungselektronik Standard ist, erleichtert auch die Bedienung der Haustechnik: Komfortabel und ohne aufwändiges Verlegen von Elektrokabeln zu einer Raumfernbedienung lassen sich Avent P Lüftungsgeräte per Funkfernbedienung einfach per Knopfdruck steuern.





Komfortlüftung für jeden Wohnbereich



Die Avent P Lüftungsgeräte gibt es passend zur jeweiligen Wohnraumgröße. Das Frischluftgerät Avent P 180 ist mit einem maximalen Volumenstrom von 180 qm/h auf die Gegebenheiten in Wohnungen und kleinen Einfamilienhäusern mit einer Wohnfläche von bis zu 120 Quadratmetern abgestimmt.

Das Frischluftgerät Avent P300(N) ist mit seinem maximalen Volumenstrom von 300 qm/h für Wohnhäuser bis zu 220 Quadratmetern ausgelegt, das Modell Avent P450 für Wohnhäuser mit bis zu 330 Quadratmetern durch seinen maximalen Volumenstrom von 450 qm/h.




Elke Triendl





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15. Februar 2008

Passivhaus-Zertifikat für unsere Komfortlüftungsanlagen

Wir haben das Passivhaus-Zertifikat für unsere Frischluftgeräte Pluggit Avent P450 ( Avent-P450.pdf ) , Pluggit Avent P300 ( Avent-P300.pdf) und Pluggit Avent P180  ( Avent-P180.pdf) erhalten.

Das Passivhaus Institut als unabhängige Stelle prüft und zertifiziert Produkte im Hinblick auf ihre Eignung für den Einsatz in Passivhäusern. Produkte, die das Zertifikat "Passivhaus geeignete Komponente" tragen, sind nach einheitlichen Kriterien geprüft, bezüglich ihrer Kennwerte vergleichbar und von exzellenter energetischer Qualität. Ihre Verwendung erleichtert dem Planer seine Aufgabe erheblich und trägt wesentlich dazu bei, die einwandfreie Funktion des entstehenden Passivhauses zu gewährleisten.

Pluggit Technik

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15. Februar 2008

Das Passivhaus Institut

Das Passivhausinstitut bietet hocheffiziente Energienutzung bei Gebäuden,
Forschung, Entwicklung, Beratung und Qualitätssicherung.
Das Passivhaus Institut (PHI) ist ein unabhängiges Forschungsinstitut unter der Leitung von Dr. Wolfgang Feist mit einem interdisziplinären Team von derzeit 23 Mitarbeitern. Die Aufgaben liegen in der Forschung und Entwicklung im Bereich der hocheffizienten Energienutzung bei Gebäuden. Das PHI hat die Entwicklung des Passivhauskonzeptes in Deutschland maßgeblich gestaltet. Unter anderem hat das PHI die bauphysikalische Beratung und wissenschaftliche Begleitung beim ersten Passivhaus-Bürogebäude, der ersten Passivhaus-Fabrik, der ersten Passivhaus-Schulen sowie der ersten Passivhaussanierungen durchgeführt. Seit 1996 veranstaltet das PHI  jährliche internationale Passivhaustagungen, die sich zu einer zentralen Plattform für Wissenschaft, Architektur, Technik und Produktentwicklung im Bereich des hochenergieeffizienten Bauens und Sanierens entwickelt haben ( www.passivhaustagung.de ).

Für die Entwicklung des Passivhauskonzeptes wurde Wolfgang Feist im Jahre 2001 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. Im Jahre 2003 wurde ihm der internationale Umweltpreis der Stadt Göteborg zusammen mit dem schwedischen Architekten Hans Eek verliehen. Damit wurde deren gemeinsame "Pionierarbeit zu Passivhäusern gewürdigt, die zu einer großen Reduktion beim Verbrauch von fossilen Brennstoffen beitragen und dadurch den Ausstoß an CO2 verringern."

Quelle/weitere Info´s unter: www.passiv.de (Passivhaus Institut)

Katja Krohn


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07. Februar 2008

Woraus bestehen die Komponenten der Pluggit 2Q-Luftverteilsysteme?

Als Marktführer im Bereich der Komfortlüftung ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, nur hygienisch einwandfreie und physiologisch absolut unbedenkliche Materialien zu verwenden!

Die Produkte und Komponenten der Pluggit 2Q-Luftverteilsysteme werden aus hochwertigen Kunststoffmaterialien hergestellt, die frei von Phthalaten sind. Dies gilt für alle Komponenten der Pluggit VT und Pluggit EV Luftverteilsysteme sowie für die flexiblen Luftkanäle PluggFlex (PK100 und PK200). Unsere Produkte und Komponenten werden aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat) bzw. Polypropylen (ohne weitere Zusätze hergestellt). Die mechanische Flexibilität, bei gleichzeitiger hoher Stabilität der PluggFlex-Luftkanäle wird ausschließlich durch die einzigartige Formgebung des Kanalprofils erreicht und nicht durch die Beigabe von Weichmachern!

Übrigens, ABS und Polypropylen kommen regelmäßig für haustechnische Anlagen, aber auch im Lebensmittelbereich, in der Pharmazie oder in der Spielwarenerzeugung zum Einsatz.

Pluggit Technik

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07. Februar 2008

Was sind Phthalate und was bewirken sie?

Der überwiegende Teil der industriell in großen Mengen erzeugten Phthalate wird als Weichmacher für Kunststoffe wie PVC, Nitrocellulose oder synthetisches Gummi verwendet. Phthalate sind gesundheitlich problematische Verbindungen, da sie im Verdacht stehen, wie Hormone zu wirken und beispielsweise Unfruchtbarkeit, Übergewicht und Diabetes hervorzurufen. Weichmacher werden z.B. bei Teppichböden mit Rücken aus geschäumten Chlorkautschuk sowie Produkten aus PVC (Polyvinylchlorid) in zum Teil hohen Konzentrationen (bis zu 40%)verwendet. Da ein Gesundheitsgefährdungspotenzial bei einer chronischen Exposition (wie z.B. über Nahrungsmittel oder die Atemluft oder durch einen direkten Kontakt mit den Schleimhäuten) bei phthalathaltigen Produkten nicht ausgeschlossen werden kann, sollte der Kontakt möglichst gemieden werden.

Pluggit – Kunststoffprodukte sind frei von Phthalaten (Weichmacher)!!

Aus den genannten Grünedn sollten für Luft und klimatechnische anlagen generell keine Produkte aus PVC eingesetzt werden.

Pluggit Technik


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25. Januar 2008

CleanSafe - unser Reinigungskonzept für Komfortlüftungen

Pluggit hat ein Reinigungskonzept – CleanSafe – exakt abgestimmt auf die Reinigung der PluggFlex-Lüftungskanäle entwickelt, welches unserem ganzheitlichen Systemgedanken entspricht. Zusätzlich zu dem extrem geringem Verschmutzungspotenzial des patentierten Verteilsystems (technisch glatte Oberflächen etc.) gewährleistet CleanSafe eine problemlose, rückstandsfreie Reinigung des Systems und sichert somit die perfekte Hygiene der Komfortlüftung von Pluggit.

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02. Dezember 2007

Pluggit im Zeichen frischer Luft

 

 

 

Marktführerschaft bedeutet kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung – am Produkt ebenso wie am Auftritt eines Unternehmens. Als konsequente Abrundung unseres jüngsten Entwicklungs- und Verbesserungsprozesses steht ein neues Logo.


 

Anschaulich transportiert diese Logo unsere Kernkompetenz.
Die Quer- und Quelllüftung wird erlebbar – ebenso wie der Benefit, den Kunden durch unsere Technologie genießen: Immer frische Luft.


 

Erleben Sie also ab jetzt Pluggit auch im Zeichen frischer Luft. Lassen Sie uns gemeinsam in Zukunft diese frische und starke Marke nach außen tragen. Hin zu den Menschen, die vor allem eines zum Leben brauchen: Immer frische Luft!

Martin Krohn



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02. Dezember 2007

Die Technologie macht den Unterschied

Durch Verlegung der Luftführung unsichtbar im Fußboden und eine ideale Platzierung der Luftauslässe entsteht perfekt ausgerichtete Querlüftung. Quelllüftung heißt, die frische Luft wird nahezu ohne Zug und Störgeräusche, ohne Druck und in den kalten Monaten vorgewärmt in den Raum eingebracht.


 

allfloor – in Decken, Wänden über oder unter Beton und Estrich – das Systemkonzept von Pluggit bietet maximale Flexibilität bei der Verlegung der Lüftungskanäle und ist damit für den Einsatz im Neubau ebenso ideal wie bei der Sanierung im Bestand.



Diese innovative Technologie erlaubt durch seine hochsensible Sensorik und Steuerung die Versorgung mit exakt der benötigten oder gewünschten Menge Frischluft. Kosten- und zeitsparend stellt sich das System nach der Installation per Knopfdruck selbst auf die Anlagencharakteristik ein und kalibriert sich in regelmäßigen Zeitabständen immer wieder automatisch.


 

Energieeffizienz – ein hoher Wärmerückgewinnungsgrad allein lässt ein Lüftungssystem nur vordergründig leistungsfähig und energieeffizient erscheinen. Entscheidend für die Beurteilung ist vielmehr das Verhältnis von aufgewendeter Energie zu erreichtem Wärmerückgewinnungsgrad – die sogenannte elektrische Energieeffizienz.Durch eine hohe Dichtigkeit, ein verbrauchsoptimiertes Geräte-Design und neueste Wärmetauscher-Technologie erreichen unsere Lüftungssysteme ausgezeichnete Werte bei der Wärmerückgewinnung ebenso wie bei der Energieeffizienz.


 

Das Prinzip von Clean Safe garantiert einen fast unmögliches Verschmutzungspotential unseres Verteilsystems durch technisch glatte Oberflächen und dazu ergänzend ein problemloses Reinigungskonzept, dessen überzeugende Resultate von einem unabhängigen Prüfinstitut bestätigt wurde.


Martin Krohn

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15. Oktober 2007

Wie funktionieren die Avent P Frischluftgeräte?

Das Frischluftgerät besteht im Wesentlichen aus zwei Ventilatoren, zwei Filtern und einem Wärmetauscher. Außenluft wird durch einen Ventilator über einen Filter und den Wärmetauscher angesaugt und als Zuluft in die Räume geführt.
Die feuchte und verbrauchte Luft aus Küche, Bad und WC (Abluft) wird ebenfalls gefiltert, über den Wärmetauscher geführt und durch den zweiten Ventilator aus dem Haus ins Freie abgeführt. Im Wärmetauscher gibt die Abluft fast ihre gesamte Wärmeenergie an die Zuluft ab. Dies geschieht über Metallplatten ohne direkten Kontakt der Luftströme, so dass keinerlei Gefahr der unerwünschten Übertragung von Gerüchen, Schadstoffen und Feuchte besteht. In der Zu- und Abluftleitung wird jeweils ein Schalldämpfer installiert, um die Ventilatorengeräusche zu dämpfen.
Für Allergiker besteht die Möglichkeit, zusätzlich zu den Gerätefiltern einen hochwirksamen Allergiefilter zu installieren.

Detailinformationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.pluggit.com

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06. September 2007

Unsere neuartige Technologie – Pluggit ServoFlow – die smarte Art, frische Luft zu steuern.

Durch unsere neu entwickelte Technologie Servo Flow verfügen Sie über eine Steuerungstechnik, die es Ihnen ermöglicht den Luftaustausch präzise auf Ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen und zu steuern. In unseren Lüftungsgeräten der Serie Avent P erfüllt Servo Flow den Wunsch von Anwendern nach mehr Bedienungskomfort und höherer Flexibilität.

Die Herausragenden Vorteile der Servo Flow-Technologie sind:

-  individuelle Steuerung der tatsächlich benötigten Frischluft – stufenlos wählbarer Betriebspunkt innerhalb des empfohlenen Auslegungsbereichs über die Fernbedienung.

-  Automatische Systemkalibrierung – das System stellt sich bei Inbetriebnahme und danach turnusmäßig selbst auf die aktuellen Anforderungen im Haus ein.

-  Akkurate Luftstromvolumenregelung –„what you see is what you get – Sie bekommen, was Sie sehen“, und zwar kontinuierlich.

 

Immer genau die Menge an frischer Luft, am richtigen Ort zur richtigen Zeit.



Sind Sie neugierig geworden – haben Sie Detailfragen?
Schreiben Sie uns!

Martin Krohn

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13. August 2007

Was ist eigentlich 2Q?

Oft werden wir von Pluggit gefragt, was denn eigentlich das Besondere an unseren Frischluftsystemen ist. Heute möchten wir die Gelegenheit nutzen und darauf eingehen wie unser System funktioniert bzw. was besonders daran ist.

Das was uns am meisten von anderen Wohnraumlüftungen unterscheidet, ist der 2Q-Bonus. Was ist 2Q werden Sie sich jetzt vielleicht fragen? Mit 2Q werden für den Nutzer erstmals wichtige Komfortmerkmale eines Lüftungssystems verfügbar - die Quer- und die Quelllüftung.

Mit der Querlüftung erfolgt ein wirklicher Luftaustausch, denn die Luft durchströmt den gesamten Raum, da der Luftauslass gegenüber der Tür sitzt und somit die Luft quer durch den ganzen Raum geführt wird.

Quelllüftung bedeutet, dass die vorgewärmte Zuluft mit niedriger Geschwindigkeit (ca. 0,15 m/s) über den Bodenauslass oder den PluggMar in den Raum eindringt - so natürlich und langsam quellend wie Wasser aus einer Quelle.

Mit diesem 2Q-System haben Sie eine perfekt ausgerichtete Querlüftung, ohne Zuggefahr, Störgeräusche und Druck. Durch das patentierte Stecksystem mit flexiblen Kanälen und Schläuchen ist die Montage leicht zu handhaben und bietet auch dem Installateur Vorteile.

Elke Triendl

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28. Juni 2007

Der Blower-Door-Test

Mit einem Blower-Door-Test kann die Luftdichtigkeit bzw. die Undichtigkeiten einer Gebäudehülle festgestellt und gemessen werden. Zur Durchführung der Messung wird ein Gebläse luftdicht in die Öffnung einer Eingangs- oder Balkontür eingebaut. Durch den Gebläsebetrieb kann bei geschlossenen Türen und Fenstern ein Über- oder Unterdruck erzeugt werden. Die Höhe der Druckdifferenz ist über ein Drehzahlmesser einstellbar.
So kann die Luftmenge/der Luftvolumenstrom gemessen werden, der innerhalb einer Stunde durchungewollte Öffnungen nachströmt. Nach DIN 13829 darf ohne raumlufttechnische Anlagen ein dreifacher stündlicher Raumvolumenwechsel nicht überschritten werden. Mit Einsatz von raumlufttechnischen Anlagen darf der stündliche Raumluftwechsel max. das 1,5 fache betragen. Durch den Blower-Door-Test lassen sich kleinste Undichtigkeiten erkennen und aufspüren.

Warum ist eine möglichst luftdichte Gebäudehülle so wichtig?

  • Es können Bauschäden, Tauwasserschäden und Schimmelpilzbildung vermieden werden.
  • Heizkosten können eingespart werden, da weniger warme Luft entweicht.
  • Die erforderlichen Luftwechselraten bei KWL Nutzung können eingehalten werden.

Der Blower-Door-Test sollte möglichst noch vor der Fertigstellung des Gebäudes durchgeführt werden, da Nachbesserungen so wesentlich unkomplizierter – mit nicht so großem Aufwand - durchzuführen sind.
Es empfiehlt sich bereits im Bauvertrag einen Blower-Door-Test festzulegen um eventuelle Mängel der Ausführungen direkt beseitigen zu können.

Katja Krohn

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14. Juni 2007

Kann mit einer Lüftungsanlage im Sommer gekühlt werden?

Da dies eine sehr oft gestellte Frage ist, möchte ich gerne näher darauf eingehen.

Eine Kühlung durch die KWL erfolgt nur im geringen Maße (Nebeneffekt). Wichtig ist es bei dieser Fragestellung den Gesamtzusammenhang zu betrachten. In der Regel werden heutzutage KWL-Anlagen in Passivhäuser bzw. extrem gut gedämmte Häuser eingebaut. Diese Häuser verfügen zusätzlich über eine 3-fach Wärmeschutzverglasung.
Eine gute Dämmung und eine aktive Beschattung während des Tages zeichnen ein Passivhaus aus und tragen wesentlich zu angenehmen Temperaturen innerhalb des Hauses bei. Hierzulande benötigen Passivhäuser keine aktive Kühlung/Klimaanlage während des Sommers. Der Sinn und Zweck eines Passivhauses besteht ja im geringen Energiebedarf und der Umweltfreundlichkeit. Dies würde mit dem Einbau einer Klimaanlage ad absurdum geführt. Natürlich kann man bei Bedarf während der Nacht auch ein Passivhaus manuell durchlüften und somit für kühlere Luft im Haus sorgen.

Um noch einmal auf die Frage der Kühlung einzugehen - Eine Kühlung bzw. Klimatisierung von Räumen erfordert ein Vielfaches des Volumenstroms, der für eine reine Lüftung erforderlich ist. Neben größeren Leitungen, einem höherem Geräuschpegel und höherem Stromverbrauch, würde dies entweder einen Umluftbetrieb erfordern (Abluft wird wieder eingeblasen) oder eine Verringerung der Volumenströme im Winter, um die Raumluft nicht extrem auszutrocknen. Für Wohngebäude sind solche Anlagen nicht sinnvoll.
Sehr viel sinnvoller ist der Einbau eines Erdwärmetauschers, der einen begrenzten Kühleffekt
bietet. Es wird verhindert, dass die Räume bei hohen Außentemperaturen durch die Zugluft zusätzlich aufgeheizt werden. Pluggit bietet mit dem GTC Luft-Erdwärmetauschers eine
hervorragende Möglichkeit, diesen Effekt zu nutzen. Die Effektivität des Erdwärmetauschers hängt stark vom vorhandenen Untergrund und dessen Feuchte ab. Als Anhaltswert kann davon ausgegangen werden, dass die Zuluft in einem 30m langen Erdrohr um 5-10° gekühlt wird.

Sollten Sie weitere Fragen oder Anmerkungen hierzu haben – schreiben Sie uns!

Elke Triendl

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