29. Mai 2007

Klimaschutz - Wie können Sie Ihren Lebensstil klimafreundlicher gestalten?

Greenpeace bietet auf seiner Homepage einen CO2 Rechner an – das habe ich natürlich auch gleich ausprobiert. Ich war erstaunt über die Auswirkungen einzelner Verhaltensweisen im täglichen Leben und mit welchen zum Teil einfachen Maßnahmen ich meinen/unseren CO2 Ausstoß noch mehr reduzieren kann. Der Rechner liefert nicht nur Daten, sondern gibt auch interessante Hintergrundinformationen, in welchen Sektoren wieviel CO2 entsteht. Die persönlichen Daten werden dabei den Daten des durchschnittlichen Verbrauchs in Deutschland gegenübergestellt. Mit dem CO2 Rechner kann jeder seinen individuellen CO2 Ausstoß ermitteln und bekommt Vorschläge wie der CO2 Ausstoß deutlich reduziert werden kann. In einem Fragebogen werden u.a. die Lebensbereiche Wohnen, Mobilität, Essen und Einkaufsverhalten abgefragt und unter die Lupe genommen. Der CO2 Rechner ist leicht zu handeln, schnell und relativ unkompliziert.

Es ist ja so – wir reden alle was getan werden muss und es ist auch klar das jeder einen Beitrag zu leisten hat. Aber wie anfangen? Welche Auswirkungen die verschiedenen Verhaltenweisen haben, kann ein Großteil der Bevölkerung ja nicht wissen.

Das kann man durch den CO2 Rechner erfahren. Zudem ist es eine lehrreiche Spielerei, denn ich erfahre nicht nur wie viel CO2 ich persönlich derzeit erzeuge, sondern kann auch sofort sehen, wie viel CO2 ich bei einzelnen Verhaltensänderungen einspare (z.B.: Ernährungsumstellung, einen Kurzflug streichen und stattdessen mit dem Zug fahren, mal das Fahrrad nehmen, ......).

Möchten Sie Ihren Lebensstil auch klimafreundlicher gestalten?
Probieren Sie den CO2 Rechner aus  Greenpeace CO2 Rechner  oder gehen Sie über die Hompage und klicken Sie den Rechner Button www.greenpeace.de

Katja Krohn

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25. Mai 2007

Feinstaub - wenn uns die Luft krank macht

Unter Feinstaub versteht man Staubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als einem hundertstel Millimeter (= PM10). Hauptverursacher von Feinstaub sind Straßenverkehr, Industrieabgase und Heizungsanlagen von Wohn- und Bürogebäuden.
Die winzig kleinen Feinstaub-Partikel, wie etwa in Diesel-Abgasen werden mit der Atemluft eingeatmet. Unter 2,5 Mikrometer dringen sie als „lungengängiger Feinstaub“ tief in die Lunge ein, die ultrafeine Gruppe (kleiner als 0,1 Mikrometer) schafft es leicht in die Lungenbläschen und direkt ins Blut, von dort aus ins Gewebe und in praktisch alle Organe.
Herz, Kreislauf- und Lungenwegserkrankungen sowie Lungenkrebs können hierdurch verursacht werden. Die Süddeutsche Zeitung berichtete: EU-Umweltkommissar Dimas veröffentlichte unlängst eine Studie, die von jährlich 310.000 Toten durch Emissionen in der EU spricht. Und Deutschland führt diese erschreckende Statistik mit jährlich über 65.000 Toten an. Seit 01.01.2005 gelten die EU-Grenzwerte in Deutschland und bereits 3 Monate später wurde deutlich, dass viele deutsche Städte die Vorgaben nicht erfüllen können. Die unsichtbare Gefahr beschränkt sich jedoch nicht nur auf die am meisten gefährdeten Großstädte und Ballungszentren. Hier können Sie sich die aktuelle Feinstaub Deutschlandkarte ansehen -> Feinstaub Deutschlandkarte

Was wurde getan?

Seit dem 01.03.2007 ist die Feinstaub-Verordnung in Kraft getreten, mit dem Ziel der Reduktion der sehr oft hohen Feinstaub-Belastung in Ballungszentren. Die Verordnung ordnet Fahrzeuge in vier Schadstoffgruppen mit entsprechenden Plaketten ein und führt Verkehrsverbotszonen/Umweltzonen anhand dieser Kategorisierung ein.

Was können Sie für Ihren persönlichen Lebensraum tun?

Die wirksamste Möglichkeit, wie Sie sich vor dem schädlichen Feinstaub unmittelbar in ihrem Heim schützen können, ist die Filterung der Außenluft mit speziellen Feinstaubfiltern in Verbindung mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.
Pluggit bietet zu seinem effizienten 2Q-Frischluftsystemen den hochwirksamen 3-Stufen Filter AF400 an. Dieser wird in die Zuluft eingesetzt und befreit die Luft mit dem Vorfilter von gröberen Schadstoffen und Pollen, was für Allergiker und Heuschnupfengeplagte eine große Erleichterung bedeutet. Die Stufe mit Elektrofilter reinigt die Luft auch von den gefährlichen Feinstäuben, d.h. er filtert die Feinpartikel unter 10 Mikrometern zuverlässig heraus und schützt so Ihre Atemwege und Ihre Gesundheit!
Dieser zuverlässige Gesundheitsschutz mit all seinen Vorteilen kann sowohl im Neubau eingesetzt als auch in bestehenden Pluggit 2Q-Frischluftsystemen nachgerüstet werden.

Mehr Informationen finden Sie unter dem Stichpunkt „Feinstaub“ und „Luftdaten“ auf der Internetseite bmu  (Bundesministerium für Umwelt).
Alles über den Pluggit –Allergiefilter stellen wir Ihnen auf unserer Homepage  zur Verfügung.
www.pluggit.com

Katja Krohn



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24. Mai 2007

Aua - Atomkraft als Klimaschützer

Als ich gestern mit meiner Illustrierten auf dem Sofa saß und gemütlich ein wenig dies & das
lesen wollte, fiel aus meinem Magazin doch tatsächlich eine kleine Broschüre mit der Aufschrift “Deutschlands ungeliebte Klimaschützer“, herausgegeben vom deutschen Atomforum. Ich fiel prompt vom Sofa und aufgrund einer Mischung aus Entrüstung, Hohn und natürlich der Frage – ist mir da was entgangen? – war an eine gemütliche halbe Stunde
mit meiner Illustrierten nicht mehr zu denken.
Mir fielen diverse Artikel und Erkenntnisse zu diesem Thema ein, welche mein erstes Gefühl (natürlich mein ganz persönliches Empfinden) - solch eine Broschüre unter dem Deckmäntelchen Klimaschützer ist eine Dreistigkeit – bestärkten. Ich möchte hier keine Werbung machen – obwohl ich gegen Atomkraft bin – allerdings möchte ich auf einige interessante Artikel aufmerksam machen, welche die Botschaft/Aussage dieser Broschüre deutlich widerlegen. Jeder soll sich selbst informieren und ein Bild machen – aber so dumm können wir doch nicht sein, uns von solch einer Kampagne beeinflussen zu lassen.
Den Inhalt der Broschüre – die Bildchen und der relativ einfache Text - kann man sich unter www.klimaschuetzer.de ansehen.
Zuerst einmal berufe ich mich auf den Artikel aus der Haustechnik Dialog vom 26.4.07
Hierin wird auf die Berechnungen des Öko-Instituts verwiesen, welche belegen, dass Atomstrom keineswegs CO2-frei ist, wie gerne behauptet wird. Denn bei der Urangewinnung werden zum Teil erhebliche Treibhausgasmengen freigesetzt, die bei weitem über denen der erneuerbaren Energien wie Windkraft, Wasserkraft oder Biogas liegen.
Lesen Sie selbst den Haustechnik Dialog Artikel Neue Studie belegt: Atomkraft ist nicht CO2-frei
Selbst bei ideologiefreier (oder wie man das nennen mag) Betrachtung ist Atomstrom auch bei weitem nicht die preisgünstigste Art Strom zu erzeugen. Es ist an der Zeit mit der Legende, Atomstrom wäre billig und CO2-frei aufzuräumen fasste Bundesumweltminister Gabriel die Ergebnisse der Studie zusammen. Lesen Sie die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt hier unter bmu  .
Nicht umsonst hat die Bundesregierung den vollständigen Ausstieg aus der Atomstromproduktion beschlossen – siehe bmu Atomenergie .
Auch Greenpeace hat sich mit dem Artikel Atomindustrie auf der Klimaschutzwelle vom 14.05.07 in interessanter Betrachtungsweise zu dieser Kampagne geäußert.
Es wird auf die enorm langen Bauzeiten 10 Jahre und länger, die extrem hohen Kosten, die Subventionen (ohne die Atomstrom alles andere als wettbewerbsfähig wäre) und natürlich das enorme Risiko auf den Schultern der Bürger hingewiesen. Ach ja, und wohin mit dem Atommüll. Auch die Beispielrechnung: Wie viele zusätzliche Atomkraftwerke bräuchten wir in Deutschland um bis 2020 die nötigen 40 Prozent CO2 einzusparen - ist sehr aufschlussreich.
Den Artikel finden Sie hier Atomindustrie auf der Klimaschutzwelle.

Mir geht es jetzt wieder etwas besser – der Broschüre habe ich mich dank meiner Papiertonne entledigt. Mich würde wirklich interessieren wie Sie über dieses Thema denken?
Schreiben Sie uns!

Katja Krohn

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21. Mai 2007

Das kann doch jeder - Energie sparen im Haushalt

Mal angenommen Sie würden Ihren Energieverbrauch gerne senken, Kosten sparen und auch einen Beitrag für unsere Umwelt leisten ohne gleich ihr Haus einzustampfen und ein Passivhaus zu bauen. Vielleicht gehören sich zu der Mehrheit, die nicht gerade ein neues Haus plant und baut. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten im Haushalt Energie zu sparen.
Zuerst muss man aber wissen wo die „Stromfresser“ sitzen. Das lässt sich z.B. mit einem digitalen Energiekosten-Messgerät prüfen, das zwischen Steckdose und Gerät gesteckt wird. Es zeigt an, welche Geräte wie viel verbrauchen. Durch den Einsatz effizienter Haushaltsgeräte kann eine Durchschnittsfamilie bis zu 270kWh Strom sparen.
Wichtig ist es daher beim Kauf neuer Elektrogeräte auf die Energieeffizienz zu achten.
Durch das EU-Label, EU-einheitliches Energieetikett, eingeteilt in sieben Effizienzklassen
von A bis G (A steht für einen besonders sparsamen Energieverbrauch) ist die Energieeffizienz leicht erkennbar. Eine gute Möglichkeit Strom zu sparen bieten Energiesparlampen. Zwar ist der Kaufpreis höher, aber durch die längere Lebensdauer und den geringeren Stromverbrauch werden die Kosten wieder ausgeglichen (lohnt sich also!).
Der größte Teil der Energiekosten im Haushalt entfällt auf die Heizung. Hier ist ein wesentlicher Punkt das richtige Lüften, mehrmals täglich Stoßlüften (siehe unseren Artikel im Januar 07). Die Raumtemperatur sollte nachts und bei Abwesenheit gesenkt werden. Die Heizkörper dürfen nicht zugestellt oder verdeckt sein und regelmäßig muss der Wasserstand kontrolliert werden und natürlich ob sich Luft im Heizkörper befindet.

Lesen Sie weiter Tipps zum Energiesparen im Haushalt...

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16. Mai 2007

Ratgeber Wohnungslüftung

Der ARD Ratgeber Bauen + Wohnen vom 13.05.07 hat sich mit dem Thema
Wohnungslüftung, Mindestluftwechsel, Energiesparverordnung und der Vermeidung von Energieverlusten befasst.
Der dazugehörige Artikel ist sehr empfehlenswert und es gibt die Möglichkeit sich den Beitrag über Web TV anzusehen.

ARD Ratgeber Lüftungskonzepte

Katja Krohn

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11. Mai 2007

Westaflex - Willkommen in der Bloggerwelt

Beim Rumstöbern im Netz entdeckt und aufgefallen ist uns der neue Westaflexblog.
Hinter dem 1933 gegründeten Familienunternehmen Westaflex verbirgt sich eine international tätige Unternehmensgruppe (Westa-Gruppe) mit Produkten aus der Luft- und Klimatechnik, Akkustik, Schornsteintechnik und Wasserfiltration.
Auch hier begrüßen wir die Offenheit, die Nutzung neuer Technologien und die Bereitschaft sich mit den Lesern direkt auszutauschen. Wir denken, dass dies der richtige Weg in die Zukunft ist, denn die Fragen, Meinungen und Erfahrungen unserer Kunden und aller Interessierten fordern uns heraus, lassen uns wachsen und besser werden.
Wir wünschen Westaflex interessante Dialoge, große Herausforderungen und viel Erfolg in der Blogspähre.

Sehen Sie selbst: www.westaflex-forum.de


Das Bloggerteam von pluggit

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09. Mai 2007

Das Prinzip Verantwortung 2°-Deutsche Unternehmer für Klimaschutz

Das Prinzip Verantwortung - es funktioniert! Ich habe die Initiative "2°- Deutsche Unternehmer für Klimaschutz" im Netz gefunden. Hier haben sich deutsche Unternehmer zusammengeschlossen und wollen sich der Verantwortung für nachhaltiges Umdenken und Handeln stellen. Es geht um die drastische und wirkungsvolle Reduktion der Treibhausgas-Emissionen, den Ausbau der Vorreiterrolle auf dem Gebiet richtungsweisender technologischer Entwicklungen. Die Initiative möchte eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik fördern, um zügig und effektiv Veränderungen in Gang zu setzen.

Ich empfinde es sehr positiv, dass nun auch deutliche Signale von Unternehmerseite kommen.
Denn gemeinsam - durch ein Umdenken und den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen -
können wir vielleicht einiges bewegen und einen wertvollen Beitrag zum Schutz des Weltklimas leisten.

Bitte lesen Sie hier das Grundsatzpapier , das Schreiben an unsere Bundeskanzlerin , sowie die Mitgliederliste der Initiative.

Lesen Sie weiter die Pressemitteilung der Initiative 2°-Deutsche Unternehmer für Klimaschutz.

Katja Krohn

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09. Mai 2007

Rauchfrei dank Lüftungstechnik

Das Thema "Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden zum Schutz der Nichtraucher" spaltet die Bevölkerung. Ein schwieriges Thema, denn natürlich ist jeder für seine eigene Gesundheit verantwortlich, allerdings werden die Nichtraucher belästigt und nachweislich gesundheitlich geschädigt. Natürlich hat fast jeder eine persönliche Meinung und gerade da fängt das Unverständnis an und die Spaltung statt. Die meisten westlichen Länder sind in punkto Nichtraucherschutz viel weiter als wir und es muss bei uns dringend was getan werden.
Ich persönlich möchte auch nicht durch Qualm belästigt werden und bekomme in Räumen mit starkem Rauch sogar regelmäßig Kopfschmerzen.

Wie kann man das Problem gerade in öffentlichen Bereichen wie Restaurants und Kneipen lösen – jeder sollte doch die Freiheit und das kulturelle Leben genießen können ohne sich von anderen belästigt bzw. sich unwohl zu fühlen. Bietet da nicht die Lüftungstechnik gute Ansätze gerade für den Gastronomiebereich?
Bei uns Zuhause sorgt die KWL (kontrollierte Wohnraumlüftung) nach rauchenden Gästen wieder für frische, rauchfreie Luft. In der Gastronomie müsste doch auch durch eine räumliche Trennung und eine zusätzlich Ausstattung mit leistungsfähigen Lüftungssystemen ein Nichtraucherschutz gewährleistet sein. Die Lüftungstechnik bietet Möglichkeiten die Nichtraucher vor dem blauen Dunst zu schützen.

Katja Krohn

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26. April 2007

Einführung von Energieausweisen durch die Bundesregierung beschlossen

Die Bundesregierung hat gestern, am 25. April 2007, die gemeinsam von Bundesbauminister Wolfgang Tiefenseee und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos vorgelegte neue Energiesparverordnung (EnEV) beschlossen und einen Bericht zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung beraten. Ab Anfang 2008 wird der Ausweis schrittweise eingeführt. Mieter und Käufer können somit einen klaren Überblick über die zu erwartenden Heiz- und Warmwasserkosten erhalten. Mit der EnEV wird die EG-Verordnung über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in nationales Recht umgesetzt. Vor dem Inkrafttreten bedarf es noch der Zustimmung des Bundesrates.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sagte: "Der Gebäudebereich ist von zentraler Bedeutung für die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung. Jede unterlassene energetische Sanierung eines Gebäudes belastet über Jahrzehnte unnötig die Klimabilanz und die Kasse seiner Bewohner. Der vom Kabinett beschlossene Energieausweis auch für den Gebäudebestand macht die energetische Qualität eines Gebäudes für Eigentümer, Käufer und Mieter erstmals zu einem zentralen Marktfaktor. Die mit dem Ausweis verbundenen Modernisierungsempfehlungen geben konkrete Hinweise zur Energieeinsparung. Der Energieausweis regt damit in besonderem Maße zum "Mitdenken" und "Mitmachen" an."

Weitere Informationen, sowie den Beschluss der Bundesregierung vom 25. April 2007 finden Sie unter bmvbs  oder dena  zum downloaden.

Gabriel Loska

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25. April 2007

Die Klima-Allianz Klimawandel und globale Gerechtigkeit

Es tut sich was – erstmalig in Deutschland tritt ein breites Bündnis an, um gemeinsam den Klimawandel zu stoppen und stellt klare Forderungen an unsere Bundesregierung. Statt neue Kohlekraftwerke zu bauen (darüber kann man sich nur wundern!), in erster Linie wirtschaftlichen Interessen zu folgen und eine Industrie zu unterstützen die mit unseren Ressourcen nicht den Umständen entsprechend haushaltet, wird hier Entschlossenheit gezeigt und es werden klare Forderungen gestellt: konsequenter Klimaschutz und globale Gerechtigkeit.

“Berlin: In einer „Klima-Allianz“ haben sich Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, Entwicklungsorganisationen wie der Evangelische Entwick­lungsdienst, Brot für die Welt, die Diakonie Katastrophenhilfe und Misereor, Umwelt­verbände wie der BUND, DUH, Greenpeace, NABU und den WWF sowie weitere Organi­sationen wie der Deutsche Alpenverein und attac vereint. Insgesamt über 40 Organi­sationen veröffentlichten am 24. April 2007 einen gemeinsamen Aufruf für eine ent­schlossenere Klimapolitik“

Die wesentlichen Forderungen im Überblick:

Aufruf an die Bundesregierung ein neues Klimaschutzprogramm vorzulegen, welches folgende Punkte enthalten sollte:

Konsequenter Klimaschutz in Deutschland

1.)  Energieeinsparung und effiziente Energienutzung

2.)  Vorrang für eine Klima schonende, dezentrale Stromerzeugung

3.)  Ausstieg aus der hochriskanten Kernkraftnutzung

4.)  Zügiger Ausbau der erneuerbaren Energien

5.)  Eindämmung des Emissionswachstums im Verkehr

6.)  Nutzung finanzpolitischer Anreize für die Klimapolitik

Verantwortung für die Welt übernehmen

1.)  Zusätzlich Finanzierung für Armutsbekämpfung, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern.

2.)  Förderung einer Klimafreundlichen Energiepolitik in den Entwicklungsländern

3.)  Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels

Unternehmen, Gewerkschaften und weitere Organisationen sind herzlich eingeladen sich dem Bündnis anzuschließen. Weitere Informationen und Details zu den Forderungen, sowie das Positionspapier finden Sie unter klima-allianz

Lassen Sie uns diese große Herausforderung dieses Jahrhunderts gemeinsam angehen – jeder kann und sollte seinen Beitrag leisten. Wir begrüssen diese Initiative!
Und denken Sie daran, vom 6. bis zum 8. Juni 19:45 bis 20:00 Strom abschalten - auch Sie können Zeichen setzen

Katja Krohn   
 

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23. April 2007

Lärm macht uns krank

Unsere Ohren haben nie eine Pause, sie sind ständig im Einsatz, tagsüber und nachts.
Obwohl Lärm oft unterschiedlich wahrgenommen wird, empfinden wir Lärm ab einem bestimmten Pegel als belästigend. Lärm kann uns sogar gesundheitlich schädigen. Er wirkt sich nicht nur auf unseren Hörsinn aus, sondern auch auf andere Organe und es gibt eine Vielzahl von psychischen und körperlichen Reaktionen auf Lärm. Wenn z.B. an stark befahrenen Straßen ein Geräuschpegel von über 65 dB(A) vorherrscht beginnt das Risiko später an Herz-Kreislaufkrankheiten zu erkranken, der Lärm entwickelt sich zum Stressfaktor
und kann Magengeschwüre verursachen. Ab 100 dB(A) kann es zu Störungen der Blutzirkulation im Innenohr kommen, wobei die Blutzufuhr stark reduziert wird. Sehr lauter Lärm z.B. eine Detonation kann Trommelfellverletzungen verursachen und ein extrem hoher Lärmpegel ab 200 dB(A) kann sich sogar tödlich auswirken, da dann die Lungenbläschen platzen können. Die Lärmstärke kann mit speziellen Geräten gemessen werden.
Der Schallpegel wird in Dezibel angegeben dB(A). Die Schmerzgrenze/das Schmerzempfinden liegt bei ca. 120 dB(A). Einige Beispiele zum Vergleich: Flüstern entspricht ca. 30 dB(A), ein Gespräch in normaler Lautstärke ca. 60 dB(A), ein vorbeifahrender Lastwagen ca. 100 dB(A) eine Kreissäge ca. 120 dB(A) und ein Düsenjet beim Start ca. 140 dB(A). Wir sind eigentlich ständig irgendwelchen Lärmquellen ausgesetzt. Sei es dem Verkehrslärm in der Innenstadt, Lärm vom Schienenverkehr oder Fluglärm. Ein Gesetz zum Schutz vor Lärm gibt es in Deutschland nicht. Einen wesentlichen Vorteil bietet speziell hier die kontrollierte Wohnraumlüftung. Da Sie eine hervorragende Innenraumluft bietet und den Lärm einfach draußen lässt, da die Fenster geschlossen bleiben.

Elke Triendl

 

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21. April 2007

schalt ab für´s Klima

Bei der Frage - Was können wir - also jeder einzelne Bürger eigentlich neben verschiedenen "kleinen" Maßnahmen in unserem Alltag tun um den CO 2 Ausstoß zu reduzieren. Oder besser - wie können wir unserem Engagement für Klimaschutz und unserem ökologischen Gewissen Ausdruck und der Politik Gehör verleihen - bin ich im Netz auf eine - so finde ich wirklich gute Initiative gestoßen.

Die Bürgerinitiative "Schalt ab! fürs Klima" hat zum Ziel das Engagement der Bevölkerung für mehr und verbindliche Klimaschutzmaßnahmen zu fördern. Mit dieser Aktion sollen die Politiker der G-8-Staaten dazu aufgerufen werden verbindliche Klimaschutzmaßnahmen zu verhandeln und die Folgen des Klimawandels in Grenzen zu halten - ein klares Bekenntnis den nicht mehr vermeidbaren globalen Temperaturanstieg auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen.

Alle Bürger, die sich für mehr verbindlichen Klimschutz aussprechen werden dazu aufgerufen, in den Tagen des G-8-Gipfels in Heiligendamm vom 6. bis 8. Juni 2007, jeweils von 19:45 bis 20:00 Uhr, den Strom ihrer Haushalte abzuschalten.

So können wir zeigen, dass wir die Zeichen der Zeit erkannt haben! Mit dieser Aktion soll ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz signalisiert werden.
Der während dieser jeweils 15 Minuten niedrigere Strombedarf wird zur Stimme des Volkes.
Jede Stimme zählt!

Weitere Informationen finden Sie unter der Homepage der Initiative schalt ab für´s Klima

Katja Krohn

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14. April 2007

Wir sind das Klima

Vor ein paar Tagen dachte ich noch–in Zukunft müssten Passivhäuser und Niedrigenergiebauweise nicht nur erstrebenswert, sondern eigentlich Standard werden.
Alle reden von Klimaschutz und CO 2 Reduktion, doch ein grossteil der Bevölkerung praktiziert dies nicht. Aktive CO 2 Reduktion und Klimaschutz ist immer noch eher Privatinteresse. Sollte da nicht vielmehr von Seiten der Bundesregierung und der Industrie passieren? Klare Regeln, neue Standards? Müssen wir nicht eigentlich klotzen statt kleckern. Müssen nicht alle – Politik, Industrie, Autofahrer, Hausbesitzer, Konsumenten - konkrete Maßnahmen ergreifen um die CO 2-Emissionen bis 2020 um 40% (gegenüber 1990) zu senken. Sollten wir nicht Vorbild für die EU und die Industriestaaten der G8 sein. Sind wir es unseren Kindern nicht schuldig (ich habe zwei) unsere Welt zu schützen?

Ich finde schon !!

Ich habe gestern im Greenpeace Magazin Ausg. März/April 2007 den Artikel bzw. Aktionsplan Klimaschutz –Wir sind das Klima– Der 10 Punkte Plan gelesen. Da ich den Artikel für sehr gut und wichtig halte, möchte ich auf einige Punkte genauer eingehen. Das Thema geht alle an und jeder kann und sollte etwas tun.


Punkt 1) Bringt alle Häuser auf Niedrigenergiestandard.

Ein deutsches Durchschnittshaus produziert für Heizung und Warmwasser rund elf Tonnen CO 2 jährlich. Das ist nicht nur klimafeindlich, sondern auch teuer und sinnlos. Mit guter Isolierung und modernen Heizsystemen lassen sich ohne weiteres 50% einsparen, auch bei Altbauten. Die erfolgreich gestarteten Gebäudesanierungsprogramme müssen soweit ausgebaut werden, dass sie so schnell wie möglich das volle Potenzial ausschöpfen.

Das mögliche Potenzial: Minus 50 Millionen Tonnen CO 2 (Schätzung der CO 2 Einsparungen durch die Ecofys GmbH im Auftrag des Greenpeace Magazins).

Was können Sie tun:



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07. April 2007

Einbruchschutz

Gestern haben wir den ganzen Tag im Garten verbracht und ich denke viele Menschen werden jetzt bei den zum Teil sommerlichen Temperaturen wieder viel Zeit draußen verbringen im Garten, auf dem Balkon oder im Park. Wir öffnen unsere Terrassentüren und lassen unsere Fenster länger offen um den Frühling hereinzulassen und uns an ihm zu erfreuen. Sobald es wärmer wird lasse ich unsere Tür häufig offen stehen, damit die Kinder rein und raus flitzen können. Die Zeit der Leichtigkeit, der offenen Türen und gekippten Fenster, sowie eigene Erfahrungen veranlassen mich zum Thema Einbruchsicherheit zu schreiben. Denn leider erweckt diese Zeit der gekippten Fenster auch das Interesse der Einbrecher relativ leicht und unkompliziert in fremdes Eigentum einzudringen. Die Hochsaison für Einsteiger ist zwar die dunklere Jahreszeit, doch die Verlockung in kurzer Zeit durch ungesicherte Fenster oder Türen leichte Beute zu ergattern ist groß. Eine Einbruchsicherheit gibt es nicht, aber einige wichtige Maßnahmen zum Einbruchschutz. Wenn man bedenkt das man davon ausgehen kann das der Einbrecher nach ca. 5 Minuten aufgibt, wenn er sein Ziel bis dahin nicht erreicht hat, dann sollte unser oberstes Ziel sein alle Einstiegsmöglichkeiten zu erschweren. Sperrangelweit geöffnete Haus –oder Terrassentüren außerhalb der Sichtweite gehen also überhaupt nicht. Laut Statistik steigen Diebe in 8 von 10 Fällen durch Terrassentüren –oder Balkontüren und Fenster in Häuser und Wohnungen ein.
Daher sollten Fenster und Terrassen –oder Balkontüren mit Zusatzschlössern oder Sicherheitsbeschlägen versehen werden. Kellerfenster zum Beispiel mit einem Gitter gesichert und Haustüren idealerweise mit einem Querriegelschloss gesichert werden (ein Bügel aus Metall wird waagerecht innen vor der Tür angebracht). Wer sich zusätzlich absichern möchte, sollte über eine elektrische Alarmanlage nachdenken. Für den Fall eines Einbruchs während man zu Hause ist und schläft, finde ich persönlich einen Paniklichtschalter im Schlafzimmer beruhigend - da kann man mit einem Schalter das komplette Haus (jeden Raum) auf einmal beleuchten. Im Garten und vor dem Haus können Bewegungsmelder die gefährdeten Bereiche hell erleuchten und potentielle Eindringlinge abschrecken. Einen Schutzeffekt zumindest bietet auch die kontrollierte Wohnraumlüftung, denn die Fenster können verschlossen bleiben (der Bedarf Fenster zu kippen besteht gar nicht erst) und man hat trotzdem gute Luft im Haus. Wer sich beraten lassen möchte, kann sich bei kriminalpolizeilichen Beratungsstellen professionellen Rat holen.--> Polizei Beratungsstelle
Mein persönlicher Tipp: Ein großer Hund im Haus steigert das Sicherheitsempfinden enorm und hat ein hohes Abschreckungspotential. Leider bin ich selbst schon Einbruchsopfer gewesen und weiß man denkt so etwas passiert nur anderen oder im Fernsehen, bis man es evtl. selbst erlebt. Der psychische Schaden und die Folgen sind enorm und es lohnt sich in Einbruchschutz zu investieren.

Katja Krohn

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02. April 2007

Klimaschutz & Energieeffizienz

Welche Chancen sich im Klimaschutz und der Weiterentwicklung und Forcierung erneuerbarer Energien für die Weltwirtschaft und insbesondere für Deutschland ergeben, ist in dem Artikel von Peter Hennicke auf Handelsblatt. com sehr treffend beschrieben. Wir finden den Artikel so wichtig und interessant, das wir hier darauf verweisen möchten. Sie finden den den Artikel unter Handelsblatt.com oder klicken Sie hier: Chancen einer Jahrhundertaufgabe

Katja Krohn

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