26. April 2007

Einführung von Energieausweisen durch die Bundesregierung beschlossen

Die Bundesregierung hat gestern, am 25. April 2007, die gemeinsam von Bundesbauminister Wolfgang Tiefenseee und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos vorgelegte neue Energiesparverordnung (EnEV) beschlossen und einen Bericht zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung beraten. Ab Anfang 2008 wird der Ausweis schrittweise eingeführt. Mieter und Käufer können somit einen klaren Überblick über die zu erwartenden Heiz- und Warmwasserkosten erhalten. Mit der EnEV wird die EG-Verordnung über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in nationales Recht umgesetzt. Vor dem Inkrafttreten bedarf es noch der Zustimmung des Bundesrates.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sagte: "Der Gebäudebereich ist von zentraler Bedeutung für die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung. Jede unterlassene energetische Sanierung eines Gebäudes belastet über Jahrzehnte unnötig die Klimabilanz und die Kasse seiner Bewohner. Der vom Kabinett beschlossene Energieausweis auch für den Gebäudebestand macht die energetische Qualität eines Gebäudes für Eigentümer, Käufer und Mieter erstmals zu einem zentralen Marktfaktor. Die mit dem Ausweis verbundenen Modernisierungsempfehlungen geben konkrete Hinweise zur Energieeinsparung. Der Energieausweis regt damit in besonderem Maße zum "Mitdenken" und "Mitmachen" an."

Weitere Informationen, sowie den Beschluss der Bundesregierung vom 25. April 2007 finden Sie unter bmvbs  oder dena  zum downloaden.

Gabriel Loska

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25. April 2007

Die Klima-Allianz Klimawandel und globale Gerechtigkeit

Es tut sich was – erstmalig in Deutschland tritt ein breites Bündnis an, um gemeinsam den Klimawandel zu stoppen und stellt klare Forderungen an unsere Bundesregierung. Statt neue Kohlekraftwerke zu bauen (darüber kann man sich nur wundern!), in erster Linie wirtschaftlichen Interessen zu folgen und eine Industrie zu unterstützen die mit unseren Ressourcen nicht den Umständen entsprechend haushaltet, wird hier Entschlossenheit gezeigt und es werden klare Forderungen gestellt: konsequenter Klimaschutz und globale Gerechtigkeit.

“Berlin: In einer „Klima-Allianz“ haben sich Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, Entwicklungsorganisationen wie der Evangelische Entwick­lungsdienst, Brot für die Welt, die Diakonie Katastrophenhilfe und Misereor, Umwelt­verbände wie der BUND, DUH, Greenpeace, NABU und den WWF sowie weitere Organi­sationen wie der Deutsche Alpenverein und attac vereint. Insgesamt über 40 Organi­sationen veröffentlichten am 24. April 2007 einen gemeinsamen Aufruf für eine ent­schlossenere Klimapolitik“

Die wesentlichen Forderungen im Überblick:

Aufruf an die Bundesregierung ein neues Klimaschutzprogramm vorzulegen, welches folgende Punkte enthalten sollte:

Konsequenter Klimaschutz in Deutschland

1.)  Energieeinsparung und effiziente Energienutzung

2.)  Vorrang für eine Klima schonende, dezentrale Stromerzeugung

3.)  Ausstieg aus der hochriskanten Kernkraftnutzung

4.)  Zügiger Ausbau der erneuerbaren Energien

5.)  Eindämmung des Emissionswachstums im Verkehr

6.)  Nutzung finanzpolitischer Anreize für die Klimapolitik

Verantwortung für die Welt übernehmen

1.)  Zusätzlich Finanzierung für Armutsbekämpfung, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern.

2.)  Förderung einer Klimafreundlichen Energiepolitik in den Entwicklungsländern

3.)  Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels

Unternehmen, Gewerkschaften und weitere Organisationen sind herzlich eingeladen sich dem Bündnis anzuschließen. Weitere Informationen und Details zu den Forderungen, sowie das Positionspapier finden Sie unter klima-allianz

Lassen Sie uns diese große Herausforderung dieses Jahrhunderts gemeinsam angehen – jeder kann und sollte seinen Beitrag leisten. Wir begrüssen diese Initiative!
Und denken Sie daran, vom 6. bis zum 8. Juni 19:45 bis 20:00 Strom abschalten - auch Sie können Zeichen setzen

Katja Krohn   
 

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23. April 2007

Lärm macht uns krank

Unsere Ohren haben nie eine Pause, sie sind ständig im Einsatz, tagsüber und nachts.
Obwohl Lärm oft unterschiedlich wahrgenommen wird, empfinden wir Lärm ab einem bestimmten Pegel als belästigend. Lärm kann uns sogar gesundheitlich schädigen. Er wirkt sich nicht nur auf unseren Hörsinn aus, sondern auch auf andere Organe und es gibt eine Vielzahl von psychischen und körperlichen Reaktionen auf Lärm. Wenn z.B. an stark befahrenen Straßen ein Geräuschpegel von über 65 dB(A) vorherrscht beginnt das Risiko später an Herz-Kreislaufkrankheiten zu erkranken, der Lärm entwickelt sich zum Stressfaktor
und kann Magengeschwüre verursachen. Ab 100 dB(A) kann es zu Störungen der Blutzirkulation im Innenohr kommen, wobei die Blutzufuhr stark reduziert wird. Sehr lauter Lärm z.B. eine Detonation kann Trommelfellverletzungen verursachen und ein extrem hoher Lärmpegel ab 200 dB(A) kann sich sogar tödlich auswirken, da dann die Lungenbläschen platzen können. Die Lärmstärke kann mit speziellen Geräten gemessen werden.
Der Schallpegel wird in Dezibel angegeben dB(A). Die Schmerzgrenze/das Schmerzempfinden liegt bei ca. 120 dB(A). Einige Beispiele zum Vergleich: Flüstern entspricht ca. 30 dB(A), ein Gespräch in normaler Lautstärke ca. 60 dB(A), ein vorbeifahrender Lastwagen ca. 100 dB(A) eine Kreissäge ca. 120 dB(A) und ein Düsenjet beim Start ca. 140 dB(A). Wir sind eigentlich ständig irgendwelchen Lärmquellen ausgesetzt. Sei es dem Verkehrslärm in der Innenstadt, Lärm vom Schienenverkehr oder Fluglärm. Ein Gesetz zum Schutz vor Lärm gibt es in Deutschland nicht. Einen wesentlichen Vorteil bietet speziell hier die kontrollierte Wohnraumlüftung. Da Sie eine hervorragende Innenraumluft bietet und den Lärm einfach draußen lässt, da die Fenster geschlossen bleiben.

Elke Triendl

 

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21. April 2007

schalt ab für´s Klima

Bei der Frage - Was können wir - also jeder einzelne Bürger eigentlich neben verschiedenen "kleinen" Maßnahmen in unserem Alltag tun um den CO 2 Ausstoß zu reduzieren. Oder besser - wie können wir unserem Engagement für Klimaschutz und unserem ökologischen Gewissen Ausdruck und der Politik Gehör verleihen - bin ich im Netz auf eine - so finde ich wirklich gute Initiative gestoßen.

Die Bürgerinitiative "Schalt ab! fürs Klima" hat zum Ziel das Engagement der Bevölkerung für mehr und verbindliche Klimaschutzmaßnahmen zu fördern. Mit dieser Aktion sollen die Politiker der G-8-Staaten dazu aufgerufen werden verbindliche Klimaschutzmaßnahmen zu verhandeln und die Folgen des Klimawandels in Grenzen zu halten - ein klares Bekenntnis den nicht mehr vermeidbaren globalen Temperaturanstieg auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen.

Alle Bürger, die sich für mehr verbindlichen Klimschutz aussprechen werden dazu aufgerufen, in den Tagen des G-8-Gipfels in Heiligendamm vom 6. bis 8. Juni 2007, jeweils von 19:45 bis 20:00 Uhr, den Strom ihrer Haushalte abzuschalten.

So können wir zeigen, dass wir die Zeichen der Zeit erkannt haben! Mit dieser Aktion soll ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz signalisiert werden.
Der während dieser jeweils 15 Minuten niedrigere Strombedarf wird zur Stimme des Volkes.
Jede Stimme zählt!

Weitere Informationen finden Sie unter der Homepage der Initiative schalt ab für´s Klima

Katja Krohn

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14. April 2007

Wir sind das Klima

Vor ein paar Tagen dachte ich noch–in Zukunft müssten Passivhäuser und Niedrigenergiebauweise nicht nur erstrebenswert, sondern eigentlich Standard werden.
Alle reden von Klimaschutz und CO 2 Reduktion, doch ein grossteil der Bevölkerung praktiziert dies nicht. Aktive CO 2 Reduktion und Klimaschutz ist immer noch eher Privatinteresse. Sollte da nicht vielmehr von Seiten der Bundesregierung und der Industrie passieren? Klare Regeln, neue Standards? Müssen wir nicht eigentlich klotzen statt kleckern. Müssen nicht alle – Politik, Industrie, Autofahrer, Hausbesitzer, Konsumenten - konkrete Maßnahmen ergreifen um die CO 2-Emissionen bis 2020 um 40% (gegenüber 1990) zu senken. Sollten wir nicht Vorbild für die EU und die Industriestaaten der G8 sein. Sind wir es unseren Kindern nicht schuldig (ich habe zwei) unsere Welt zu schützen?

Ich finde schon !!

Ich habe gestern im Greenpeace Magazin Ausg. März/April 2007 den Artikel bzw. Aktionsplan Klimaschutz –Wir sind das Klima– Der 10 Punkte Plan gelesen. Da ich den Artikel für sehr gut und wichtig halte, möchte ich auf einige Punkte genauer eingehen. Das Thema geht alle an und jeder kann und sollte etwas tun.


Punkt 1) Bringt alle Häuser auf Niedrigenergiestandard.

Ein deutsches Durchschnittshaus produziert für Heizung und Warmwasser rund elf Tonnen CO 2 jährlich. Das ist nicht nur klimafeindlich, sondern auch teuer und sinnlos. Mit guter Isolierung und modernen Heizsystemen lassen sich ohne weiteres 50% einsparen, auch bei Altbauten. Die erfolgreich gestarteten Gebäudesanierungsprogramme müssen soweit ausgebaut werden, dass sie so schnell wie möglich das volle Potenzial ausschöpfen.

Das mögliche Potenzial: Minus 50 Millionen Tonnen CO 2 (Schätzung der CO 2 Einsparungen durch die Ecofys GmbH im Auftrag des Greenpeace Magazins).

Was können Sie tun:



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07. April 2007

Einbruchschutz

Gestern haben wir den ganzen Tag im Garten verbracht und ich denke viele Menschen werden jetzt bei den zum Teil sommerlichen Temperaturen wieder viel Zeit draußen verbringen im Garten, auf dem Balkon oder im Park. Wir öffnen unsere Terrassentüren und lassen unsere Fenster länger offen um den Frühling hereinzulassen und uns an ihm zu erfreuen. Sobald es wärmer wird lasse ich unsere Tür häufig offen stehen, damit die Kinder rein und raus flitzen können. Die Zeit der Leichtigkeit, der offenen Türen und gekippten Fenster, sowie eigene Erfahrungen veranlassen mich zum Thema Einbruchsicherheit zu schreiben. Denn leider erweckt diese Zeit der gekippten Fenster auch das Interesse der Einbrecher relativ leicht und unkompliziert in fremdes Eigentum einzudringen. Die Hochsaison für Einsteiger ist zwar die dunklere Jahreszeit, doch die Verlockung in kurzer Zeit durch ungesicherte Fenster oder Türen leichte Beute zu ergattern ist groß. Eine Einbruchsicherheit gibt es nicht, aber einige wichtige Maßnahmen zum Einbruchschutz. Wenn man bedenkt das man davon ausgehen kann das der Einbrecher nach ca. 5 Minuten aufgibt, wenn er sein Ziel bis dahin nicht erreicht hat, dann sollte unser oberstes Ziel sein alle Einstiegsmöglichkeiten zu erschweren. Sperrangelweit geöffnete Haus –oder Terrassentüren außerhalb der Sichtweite gehen also überhaupt nicht. Laut Statistik steigen Diebe in 8 von 10 Fällen durch Terrassentüren –oder Balkontüren und Fenster in Häuser und Wohnungen ein.
Daher sollten Fenster und Terrassen –oder Balkontüren mit Zusatzschlössern oder Sicherheitsbeschlägen versehen werden. Kellerfenster zum Beispiel mit einem Gitter gesichert und Haustüren idealerweise mit einem Querriegelschloss gesichert werden (ein Bügel aus Metall wird waagerecht innen vor der Tür angebracht). Wer sich zusätzlich absichern möchte, sollte über eine elektrische Alarmanlage nachdenken. Für den Fall eines Einbruchs während man zu Hause ist und schläft, finde ich persönlich einen Paniklichtschalter im Schlafzimmer beruhigend - da kann man mit einem Schalter das komplette Haus (jeden Raum) auf einmal beleuchten. Im Garten und vor dem Haus können Bewegungsmelder die gefährdeten Bereiche hell erleuchten und potentielle Eindringlinge abschrecken. Einen Schutzeffekt zumindest bietet auch die kontrollierte Wohnraumlüftung, denn die Fenster können verschlossen bleiben (der Bedarf Fenster zu kippen besteht gar nicht erst) und man hat trotzdem gute Luft im Haus. Wer sich beraten lassen möchte, kann sich bei kriminalpolizeilichen Beratungsstellen professionellen Rat holen.--> Polizei Beratungsstelle
Mein persönlicher Tipp: Ein großer Hund im Haus steigert das Sicherheitsempfinden enorm und hat ein hohes Abschreckungspotential. Leider bin ich selbst schon Einbruchsopfer gewesen und weiß man denkt so etwas passiert nur anderen oder im Fernsehen, bis man es evtl. selbst erlebt. Der psychische Schaden und die Folgen sind enorm und es lohnt sich in Einbruchschutz zu investieren.

Katja Krohn

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02. April 2007

Klimaschutz & Energieeffizienz

Welche Chancen sich im Klimaschutz und der Weiterentwicklung und Forcierung erneuerbarer Energien für die Weltwirtschaft und insbesondere für Deutschland ergeben, ist in dem Artikel von Peter Hennicke auf Handelsblatt. com sehr treffend beschrieben. Wir finden den Artikel so wichtig und interessant, das wir hier darauf verweisen möchten. Sie finden den den Artikel unter Handelsblatt.com oder klicken Sie hier: Chancen einer Jahrhundertaufgabe

Katja Krohn

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30. März 2007

Passivhaus - Fördermöglichkeiten

Die KfW-Förderbank unterstützt durch langfristige Finanzierung mit einem Förderbeitrag von max. 50.000 Euro je Wohneinheit die Errichtung, Herstellung oder den Erwerb von Passivhäusern, einem KfW-Energiesparhaus 40 oder einem KfW-Energiesparhaus 60.Der Einbau von Heiztechnik auf der Basis erneuerbarer Energien in Neubauten kann ebenfalls gefördert werden (u.a. auch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung). Ein Antrag kann von Privatpersonen, Wohnungsunternehmern oder- Genossenschaften, Gemeinden, sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts gestellt werden.

Detaillierte Informationen zum Thema Unterstützung der KfW – Ökologisch bauen – finden Sie unter KfW-Merkblätter .

Katja Krohn



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25. März 2007

Schall und Lüftungsanlagen

Da dieses ein weites Themenfeld ist, habe ich den Artikel in vier Bereiche gegliedert:

1.) Was ist Schall

2.) DIN 4109

3.) Geräuschquellen innerhalb der Wohnungslüftung (Schalldämpfende und erhöhende Elemente)

4.) Schalldämpfung für unser (das Pluggit) System

Was ist und wie entsteht eigentlich Schall?
Schallwellen entstehen dadurch, das bei einem Geräusch oder Lärm die Luft an einer Stelle
durch das Geräusch oder den Lärm weggedrückt wird. Die Luft wird quasi zusammengedrückt. Nach diesem Zusammendrücken breitet sich die Luft
extrem schnell wieder aus. So entsteht der Luftdruck. Bei permanentem Lärm bzw. anhaltenden Geräuschen passiert das ganz oft und schnell hintereinander. So kommt es zu Luftschichten dichter und nicht so dichter Luft also Schallwellen.

DIN 4109 Anforderung:
Was ist nun bei der kontrollierten Wohnraumlüftung zu beachten?
Zunächst gibt es ja die festgelegte Anforderung nach DIN 4109, wobei der maximale Schallpegel lüftungstechnischer Anlagen festgelegt ist.
Die lauten wie folgt: Wohn-/Schlafräume: 30dB (A), anzustrebendes Maximum: 25dB (A)
und für Funktions-/Ausstellungsräume: 35 dB (A), anzustrebendes Maximum: 30 dB (A)

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20. März 2007

Passivhaus - heizen mit Solaranlage

Das Passivhaus wird wie im vorherigen Teil der Serie Passivhaus beschrieben extrem gut gedämmt und luftdicht gebaut, sodass weder die Luft noch die Wärme im Haus entweichen kann. Das Passivhaus kommt wie schon erwähnt weitestgehend ohne aktive Wärmeerzeugung aus. Geheizt wird durch passiv genutzte und gespeicherte Wärme. Die Sonnenenergie wird durch Kollektoren auf dem Dach in Wärmeenergie umgewandelt und zur Erwärmung von Wasser zum Waschen und Duschen, sowie zur Beheizung der Räume genutzt. Zudem kann durch Photovoltaik - Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen – die Sonnenenergie zur Stromerzeugung genutzt werden.
Neben der Sonne leistet aber auch die Wärme/Energie der Haushaltsgeräte und die Strahlungswärme des Menschen selbst einen Beitrag zur Erwärmung des Hauses.
Die geringe Menge an Restwärme, wird über die Rückgewinnung der Wärme aus der Abluft
(kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung), der Frischluft wieder zugeführt. Zusätzlich besteht die Option die Frischluft der kontrollierten Wohnraumlüftung
durch einen Erdwärmetauscher in das Haus zu führen. Hierbei wird die Luft selbst im Winter auf ca. 5 Grad vorgewärmt.


Welche Erfahrungen mit Solaranlagen haben Sie gemacht? Wohnen Sie bereits in einem Passivhaus? Schreiben Sie uns!

Katja Krohn

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16. März 2007

Achtung Pollen

Aufgrund des milden Winters beginnt die Beschwerdezeit für Allergiker und Heuschnupfengeplagte dieses Jahr schon wesentlich früher. Derzeit fliegen die Pollen der Frühblüher Hasel und Erle, gefolgt von Pappel, Ulme und Weide.

Ca. 11 Millionen Menschen in Deutschland sind von der Pollenallergie/ Heuschnupfen betroffen. Die Pollenallergie ist saisonabhängig, was bedeutet, das es während der Blütezeit der Pflanzen bei den betroffenen Menschen zu häufigem Niesen, zur Schwellung der Nasenschleimhaut und Fließ– oder Stockschnupfen kommt. Oft werden diese Beschwerden von Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit begleitet. Neben den medizinischen Therapiemöglichkeiten wie z.B. der Immuntherapie, gibt es Maßnahmen im alltäglichen Leben welche den Kontakt zu den Pollen während dieser schweren Zeit etwas vermindern können. Das Problem - man kann den Pollen nicht wirklich aus dem Weg gehen, sondern nur den Kontakt reduzieren.

Wichtig also: Auf Pollenflüge achten (Radiodurchsagen beachten/ im Internet abrufbar). Die Kleidung sollte nicht draußen getrocknet werden. Die Haare sollten Sie jeden Abend vor dem Zubettgehen waschen. Flächen sollten häufig feucht abgewischt werden. Man sollte bei geschlossenem Fenster schlafen. Eine enorme Erleichterung bietet die kontrollierte Wohnraumlüftung für Allergiker. Die Fenster können geschlossen bleiben, so können keine Pollen herein. Die Frischluft, welche als Zuluft in die Räume eingebracht wird, wird im Lüftungsgerät mit einem speziellen Allergiefilter gefiltert, so dass keine Pollen eindringen können. Für Allergiker und Heuschnupfengeplagte bedeutet das eine große Erleichterung und eine neue Lebensqualität.

Sind Sie Allergiker und haben Erfahrungen mit kontrollierter Wohnraumlüftung gemacht? Wir interessieren uns für Ihre Meinung zu diesem Thema. Schreiben Sie uns!

 
Katja Krohn

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15. März 2007

Passivhaus - kontrollierte Wohnraumlüftung

Das Passivhaus wird wie im vorherigen Teil unserer Serie beschrieben extrem gut gedämmt und luftdicht gebaut. Für eine Raumluft und den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Mindestluftwechsel ist bei Passivhäusern eine kontrollierte Wohnraumlüftung vorgesehen. Und selbst bei Häusern in “normaler Bauweise“ wäre dies empfehlenswert, da es den wenigsten Menschen möglich ist alle zwei Stunden gegenüberliegende Fenster komplett zu öffnen (tagsüber und nachts) um den Mindestluftwechsel zu erzielen.

Wie funktioniert die KWL (kontrollierte Wohnraumlüftung)? Im Grunde ganz einfach: Die frische Außenluft wird vom Frischluftgerät angesaugt, entweder direkt oder über einen Erdwärmetauscher. Nach Filterung und Erwärmung wird die Luft den Wohn-, Arbeits- und Schlafräumen zugeführt. Anschließend strömt die Luft zu Flur, Diele und zu den Ablufträumen Küche, Bad und WC. Die feuchte und verbrauchte Luft wird zuverlässig z.B. über die Außenwand aus dem Haus geführt. Durch eine Einzelanbindung für jeden Raum wird die Schallübertragung zwischen den Räumen verhindert.

Was sind die zusätzlichen Vorteile einer KWL: Sie sparen Energie und schonen die Umwelt, Sie sparen  ca. 50% Heizkosten, reduzieren den Co 2-Ausstoß des Hauses und zudem können Sie staatlich gefördert werden (dazu mehr im nächsten Teil der Serie) und ein gutes Raumklima bedeutet natürlich auch eine höhere Lebensqualität.

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich auf unserer Homepage Detailinformationen bezüglich der Pluggit  Lüftungssysteme ansehen.

Katja Krohn

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14. März 2007

Energie sparen

Eine aktuelle Repräsentativumfrage der forsa Gesellschaft für Sozialforschung im Auftrag der Techem AG (Eschborn), hat folgendes ergeben: Beim Energiesparen denkt die deutsche Bevölkerung vor der Heizung an die Benzinkosten für das Auto und die Stromkosten. Ca.9% der Haushalte probiert bei den Heizkosten zu sparen (während 44% dies beim Benzinverbrauch und 40% beim Stromverbrauch tun). Viele Deutsche haben gar keine Vorstellung, was die Heizung monatlich kostet. Wird es ihnen in der Wohnung zu warm oder wollen sie bewusst Energie sparen, drehen 60% der Mieter die Thermostatventile der Heizung niedriger, bei den Wohnungseigentümern sind es 72%. Insgesamt senken die meisten Befragten lieber die Temperatur (52%), als einzelne Zimmer bedarfsgerecht zu heizen (42%). Leider zeigen 10% der Befragten so gut wie kein Energiebewusstsein: Sie öffnen ein oder sogar mehrere Fenster und verschwenden damit kostbare Energie. 75% drosseln die Heizung, lüften aber nicht. 12% tun beides – so wie es von Fachleuten empfohlen wird. Ein gutes Ergebnis der Techem-Umfrage: Rund drei Viertel aller Bundesbürger bekunden zumindest die Absicht beim Heizen zu sparen.

Katja Krohn

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13. März 2007

ISH 9./10. März 2007 und Abschlußbericht

ISH 9./10. März

Am Freitag und Samstag war deutlich weniger los auf der Messe was die Gesamtzahl der Besucher betrifft. Der Schwerpunkt der Besucher lag Samstag stark auf privaten Bauherren (Sa. war die Messe öffentlich!), die oft im Entscheidungsprozeß waren oder die noch Detailinformationen benötigten und planungstechnische Dinge direkt besprechen wollten. Wir von Pluggit haben viele interessante Gespräche zur KWL mit Wärmerückgewinnung geführt und viele Planungsanfragen erhalten. Auch kleinere Fachbetriebe waren am Samstag häufiger vertreten als uns dieses während der Woche aufgefallen wäre. Insgesamt sind wir sehr zufrieden - wir konnten fast 40% mehr Messekontakte verbuchen als im Vorjahr, haben intensive Gespräche geführt und viele nette Menschen kennen gelernt.

Abschlußbericht

Die ISH 2007, Weltleitmesse Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik, Erneuerbare Energien, endet mit Rekordzahlen. 215.000 Besucher kamen vom 6. bis 10. März nach Frankfurt am Main ( zwölf Prozent mehr als vor zwei Jahren). 2.392 Aussteller (2005: 2.345) aus 58 Ländern zeigten ihre Innovationen auf einem nahezu ausgebuchten Frankfurter Messegelände. Neben den vielen interessanten vorgestellten Innovationen der Aussteller, stießen auch die diversen Fachvorträge und Symposien auf ein großes Interesse. Die ISH 2007 hat wie keine Messe jemals zuvor eine enorme Resonanz gefunden – in der Fachwelt, der Öffentlichkeit und der Politik. Der Grund dafür ist, dass exzellente energie- und umweltpolitische Rahmenbedingungen den Fokus auf unsere Industrie rücken. Die ISH hat in diesem Jahr die technischen und kommerziellen Lösungen für die Hebung der extremen CO2-Minderungs- und Energieeinsparpotenziale im Gebäudebereich präsentiert. In Frankfurt holt sich die Welt den Stand der Technik für hohe Energieeffizienz und erneuerbare Energien ab.

Die nächste ISH findet vom 10. bis 14. März 2009 in Frankfurt am Main statt – wir freuen uns schon jetzt .

Alles Gute,

Elke Triendl











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09. März 2007

ISH 8. März 2007

Laut Messegesellschaft hatte die ISH am Donnerstag doppelt so viele Besucher wie am Mittwoch. Dies spüren auch wir auf unserem Pluggit-Stand. Besonders viel Interesse und Informationsbedarf zeigen nach der EU- Erweiterung einige Länder aus dem Osten.
Hier wird starkes Interesse an dem Thema regenerative Energien und neue Technologien gezeigt. Wir haben das Gefühl das Deutschland diesbezüglich eine wesentliche Rolle spielt. Durch unsere Gespräche haben wir mitbekommen, das in einigen Nachbarländern ebenfalls neue Verordnungen gelten und die Wohnraumlüftung somit interessanter wird und zum Beispiel in Belgien ist die KWL ein wichtiger Bestandteil zur Zielerreichung des neuen Energieleistungskataloges. Eine sehr häufig gestellte Frage bezieht sich auf die Reinigungsfähigkeit unserer Systeme.
Aufgrund seiner speziellen Bauart lässt sich das Pluggit Luftverteilersystem besonders leicht reinigen. Dies wurde in Schweden im Rahmen einer speziellen Untersuchung geprüft und bestätigt ( mit Zertifikat ). Ein Handbuch zur Reinigung unserer Systeme finden Sie auf unsere Homepage www.pluggit  unter Wartung und Betrieb.



Dies ist unser Messestand (klein aber sehr kommunikativ!). Vielleicht kommen Sie uns ja mal besuchen in Halle 5.0 Stand D36.Wir stellen auf der Messe u.a. unsere neustes Frischluftgerät mit Wärmerückgewinnung für Geschosswohnungen vor – den Pluggit Avent P 180. Er ist besonders Geräuscharm durch eine doppelte Metallwand-Konstruktion. Die Zuluft wahlweise oben od. unten mit Spezialschalldämpfer. Das Gerät verfügt über einen Hochleistungswärmetauscher aus Aluminium, erzielt hohe Energieeinsparung durch optimale Wärmerückgewinnung, lässt sich gut und einfach reinigen und verfügt über eine lange Lebensdauer. Zudem hat es eine Fernbedienung mit großer Displayanzeige, wo Temperaturen einfach ablesbar und einstellbar sind.

So, morgen werde ich weiter für Sie von der ISH 2007 und von unseren Erfahrungen und Eindrücken berichten.

Viele Grüsse von der ISH,

Elke Triendl

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