30. März 2007

Passivhaus - Fördermöglichkeiten

Die KfW-Förderbank unterstützt durch langfristige Finanzierung mit einem Förderbeitrag von max. 50.000 Euro je Wohneinheit die Errichtung, Herstellung oder den Erwerb von Passivhäusern, einem KfW-Energiesparhaus 40 oder einem KfW-Energiesparhaus 60.Der Einbau von Heiztechnik auf der Basis erneuerbarer Energien in Neubauten kann ebenfalls gefördert werden (u.a. auch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung). Ein Antrag kann von Privatpersonen, Wohnungsunternehmern oder- Genossenschaften, Gemeinden, sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts gestellt werden.

Detaillierte Informationen zum Thema Unterstützung der KfW – Ökologisch bauen – finden Sie unter KfW-Merkblätter .

Katja Krohn



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25. März 2007

Schall und Lüftungsanlagen

Da dieses ein weites Themenfeld ist, habe ich den Artikel in vier Bereiche gegliedert:

1.) Was ist Schall

2.) DIN 4109

3.) Geräuschquellen innerhalb der Wohnungslüftung (Schalldämpfende und erhöhende Elemente)

4.) Schalldämpfung für unser (das Pluggit) System

Was ist und wie entsteht eigentlich Schall?
Schallwellen entstehen dadurch, das bei einem Geräusch oder Lärm die Luft an einer Stelle
durch das Geräusch oder den Lärm weggedrückt wird. Die Luft wird quasi zusammengedrückt. Nach diesem Zusammendrücken breitet sich die Luft
extrem schnell wieder aus. So entsteht der Luftdruck. Bei permanentem Lärm bzw. anhaltenden Geräuschen passiert das ganz oft und schnell hintereinander. So kommt es zu Luftschichten dichter und nicht so dichter Luft also Schallwellen.

DIN 4109 Anforderung:
Was ist nun bei der kontrollierten Wohnraumlüftung zu beachten?
Zunächst gibt es ja die festgelegte Anforderung nach DIN 4109, wobei der maximale Schallpegel lüftungstechnischer Anlagen festgelegt ist.
Die lauten wie folgt: Wohn-/Schlafräume: 30dB (A), anzustrebendes Maximum: 25dB (A)
und für Funktions-/Ausstellungsräume: 35 dB (A), anzustrebendes Maximum: 30 dB (A)

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20. März 2007

Passivhaus - heizen mit Solaranlage

Das Passivhaus wird wie im vorherigen Teil der Serie Passivhaus beschrieben extrem gut gedämmt und luftdicht gebaut, sodass weder die Luft noch die Wärme im Haus entweichen kann. Das Passivhaus kommt wie schon erwähnt weitestgehend ohne aktive Wärmeerzeugung aus. Geheizt wird durch passiv genutzte und gespeicherte Wärme. Die Sonnenenergie wird durch Kollektoren auf dem Dach in Wärmeenergie umgewandelt und zur Erwärmung von Wasser zum Waschen und Duschen, sowie zur Beheizung der Räume genutzt. Zudem kann durch Photovoltaik - Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen – die Sonnenenergie zur Stromerzeugung genutzt werden.
Neben der Sonne leistet aber auch die Wärme/Energie der Haushaltsgeräte und die Strahlungswärme des Menschen selbst einen Beitrag zur Erwärmung des Hauses.
Die geringe Menge an Restwärme, wird über die Rückgewinnung der Wärme aus der Abluft
(kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung), der Frischluft wieder zugeführt. Zusätzlich besteht die Option die Frischluft der kontrollierten Wohnraumlüftung
durch einen Erdwärmetauscher in das Haus zu führen. Hierbei wird die Luft selbst im Winter auf ca. 5 Grad vorgewärmt.


Welche Erfahrungen mit Solaranlagen haben Sie gemacht? Wohnen Sie bereits in einem Passivhaus? Schreiben Sie uns!

Katja Krohn

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16. März 2007

Achtung Pollen

Aufgrund des milden Winters beginnt die Beschwerdezeit für Allergiker und Heuschnupfengeplagte dieses Jahr schon wesentlich früher. Derzeit fliegen die Pollen der Frühblüher Hasel und Erle, gefolgt von Pappel, Ulme und Weide.

Ca. 11 Millionen Menschen in Deutschland sind von der Pollenallergie/ Heuschnupfen betroffen. Die Pollenallergie ist saisonabhängig, was bedeutet, das es während der Blütezeit der Pflanzen bei den betroffenen Menschen zu häufigem Niesen, zur Schwellung der Nasenschleimhaut und Fließ– oder Stockschnupfen kommt. Oft werden diese Beschwerden von Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit begleitet. Neben den medizinischen Therapiemöglichkeiten wie z.B. der Immuntherapie, gibt es Maßnahmen im alltäglichen Leben welche den Kontakt zu den Pollen während dieser schweren Zeit etwas vermindern können. Das Problem - man kann den Pollen nicht wirklich aus dem Weg gehen, sondern nur den Kontakt reduzieren.

Wichtig also: Auf Pollenflüge achten (Radiodurchsagen beachten/ im Internet abrufbar). Die Kleidung sollte nicht draußen getrocknet werden. Die Haare sollten Sie jeden Abend vor dem Zubettgehen waschen. Flächen sollten häufig feucht abgewischt werden. Man sollte bei geschlossenem Fenster schlafen. Eine enorme Erleichterung bietet die kontrollierte Wohnraumlüftung für Allergiker. Die Fenster können geschlossen bleiben, so können keine Pollen herein. Die Frischluft, welche als Zuluft in die Räume eingebracht wird, wird im Lüftungsgerät mit einem speziellen Allergiefilter gefiltert, so dass keine Pollen eindringen können. Für Allergiker und Heuschnupfengeplagte bedeutet das eine große Erleichterung und eine neue Lebensqualität.

Sind Sie Allergiker und haben Erfahrungen mit kontrollierter Wohnraumlüftung gemacht? Wir interessieren uns für Ihre Meinung zu diesem Thema. Schreiben Sie uns!

 
Katja Krohn

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15. März 2007

Passivhaus - kontrollierte Wohnraumlüftung

Das Passivhaus wird wie im vorherigen Teil unserer Serie beschrieben extrem gut gedämmt und luftdicht gebaut. Für eine Raumluft und den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Mindestluftwechsel ist bei Passivhäusern eine kontrollierte Wohnraumlüftung vorgesehen. Und selbst bei Häusern in “normaler Bauweise“ wäre dies empfehlenswert, da es den wenigsten Menschen möglich ist alle zwei Stunden gegenüberliegende Fenster komplett zu öffnen (tagsüber und nachts) um den Mindestluftwechsel zu erzielen.

Wie funktioniert die KWL (kontrollierte Wohnraumlüftung)? Im Grunde ganz einfach: Die frische Außenluft wird vom Frischluftgerät angesaugt, entweder direkt oder über einen Erdwärmetauscher. Nach Filterung und Erwärmung wird die Luft den Wohn-, Arbeits- und Schlafräumen zugeführt. Anschließend strömt die Luft zu Flur, Diele und zu den Ablufträumen Küche, Bad und WC. Die feuchte und verbrauchte Luft wird zuverlässig z.B. über die Außenwand aus dem Haus geführt. Durch eine Einzelanbindung für jeden Raum wird die Schallübertragung zwischen den Räumen verhindert.

Was sind die zusätzlichen Vorteile einer KWL: Sie sparen Energie und schonen die Umwelt, Sie sparen  ca. 50% Heizkosten, reduzieren den Co 2-Ausstoß des Hauses und zudem können Sie staatlich gefördert werden (dazu mehr im nächsten Teil der Serie) und ein gutes Raumklima bedeutet natürlich auch eine höhere Lebensqualität.

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich auf unserer Homepage Detailinformationen bezüglich der Pluggit  Lüftungssysteme ansehen.

Katja Krohn

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14. März 2007

Energie sparen

Eine aktuelle Repräsentativumfrage der forsa Gesellschaft für Sozialforschung im Auftrag der Techem AG (Eschborn), hat folgendes ergeben: Beim Energiesparen denkt die deutsche Bevölkerung vor der Heizung an die Benzinkosten für das Auto und die Stromkosten. Ca.9% der Haushalte probiert bei den Heizkosten zu sparen (während 44% dies beim Benzinverbrauch und 40% beim Stromverbrauch tun). Viele Deutsche haben gar keine Vorstellung, was die Heizung monatlich kostet. Wird es ihnen in der Wohnung zu warm oder wollen sie bewusst Energie sparen, drehen 60% der Mieter die Thermostatventile der Heizung niedriger, bei den Wohnungseigentümern sind es 72%. Insgesamt senken die meisten Befragten lieber die Temperatur (52%), als einzelne Zimmer bedarfsgerecht zu heizen (42%). Leider zeigen 10% der Befragten so gut wie kein Energiebewusstsein: Sie öffnen ein oder sogar mehrere Fenster und verschwenden damit kostbare Energie. 75% drosseln die Heizung, lüften aber nicht. 12% tun beides – so wie es von Fachleuten empfohlen wird. Ein gutes Ergebnis der Techem-Umfrage: Rund drei Viertel aller Bundesbürger bekunden zumindest die Absicht beim Heizen zu sparen.

Katja Krohn

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07. März 2007

6. März 2007

Seit gestern sind wir auf der ISH – der Weltmesse für Bad, Gebäude-, Energie, Klimatechnik und erneuerbare Energien. Rund 2.400 Aussteller aus aller Welt sind in 20 Hallen vertreten. Hier kann man einen umfassenden Überblick über die Zukunft der Haustechnik bekommen. Ca. 300 Aussteller widmen sich den neusten Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. Dies ist auch das Schwerpunktthema der ISH 2007, welches stark im öffentlichen Interesse steht und ein viel diskutiertes Thema innerhalb europäischer und deutscher Politik ist.
Nachdem der erste Tag was die Besucherzahlen betrifft eher zögerlich begann , erfolgte in der zweiten Tageshälfte ein starker Besucherandrang.
Besonders die Halle 8 mit dem Thema effiziente Energiesysteme war von enormen Interesse und hatte entsprechend viele Besucher. Wir -von Pluggit - konnten den ersten Tag mit vielen Besuchern, positiven Feedbacks und zielgerichteten interessanten Gesprächen verbuchen. Wenn auch Sie uns besuchen möchten, finden Sie uns in Halle 5.0, Stand Nr. D36

Viele Grüsse von der ISH,

Elke Triendl.

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04. März 2007

Passivhaus - Außendämmung und Fenster

Bei normal gebauten Häusern gibt es einen natürlichen Luftaustausch durch Öffnungen und Fugen und es kommt zu Wärmeverlusten über die Außenwände, die Fenster und das Dach. Bei einem Passivhaus ist das anders, denn aufgrund der extrem gut gedämmten, luftdichten Gebäudehülle, wird im Winter die warme Luft drinnen gehalten und im Sommer die Hitze draußen. Kondenswasserprobleme und Schimmelbildung lassen sich in einem Passivhaus durch die dichte Außenhülle vermeiden. Neben der guten Wärmedämmung der Wände, spielen ebenfalls die wärmegedämmten Fensterrahmen und Fenster mit Dreifachverglasung eine wesentliche Rolle. Denn hier wird die Sonnenenergie hereingelassen und die Wärme nicht mehr herausgelassen (Nutzung passiver Sonnenenergie).

Noch während der Rohbauphase wird durch einen speziellen Test (Blower-Door-Test) festgestellt ob auch alles wirklich luftdicht ist.

In kürze folgende Themen zu der Serie “ Bestandteile eines Passivhauses“:
Lüftungstechnik – kontrollierte Wohnraumlüftung; Wärmepumpen; Solaranlagen; Fördermöglichkeiten

Leben Sie bereits in einem Passivhaus?
Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen – wir würden uns freuen!

Schauen Sie mal unter wellenreiter.blog ! Wir finden hier wird der Bau eines Passivhauses sehr gut dokumentiert.

Katja Krohn

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28. Februar 2007

Mehr Zuschüsse für Sanierungen

In Ausgabe 1/2007 der Zeitschrift "Öko-Test" wird über eine Erweiterung des CO2-Gebäudesanierungsprogrammes berichtet. Die Bundesregierung und die KfW-Förderbank haben dieses Programm ab Januar 2007 erweitert und fördern verstärkt Maßnahmen, bei denen bestehende Wohngebäude einen energetischen Standard erhalten, der besser ist als bei Neubaumaßnahmen nach der EnEV.

Detailierte Informationen finden Sie auf der Homepage der KfW-Bank mit dem Link CO2-Gebäudesanierungsprogramm.

Elke Triendl

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27. Februar 2007

CO2-Ausstoß von WohnhäusernCO

Das Kyoto-Protokoll hat die unbedingte Reduzierung des CO2-Ausstoßes in den nächsten 15 Jahren gefordert! Wussten Sie, dass Wohnhäuser etwa 40% des gesamten CO2-Ausstoßes verursachen? 85% des Energieverbrauches für ein Einfamilienhaus werden für Raumwärme und Warmwasser benötigt. (Zur Info: In den letzten 15 Jahren stiegen die jährlichen Ausgaben für Raumwärme und Warmwasser pro Haushalt um ca. 65%, Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie).

Durch eine Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung können etwa 50% der Heizenergie eingespart werden. Das reduziert den CO2-Ausstoß erheblich und schont fossile Ressourcen aufgrund der hohen Energieeffizienz. Mit einer Fensterlüftung "verpuffen" fast 40% der Energie eines Wohnhauses durch die geöffneten Fenster.

Elke Triendl

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20. Februar 2007

Was ist ein Passivhaus

Ein Passivhaus hat durch seine besondere Bauweise einen sehr geringen Energiebedarf, ist somit sehr umweltfreundlich und trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Das Prinzip eines Passivhauses ist es durch Minimierung von Wärmeverlusten und die Optimierung von Wärmegewinnen den Energiebedarf drastisch zu senken (80-90% im Vergleich zu herkömmlichen Wohngebäuden). Dies ist durch energieeffizientes Bauen und eine intelligente Haustechnik zu realisieren. Die Wärme, welche bei herkömmlichen Gebäuden durch Fenster und Außenwände verloren geht, wird im Passivhaus durch eine sehr gute Wärmedämmung, die Wärmebrückenfrei und luftdicht ausgeführt ist und eine 3-fach- Wärmeschutzverglasung (welche die Sonnenenergie hereinlassen) zurückgehalten. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, die mindest. 80% der Wärme aus der verbrauchten Luft zurückholt, immer für frische Luft und ein angenehmes Wohngefühl sorgt. Eine separate Heizung ist in einem Passivhaus nicht unbedingt notwendig (Ausnahme in kälteren Gegenden oder Ländern). Der Bau eines Passivhauses erfordert neben einer kompetenten Planung eine hoch qualitative Ausführung.

Weitere interessante Informationen finden Sie unter passiv.de  oder baulinks.de 

Erfahrene und kompetente Ansprechpartner auf Bauunternehmerseite sind u.a.  heinzvonheiden.net rensch-haus.com
streif.de


Wohnen Sie bereits in einem Passivhaus? Gerne würden wir Ihre Erfahrungen in unserem Blog veröffentlichen. Schreiben Sie uns! Wir freuen uns auch über Ihre Fotos.

Schauen Sie mal unter wellenreiter.blog.de , wir finden hier wird der Bau eines Passivhauses sehr gut dargestellt.

Katja Krohn


PS: Auf Details und Ausstattungen für Passivhäuser wollen wir innerhalb einer Serie  "Bestandteile eines Passivhauses" hinweisen. Themen sind u.a. Außendämmung und Fenster; Lüftungstechnik - kontrollierte Wohnraumlüftung; Wärmepumpen; Solaranlagen und Fördermöglichkeiten für Passivhäuser.

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17. Februar 2007

Neue DIN 4719 und DIN 1946-Teil 6

Im Dezember 2006 sind die zwei von der Lüftungsbranche mit Spannung erwarteten Normen DIN 4719 und DIN 1946 - Teil 6 als Entwürfe erschienen.

Die DIN 4719 ist eine Produktnorm für die Anforderungen, Leistungsprüfungen und Kennzeichnungen von Lüftungsgeräten.

Alle in Deutschland vorgeschriebenen Anforderungen an Produkte und Lüftungsgeräte für ventilatorgestützte Lüftungssysteme für Wohnungen sollen durch die in dieser Norm aufgeführten Kriterien abgedeckt werden.

Lüftungsgeräte können mit H (Hygiene), E (Energie), S (Schallschutz) und RK (Rückschlagklappe) gekennzeichnet werden.

Die DIN 1946-6 ist eine Systemnorm. Sie regelt die notwendigen Maßnahmen für die Einrichtung zur freien Lüftung und Lüftungsanlagen, wie die Inbetriebnahme und die Erhaltung eines funktionalen, hygienischen und energetischen Betriebs.

Unter anderem werden allg. Anforderungen, sowie Anforderungen zur Bemessung, Ausführung und Kennzeichnung, sowie Übergabe/Übernahme (Abnahme) und Instandhaltung definiert bzw. beschrieben.

Folgende Änderungen gegenüber der DIN 1946-6: 1998-10 sind vorgesehen:

A) der Inhalt wurde an die europäischen Normen angepasst,

B) es wurden die 4 folgenden Lüftungsstufen definiert und beschrieben: Feuchtschutz-,Mindest-,Grund- und Intensivlüftung

C) Außenluftvolumenströme für die Lüftungsstufen definiert,

D) Abschnitt über Auswahl von Lüftungssystemen, über Hygiene und über die Energienutzung,

E) Berechnung des Außenluftvolumenstromes durch Infiltration wurde dem Stand der Technik angepasst.

Die Normen erscheinen voraussichtlich Anfang 2008.

Das Erscheinen der beiden für die Lüftung von Wohnungen geltenden Normen ist für die Fachleute, Hersteller, Installateure, ausführende Firmen, Bauherren und Nutzer von besonderer Bedeutung, um Mißverständnisse und Verunsicherungen zu vermeiden.

Durch die Aktualisierung der Normen werden das steigende Interesse und die Notwendigkeit der kontrollierten Wohnraumlüftung bestätigt.

Gabriel Loska (Pluggit GmbH)

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09. Februar 2007

VFW-Rechtsgutachten zur Thematik Haftungsrisiko bei Wohnräumen ohne Lüftungsanlage

Der Rechtsanwalt Dietmar Lampe setzte sich mit Haftungsrisiken bei Häusern und Wohnungen ohne kontrollierte Wohnraumlüftung auseinander. In seinem Rechtsgutachten im Auftrag des Bundesverbands für Wohnraumlüftung (VFW): "Erfordern die allgemein anerkannten Regeln der Technik in Wohnungen eine kontrollierte Lüftung?" kommt er zu folgendem Ergebnis: Architekten, Planer, Bauträger und Handwerksbetriebe können Haftungsrisiken vermeiden, wenn vertragliche Vereinbarungen über die Lüftung der Wohnung durch den Nutzer vereinbart werden und eine kontrollierte Wohnraumlüftung eingebaut oder auf den Umfang der notwendigen Lüftungsmaßnahmen (bei Fensterlüftung alle 2 Stunden für 10 Minuten Querlüftung) ausführlich hingewiesen wird.

Nähere Informationen finden Sie auf derHomepage des VFW. Dort kann auch das komplette, 50 Seiten umfassende Rechtsgutachten bestellt werden -Bestellformular Rechtsgutachten.

Gabriel Loska (Pluggit GmbH)

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03. Februar 2007

Energie sparen durch Wärmerückgewinnung

Bei der kontrollierten Wohnraumlüftung können Sie neben der hohen Raumluftqualität auch noch richtig Energie einsparen und somit bis zu 50% Heizosten. Denn wenn Sie sich für ein Frischluftsystem mit Wärmerückgewinnung entscheiden, sparen sie am effektivsten, da Sie die sogenannten Lüftungswärmeverluste verhindern. Das ist die Energie, die durch offene Fenster unkontrolliert nach außen verpufft. Fensterlüftung macht mit knapp 40% den größten Anteil an den Energieverlusten eines Gebäudes aus, gefolgt von Außenwand und Warmwasser mit jeweils ca. 10%. Neben den Vorteilen des Energie und Geldsparens, schonen Sie auch noch die Umwelt.

Wenn sie sich für Frischluftsysteme mit Wärmerückgewinnung interessieren, besuchen Sie uns doch auf unserer Homepage

www.pluggit.de

Katja Krohn

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03. Februar 2007

Urteil

Es ist kaum realisierbar sich an strenge Lüftungspläne zu halten. So urteilte das Landgericht Aurich (Aktenzeichen 2T 51/05) in einem Fall, wo bereits in der Wohnung des Mieters Schimmel aufgetreten ist. Ein hinzugezogener Spezialist empfahl, vier Mal am Tag je 15 Minuten zu lüften Und vorher die Heizung ab- und danach wieder aufzudrehen. Die Mieter wiesen auf Unzumutbarkeit hin, da man im normalen Alltag nicht ständig Zuhause sei. Das Landgericht stimmte dem zu! Es kann von Mietern nicht verlangt werden, sich an strenge Lüftungspläne zu halten. Laut Gericht liegt hier ein Mangel an der Whg. vor, der eine Mietminderung berechtige.

Katja Krohn

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